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Lug (1767m) (Lug (1767m) - 20.3.2016 )

Alpenverein Vorarlberg

Lug (1767m)

 
 
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Früh morgens gings im nebelverhangenen Bregenz los in Richtung hinterer Bregenzerwald nach Au. Erst bei Mellau konnte die Morgensonne den dichten Nebel durchdringen und war fortan der Begleiter von uns 13 Tourteilnehmern. Ganz gemütlich gings los, die kleine Skipiste entlang, bis zum Waldrand. Dort angekommen schlängelte sich die nordseitige Forststraße den Berg hoch und in zahlreichen interessanten Gesprächen vertieft erreichten wir bald die Godlachen Alpe mit der ersten willkommenen Rast, bevor es das erste Mal steiler wurde.

Der schattige Nordhang vor uns lies uns kurz daran denken die Harscheischen zu montieren. Schlussendlich meisterten wir ihn problemlos in einigen Spitzkehren ohne Harscheisen. Eine weitere willkommene Trinkpause lies uns erstmals den tollen Ausblick erkennen, den man vom Lug hat. Blickrichtung Au trohnt die mächtige Kanisfluh zu unserer linken Hand und zur rechten zeigte sich die scharfe Üntschenspitze.

Frisch gestärkt ging es ins letzte Drittel unserer Tour. Der Schnee war auch immer stärker durchfeuchtet durch die immer stärker werdende Frühlingssonne und bei manchen stollte auch immer wieder Schnee an den Fellen an, was das Gehen etwas erschwerte. Aber das ist nun mal so bei Frühjahrsskitouren. Nach ca. 3 Stunden erreichten wir alle zusammen, äußert entspannt und zufrieden unser Tagesziel. Der Lug oder "Luag" auf Vorarlbergerisch hat seinen Namen ja angeblich von der tollen Aussicht, die er seinen Besteigern bietet. Und zum "Luagen" gab es bei diesem herrlichen Bedingungen wirklich einiges. Der mächtige Zitterklapfen, Die Hochkünzelspitze, der Widderstein, das Zafernhorn, der Bregenzerwald zu Füßen.....da will man gar nicht mehr abfahren. Nach einer ausgiebigen Rast mit genialen Eindrücken und leckeren, selbstgemachten Muffins für alle Teilnehmer, wartete doch noch die Abfahrt auf uns. Natürlich konnte man sich nicht mehr die Traumverhältnisse erwarten, aber irgendwie gings schon  - vor allem gings ganz schön in die Schenkalan (kärntnerisch: Oberschnenkel)  und für einen abschliessenden Einkehrschwung in die Ur-Alp reichten die Kräfte schliesslich auch noch.

Fazit: Ein toller Skitourentag mit einer tollen Gruppe und die starke Sonne lies uns erkennen, dass der Sommer nimma so weit weg ist.

Bericht: Hannes Kunz


 
 
 

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