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Schitourenkurs AV Egg am 12.+15. Jan. 2017 (Schitourenkurs)

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Schitourenkurs AV Egg am 12.+15. Jan. 2017

Schitourenkurs 2017

Ende November ergatterten wir noch die letzten Restplätze für den vom Alpenverein Egg ausgeschriebenen Schitourenkurs. Da wir schon öfters einfache Touren gegangen sind und noch kaum Wissen über das Tourengehen im freien Gelände und über das Verhalten im Notfall hatten, war es uns wichtig, für zukünftige Skitouren und deren Planung das notwendige Basiswissen zu erlernen.

 Am Donnerstag, den 12. Jänner 2017 trafen wir uns mit weiteren 40 interessierten TourengeherInnen im AV-Heim in Egg zum Theorieabend.

 In 3 Stunden informierte uns Martin Meusburger kompetent und kurzweilig über die wesentlichen Eckpunkte zu einer verantwortungsvollen Tourenplanung. Themen wie Interpretation des Lawinenlageberichtes, Analyse der Wettervorhersage, Standardmaßnahmen beim Tourengehen und einige einfache und praktische Beurteilungsansätze wurden leicht verständlich und mit anschaulichen Beispielen aus der Praxis vermittelt.

 Von Karlheinz Kaufmann wurden neben der kompletten Notfallausrüstung auch noch weitere praktische und nützliche Teile einer Tourenausrüstung für ein sorgloses Bergerlebnis sehr humorvoll vorgestellt. „Wichtigstes“ Teil ist eine kleine Kerze mit Zündhölzer für den gemütlichen Abend zu zweit im Biwaksack. ;-)

 Ein informatives Handbuch und eine kompakte Checkliste für Schitouren konnte jeder am Ende mitnehmen.

 Am Sonntag, den 15. Jänner 2017 trafen wir uns pünktlich um 07:50 Uhr beim Parkplatz der Hirschbergbahnen Bizau zum Praxistag.

 Unter besten Neuschneebedingungen starteten die 33 Teilnehmer in 6 Gruppen mit den erfahrenen Ausbildnern (Beate Brändle-Meusburger, Katja Schäfer, Dietmar Meusburger, Martin Sutterlüty, Karlheinz Kaufmann, Mathias Albrecht und Martin Meusburger) nach dem standardmäßigen LVS-Funktionstest (Send und Search) aller Teilnehmer Richtung Hirschberg.

In den Kleingruppen wurden während des Aufstiegs immer wieder unterschiedliche Stationen zur anschaulichen Wissensvermittlung und zu deren praktischen Anwendung eingebaut.

 Themen, wie erkennen von lokalen Gefahrenstellen und Gefahrenquellen, interpretieren des tagesaktuellen Lawinenlageberichts, praktisches Üben von den unterschiedlichen Spitzkehren-Varianten im steilen Gelände, richtiges Einschätzen und Messen von Hangneigungen, erkennen von Triebschnee-Situationen, besprechen und veranschaulichen von guten und schlechten Aufstiegsrouten im Gelände, waren Inhalte der ausführlichen Informationsblöcke über den ganzen Tag verteilt. Es war auch genug Zeit für individuelle Fragen.

 Besonderes Augenmerk wurde auf das intensive Üben mit der Notfallausrüstung (LVS-Gerät, Sonde, Schaufel) gelegt. Jeder einzelne war mehrfach gefordert in den praktischen Übungen das aktive Suchen in der Praxis durchzuspielen.

Bei der gemeinsamen Abschlussübung konnte das erlernte Wissen in einer nachgestellten parktischen Notfallsituation ausprobiert werden. Dort wurde deutlich, dass das Beherrschen dieser Techniken in einer Notfallsituation nur durch ständiges Üben sicher angewendet werden kann. Eine aktuelle Ersthelferausbildung ist bei der Versorgung der Verletzten sehr wichtig, um am Berg für Notfallsituationen gerüstet zu sein.

 Beim gemütlichen Ausklang im Gasthaus Taube in Bizau wurden bei einem Gläschen noch lange fach-gesimpelt und schon die nächsten Schitouren geplant.

 Herzlichen Dank an das komplette Team.

Michaela und Michael Jäger

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