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Wanderung Gütle mit Franz Oberhauser am 19.09.2020 (Wanderung Gütle)

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Wanderung Gütle mit Franz Oberhauser am 19.09.2020

Gütle

Wanderung:  Gütle – Wassermannweg – Alpe Spätenbach - Bocksberg - Ebnit

 An einem wunderschönen Spätsommertag hatte eine Gruppe motivierter Wanderer des AV Egg das Glück, dem hartnäckigen Nebel im Tal entfliehen zu können. Geführt von unserem Obmann Franz Oberhauser starteten wir mit dem Bus in Egg, wo wir dann weiterfuhren bis nach Dornbirn ins Gütle. Um die Wädl war es mit kurzen Hosen noch etwas frisch am Morgen, dies sollte sich jedoch im Lauf des Tages ändern. Im Gütle angekommen erwartete uns bereits ein von Franz organisierter ortskundiger Mitwanderer, Josef  Waldhuber und sein Sohn Matthias. Sie kennen sich in diesem Gebiet bestens aus und konnten unsere vielen Fragen zu diesem für viele unbekannten Gebiet beantworten.

Unser Weg führte uns durch einen Teil der Rappenlochschlucht, hier konnten wir eindrucksvoll sehen, wie ein vorgesehener Brückenbau nicht funktioniert hat. Weiter ging es kurz über einen Forstweg, jedoch nicht lange. Was danach folgte, war für viele … „überraschend“. An einem imposanten Felsband entlang verlief ein teilweise steil abfallender, schmaler Weg, der Schwindelfreiheit und eine gehörige Portion Mut voraussetzt. Aufmerksames Gehen und aufeinander achtgeben war hier gefragt. Gespickt wurde dieser Weg durch einige Leitern und andere Hindernisse, die es zu überwinden galt. Stellenweise kamen wir uns vor, als ob wir irgendwo im Südtirol wären und nicht im Dornbirner Gemeindegebiet.

Ein wunderschöner Waldweg führte uns dann weiter, wir hatten ständig den grandiosen Blick ins Tal, wo immer noch der Nebel hing. Wir jedoch konnten kurze Zeit später bei strahlendem Sonnenschein einen Einkehrschwung in der Alpe Bocksberg genießen. Franz hat im Vorfeld organisiert, dass wir hier unsere Jause essen konnten und mit feinem Most vom Älpler Wilhelm verwöhnt wurden. Ich hatte das Glück, dass ich ihm beim Most ausschenken helfen durfte und bekam so Einblick in eine wunderbar urige, gemütliche, alte Alphütte. Zur Krönung dieses Einkehrschwunges holte Wilhlem noch seine Handorgel und spielte für uns einige Wälderlieder, bei denen viele begeistert mitsangen. Beschwingt nahmen wir danach unseren Weg wieder auf und gingen die restlichen 200 hm bis zum Gipfel des Bocksbergs. Hier verweilten wir nur kurz, da das Platzangebot dort überschaubar ist. Wir genossen den wunderbaren Ausblick und dann ging es an den Abstieg. Hier kamen nun die von einigen im Vorfeld viel besprochen, sehnlichst erwarteten (J) Leitern. Durchaus ist dieser Abstieg nichts für „Sonntagswanderer“. Da heißt es ordentlich zupacken. Die stellenweise bis zu 12 Meter langen, ausgesetzten Leitern stellen durchaus eine Herausforderung dar, der man gewachsen sein muss. Mit einer kleinen Hilfestellung hier und da wurden diese Passagen von allen Teilnehmern bravourös gemeistert. Die Erleichterung stand so manchem danach förmlich ins Gesicht geschrieben.

Angekommen im Ebnit wurden wir mit etwas verhaltener Herzlichkeit im Gasthaus begrüßt. Dies tat der guten Stimmung jedoch ebenso wenig Abbruch, wie die Corona bedingt aufgeteilte Sitzordnung. Nachdem wir uns gestärkt hatten, war auch schon der bestellte Bus zur Stelle. Die Rückfahrt vom Ebnit ins Tal gestaltete sich – passend zur vorangegangenen Tour – ebenfalls sehr spannend, da die Route derzeit über eine sehr, sehr schmale Umfahrung geführt wird. Jedoch brachte unser Busfahrer eine Gruppe strahlender Gesichter wieder sicher zurück nach Egg.

Danke Franz und seinen Unterstützern für diese wunderschöne, bestens organisierte und souverän geführte Wanderung und allen, die dabei waren, ein herzliches Dankeschön für eure Gspanschaft!

Bericht: Sonja Sutterlüty

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