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Vom Brunnenkogelhaus zum Timmelsjoch mit Katja und Kurt am 21.08. - 22.08.2020 (Vom Brunnenkogelhaus zum Timmelsjoch)

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Vom Brunnenkogelhaus zum Timmelsjoch mit Katja und Kurt am 21.08. - 22.08.2020

Brunnenkogelhaus

Jeder kennt mich, jeder sieht mich, doch selten zeige ich mich in solch einer vielseitigen Form den Menschen, wie in den Bergen, wenn sie dem Himmel so nahe sind.

Als Wölkchen in all meinen Variationen habe ich eine 12-köpfige Gruppe, geleitet von Katja und Kurt vom Alpenverein Egg, auf ihrer Genusstour in den Ötztaler Bergen am 21. und 22. August 2020 begleitet.

Eingangs begegnete ich als Traumwolke manchem Wanderfreund, der seinem Traumland um 5:00 Uhr früh noch nachhing und mit halboffenen Äuglein am Treffpunkt in Bersbuch stand.

Angekommen in Sölden fuhr der Wanderbus hinauf zum Ausgangspunkt im Windachtal und hinterließ auf dem Weg dorthin die ein und andere Staubwolke.

Fröhlich plaudernd liefen die AlpenvereinlerInnen durch märchenhafte Zirbenwälder, vorbei an Heidelbeersträuchern bis sich die hochalpine Landschaft offenbarte. Wie „plättalat“ wirkte der Weg über das Steinkar zum malerisch gelegenen, blau-türkis schimmernden, glasklaren Wannenkarsee (2639 m), in dem ich Wölkchen mich herrlich spiegelte. „Gär net soooo kalt!“, dachte sich ein badefreudiges Mitglied und schon schwammen einige von uns im 11°C frischen Wasser, während andere die warmen Sonnenstrahlen genossen.

Später führte uns der Weg weiter hinauf zum Brunnenkogelhaus (2738 m), das erhaben über Sölden thront, mit Blick auf die teilweise abgedeckten Gletscher der umliegenden Berge. Die eine Hälfte der Gruppe hatte Spaß beim Jassen, die andere Hälfte lief hinauf zum Rötkogel (2892 m).

Eine kulinarische Genusswolke war ich der Wandergruppe beim leckeren Abendessen.

Als die Wettervorhersage für den nächsten Tag geprüft wurde, zeigte ich mich als dampfende Gedankenwolke, denn bei all der Hitze musste ich meinen Dampf dann und wann als Gewitterwolke loswerden. Wann ich aber am nächsten Tag soweit sein würde, konnte ich ihnen nicht genau sagen. Es zeigte sich jedoch, dass sich Katja und Kurt für den nächsten Tag mit einem frühen Start um 6:15 Uhr goldrichtig entschieden haben sollten.

In der angenehmen Morgenfrische marschierte die Wandergruppe wie auf Wolken vom Brunnenkogelhaus der Gratschulter entlang über den Rötkogel (2892 m), die wilde Rötespitze (2965 m) und dem Wannenkarsattel (2990 m) mit erneutem Blick auf den Wannenkarsee, durch wunderschöne Wiesen und vorbei an Bächen und Bergseen. Im dichten Wollfell der hier weidenden Schafe versteckte ich mich als Schäfchenwolke, während sich in weiter Ferne meine Kumpels nach und nach zu mächtigen Wolken aufzutürmen begannen. Ihr Etappenziel fand diese Genusstour beim Schmugglerhaus am Timmelsjoch, über welches ich mich zuvor als Nebelwolke träge von Italien her wälzte. Von hier brachte sie der Bus wieder sicher zurück nach Sölden.

Bei all diesen atemberaubenden Ausblicken während der zwei Tage nahm ich mich als klingende Wortwolke zwischen den staunenden LäuferInnen immer wieder zurück und hinterließ stattdessen bleibende Erinnerungen.

 
 
 

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