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Biberacher Hütte

09.11.2019 - 10.11.2019

ALPakas 

 

Tourenwochenende auf der Biberacher Hütte

Vom 9. auf den 10.11. verbrachten die ALPakas, die neue Jugendgruppe des AV Dornbirn, ein Wochenende im Winterraum der Biberacher Hütte und passend dazu war es der erste Kontakt mit Schnee dieses Jahr.

Das Wetter war für unsere Tour perfekt vorhergesagt, Samstags Vormittag noch Regen, am Nachmittag dann Wetterbesserung, teilweise dürften auch einige Sonnenstrahlen durch die Wolken kommen. Am Sonntag dann perfektes Bergwetter und montags wieder trüb und grau also ab in die Höhe! Gemütlich um 12:00 Uhr trafen sich Florian, Valeria, Isabelle, Franziska, Kasimir (das Maskottchen) und Pius am Bahnhof Dornbirn und gingen zuerst daran im Sutterlütty die Verpflegung für den Winterraum zu organisieren. Nach der längeren Busfahrt in den Hinterwald ging es von Landsteg den zapfigen Weg hoch durch das Schandelstobel auf den Schadonapass. Die Temperaturen waren zu Beginn noch recht frisch was den einen oder anderen jedoch nicht davon abhielt bei der ersten Gelegenheit Schneebälle zu formen und damit die Leiter abzuschießen. Je höher wir kamen desto mehr Schnee hatte es doch zum Glück wurde der Schnee immer lockerer was das Formen von Schneebällen immer schwerer machte. Am Winterraum der Biberacher Hütte angekommen staunten wir über das Schauspiel das uns Sonne und Wolken in der Abenddämmerung über den Schweizer Bergen bot, und waren doch ein bisschen froh das bereits ein Wanderer vor uns auf der Hütte angekommen war und diese eingeheizt hatte. In der warmen Hütte wurde erst einmal jeder Raum erkundet und sofort die Betten reserviert bevor es dann in der Küche ans Kochen ging, Pilzrisotto mit Kürbis stand auf der Speisekarte. Nach dem Essen war der Tag noch nicht vorbei, denn auf dem Plan standen noch eine Schneeballschlacht, der Abwasch und ein paar Runden UNO und Rummi bevor dann alle nach und nach unter vielen Decke verpackt schlafen gingen.

Der Sonntag begrüßte uns mit strahlendem Sonnenschein und etwas wärmeren Temperaturen und somit wollten wir uns nicht zu viel Zeit lassen mit der Morgenroutine. Nach Porridge und Tee ging es ab in den Schnee ;) für heute stand als erstes das Glattjöchl auf dem Plan von dort aus wollten wir uns dann je nach Schnee entscheiden wie es weitergehen sollte. Zu unserem Glück gab es da 2 Bergsteiger die bereits sehr früh aufgestanden sein mussten denn diese waren von Landsteg bereits zu uns aufgestiegen und spurten uns den gesamten Weg in Richtung Hochkünzelspitze, somit ließen wir es uns nicht nehmen auch auf den Gipfel zu kommen. Gemütlich und Schritt für Schritt kamen wir alle am Gipfel an denn durch den Neuschnee war der Aufstieg doch ganz reizvoll und hatte einen ganz anderen Charakter als im Sommer, doch für mehr als ein kurzes Foto reichte es oben dann nicht, der Wind pfiff einfach zu kalt um unsere Ohren. Wir stolperten, rutschten, kugelten oder schlitterten, je nach Ansichtssache, wieder zurück zu unseren Rucksäcken und nach einer kurzen Pause ging es über das Glattjöchl hinunter ins Gautal und von hier ab hieß es Wegfindung und spuren denn hier waren wir die ersten. Bei der Obersalzbachalpe kamen wir kurz sogar noch in den Genuss der Sonne bevor wir dann noch rennen mussten um den nächsten Bus zu erwischen.

Müde und zufrieden nach einem ruhigen Hüttenwochenende im Winterraum ließen waren wir im Bus dann tiefenentspannt bis nach Hause.

Text: Pius Spiegel

 
 
 

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