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Überschreitung Hohe Munde vom 16.-17.Aug.2014 mit Georg Winder (Hohe Munde)

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Überschreitung Hohe Munde vom 16.-17.Aug.2014 mit Georg Winder

Hohe Munde

Am 16.8.2014 folgten 15 wagemutige Alpinkatzen dem Aufruf des AV Egg zur Überschreitung der Hohen Munde bei Telfs/Tirol unter der Führung von Georg Winder.

 In vorfreudiger Stimmung und jugendlichem Tatendrang startete man am Morgen des 16.8. von Egg aus Richtung Tirol. Die Männer waren zwar leicht in der Überzahl (8:7), aber es stellte sich schon früh heraus, dass sie diesen leichten Vorteil nutzen mussten, um mit dem losen Mundwerk der Damenmannschaft mithalten zu können.

 Gestartet wurde dann vom Parkplatz aus unter großer Verwunderung zunächst mit einem Abstieg, welcher im Berghof St. Veit mündete, wo man sich zunächst ums leibliche Wohl zu kümmern hatte und sich zum Teil auch mental mit einem Schnapserl auf die Tour einstimmte. Gut umsorgt warteten wir so den ersten Regenguss ab und marschierten dann zufrieden (mit Ausnahme vielleicht weniger Teilnehmer, welche den Kuchen nicht begutachten durften) in Richtung Rauthhütte. Bei angenehmen Temperaturen und ohne weitere Wetterkapriolen schafften wir den Aufstieg zur Hütte und kamen gerade rechtzeitig vor dem nächsten Regenguss an.

 Dort angekommen ließen wir uns gemütlich in der Gaststube nieder, tankten noch einmal so richtig unsere Energiereserven auf und verbrachten einen gemütlichen Abend mit Gesang, Anekdoten und natürlich Kartenspiel, wo noch so manche Million verspielt wurde.

 Zu späterer Stunde bezog man dann das Nachtlager, wo man sowohl kuriose Nachtgewänder begutachten konnte, als auch auf Geräusche der skurrilen ansässigen Hüttenfauna beim Verrichten ihrer nächtlichen Notdurft hoffen durfte.

 Nichts desto trotz traf  man sich am nächsten Morgen hoch motiviert und in alter Frische zum Frühstück oder gar schon beim Warten auf den Sonnenaufgang. Um 7:30 Uhr rief schließlich Georg zum Appell, die Truppe folgte und stellte sich bei herrlichem Bergwetter der Herausforderung Hohe Munde.

 Zügig näherten wir uns dem ersten Gipfel und es eröffnete sich nach und nach ein herrliches Alpenpanorama, sodass schon so manchem ein fröhlicher ‚Juchzer’ entwich. Wir erreichten den Ostgipfel (2592 m), wo wir nur kurz verweilten (Georg: „Rösto tumm’r erst bem körigo Gipfl!“) und kurze Zeit später den Westgipfel der Hohen Munde (2662 m), den höchsten Punkt unserer Tour. Mit einem fröhlichen „Berg Heil!“ zollten wir den Berggeistern unseren Tribut, in dem wir ein Gipfelschnäpschen zu uns nahmen und widmeten uns dann genüsslich unserem ‚Znünar’.

 Nach der kurzen Rast hatten wir schließlich den Klettersteig vor uns, den technischen Höhepunkt unserer Tour. Mit der Geschmeidigkeit von Bergkatzen und vor allem großer Begeisterung hängten sich unsere Bergfexen in die Wand und konnten neben der Kraxlerei noch ein herrliches Panorama rundherum genießen. Ohne größere Schwierigkeiten erreichten wir die Niedere Munde, wo es wieder ins Normalgelände überging und standen vor unserer letzten Etappe, dem langen Abstieg zum Strassberghaus.

Erschöpft, aber glücklich stießen wir dort auf die gelungene Tour an und ließen noch einmal unsere Gedanken revue passieren. Schließlich legten wir noch die Reststrecke zu unserem Auto zurück und verabschiedeten uns mit ein paar letzten Gipfelblicken und auch etwas Wehmut von der Hohen Munde.

 
 
 

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