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Fotos Skitour Großer Chärpf

Alpenverein Vorarlberg
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Skitour Großer Chärpf

25.02.2018

Junge Allgemeine 

 

Nach Heimabend am Freitag trafen wir uns am Sonntagmorgen um 06:30 und fuhren mit vier Fahrgemeinschaften in den Kanton Glarus. Leider wussten die Verantwortlichen nicht von einem weiteren Teilnehmer der Jungmannschaft und so war dieser umsonst so früh aufgestanden. Es ging am Walensee vorbei und dann nach Glarus Richtung Süden. Bei Schwanden bogen wir dann Richtung Elm ins Sernftal ab. Nach Elm wurde die Straße schlagartig sehr eisig und rutschig. Während Chris mit genügend Schwung und wohl guten Winterreifen bis zum geplanten Ausgangsort fahren konnte hatten alle anderen Probleme. Es wurden sogar Schneeketten montiert. Ehrlich gesagt hatten wir sogar großes Glück, dass es zum keinem Schaden kam. Tom rutschte immerhin rückwärts die Straße runter. Er konnte Gott sei Dank schlimmeres verhindern. Nach kurzer Beratschlagung fuhr Toms Auto wieder nach Hause und alle anderen setzten zu Fuß bzw. per Ski den Weg fort (Ausgangspunkt ca 1070m). Es herrschte Nebel und Temperaturen weit unter Null.

Das erste Ziel war die Skihütte des Skivereins Elm knapp unter 1800m. Dort trennten sich Christine und Pius vom Rest der Gruppe und gingen in einem gemütlicheren Tempo weiter. Nach einem kurzen Verschnaufer und weiteren Höhenmetern wurden aufgrund des harten Schnees Harscheisen montiert. Auf ca. 2000m trennte sich die Gruppe erneut auf. Während eine Team um Chris, Aron, Klaus und Mathias weiter stiegen, liefen Säftler, Alex und Opa Heinz etwas gemütlicher auf der Bischofalp weiter. Ab 2200m waren wir endlich an der lang ersehnten Sonne. Es folgten kleine Hochtäler, der Bischofer Chärpf, welchen wir links liegen ließen, Querungen und teils steile Hänge über 35 Grad, die so manche Spitzkehre erforderten. 70 Höhenmeter unter dem Gipfel machten wir dann Skidepot. Chris trug seine Ski noch etwas weiter hoch. Gott sei Dank waren die Tritte gut und der Schnee durch die niederen Temperaturen gut gefroren. Sodass wir recht angenehm die letzten Meter zu Fuß erklimmen konnten. Ob Aaron auch zum Schwitzen kommen ist, wird sein Geheimnis bleiben. Oben gab es erstaunlich wenig Wind und eine gewaltige Sicht auf die bekannten Berggrößen wie Hausstock, Bifertenstock und Tödi. Nach kurzer Gipfelrast erfolgte dann der Abstieg und die anschließende Abfahrt, welche sehr diszipliniert erfolgte.

Chris hatte die Tour optimal vorbereitet. Er hatte tags zuvor extra noch einmal die Route erkundet und konnte uns somit auch souverän auf dem besten Weg hoch führen. Auch der Abstieg und die schwierige richtige Routenfindung im Nebel meisterste Chris mit Bravur, sodass wir uns alle wieder auf der Skihütte zum obligatorischen Einkehrschwung trafen. Als Opa Heinz dann noch eine Runde bezahlte erreichte die Stimmung einen weiteren Höhepunkt. Danke Heinz!

Schön ist es zu erleben, dass keiner alleine warten musste und sich auch rasch starke Alpinisten fanden welche bereit waren auf ihren Gipfelgang zu verzichten – das ist gelebte Bergkameradschaft. Im unteren Teil wurden alle noch mit ein paar schöne Schwünge belohnt.

Mit großen Dank an Chris, Christine und allen Teilnehmerinnen und Teilnehmer

 
 
 

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