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Fotos Überschreitung Sulzfluh (2818m)

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Überschreitung Sulzfluh (2818m)

05.03.2022 in Vandans

Zu 11. machten wir uns frühmorgens bei traumhaftem Wetter auf den langen Weg der Sulzfluh Überschreitung. Nach der Anfahrt nach Vandans ging es zunächst mit dem 1. Bus bis nach Gargellen und von dort, mit dem Skilift hoch ins Skigebiet, um unsere Skitour zu starten. Nach einer kurzen Abfahrt über die Piste, fellten wir an und legten in Richtung St. Antönier Joch los. Dort angekommen, ging es auf Schweizer Seite zum Joch neben dem Riedkopf. Dort machten wir unsere 1. Pause und sahen das 1. Mal am heutigen Tag unser heutiges Gipfelziel - die Sulzfluh. Bevor es jedoch auf die Sulzfluh ging, durften wir uns im bereits zerspurten Pulver in die anspruchsvolle Abfahrt nach Partnun - dem kleinen Alpdörfchen - stürzen. 

Zum Gluck gab es keinen richtigen Sturz und so konnten wir bald wieder unsere Felle aufziehen. 1000 anspruchsvolle Höhenmeter uns erwartend, ging es im stetigen, aber nicht zu hoch gewähltem Tempo zur 1. Schlüsselstelle unsere heutigen Tour - dem Einstieg ins Gemstobel. Als Vorsichtsmaßnahme hatte jeder Steigeisen im Gepäck, aber zum Glück waren diese nicht erforderlich. Es gab bereits gute Stufen und mit den Skiern am Rucksack befestigt, ließ sich die Steilstufe sehr gut bewältigen. Im gewaltigen Gemstobel, umgeben von hohen Felswänden, durfte jeder sein  eigenes Tempo bis zum Gipfel wählen. 

Einer ordentlich Gipfelrast mit tollen Ausblick ohne einer einzigen Wolke am blauen Himmel, folgte noch die anspruchsvolle Abfahrt durch den steilen Rachen. Auch hier fanden wir den bereits bekannten zerspurten Pulver vor. Aber was war schon anderes zuerwarten, hatten wir die letzen Tage bereits Traumbedingungen und bestimmt viele Tourenkollegen am Weg, den vielen Spuren nach zu deuten. Eine letzte steille Schlüsselstelle gab es noch in der Abfahrt durch die Latschen hindurch zu meistern, aber auch das konnten alle Teilnehmer mit Geschick auf unterschiedlichsten Arten lösen. Durchs Gauertal hindurch, bei Latschau vorbei, über die "weiße Aorta" - so wir das künstlich durch Beschneiung am Leben gehaltene schmale Band der Talabfahrt liebevoll im Montafon genannt - , ging es zurück zu unserem Ausgangspunkt. Ein letzter Einkehrschwung beim Liftstüberl ließ uns alle stolz das Gelungene und einen unvergesslichen Tag revuepassieren.

Vielen Dank an die Teilnehmer !

Tourenführer: Wolgang Eller / Hannes Kunz

Bericht: Hannes Kunz


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