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Hoher Riffler – 3166m hoch und doch keine Hochtour (Hoher Riffler)

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Hoher Riffler – 3166m hoch und doch keine Hochtour

Hoher Riffler - Alpenverein Bludenz zoom
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Am 05.09.20 um punkt 7:00 ging es los. Wir, das sind Wolfgang, Paul-Alexandre und Michael schwingen uns in Pettneu auf die Mountainbikes. Eigentlich hätte es ja erst einen Tag später los gehen sollen, aber der Wetterbericht für Sonntag sagt ziemliches Sauwetter voraus. Leider konnten daher auch nicht alle die sich angemeldet hatten dabei sein.

Es geht der Schotterstraße entlang Richtung Malfonalpe und gleich vom ersten Meter an ist es recht steil und anstrengend. Wir müssen ganz schön kurbeln. An eine entspannte Unterhaltung ist nicht zu denken. Wir keuchen uns zwischendurch nur kurze Sätze zu. Dafür erreichen wir aber schon nach 1h den Abzweiger zum Edmund-Graf-Haus und richten dort unser Raddepot ein. Und genauso flott geht es nach einer nur ganz kurzen Pause nun zu Fuß weiter.

Das hohe Tempo ist gut, da das schlechte Wetter schon am Nachmittag eintreffen soll und die Tour mit fast 2000hm doch recht lang ist. Wir liegen aber so gut in der Zeit das wir spontan beschließen bei der Hütte noch eine Kaffeepause einzulegen. Vom Wirt erfahren wir noch das schon einige Leute vor uns von der Hütte aus gestartet sind. Der Weg zieht sich nämlich kurz vor dem Gipfel durch eine steile Schotterflanke und es ist Vorsicht geboten. Da sich aber niemand unmittelbar über uns in dieser Flanke befindet bleiben wir von Steinschlag verschont und können ohne Verzögerung den Gipfelsturm antreten. Den Gipfel erreichen wir dann genau 4h nach dem Start. Naja, genau genommen ist es „nur“ der Vorgipfel. Der eigentliche Gipfel ist nur durch eine sehr ausgesetzte Kletterei zu erreichen. Die Aussicht ist aber sowieso die gleiche und wir können sie bei bestem Wetter auch vom Vorgipfel aus genießen.

Der Abstieg verläuft dann genauso problemlos (jetzt hätte ich fast schon ereignislos geschrieben) und schnell. Das schlechte Wetter lässt glücklicherweise noch auf sich warten und so können wir uns bei ein paar gekühlten Getränken und einer Brotzeit auf der Hütte entspannen.

Auf dem weiteren Abstieg wird es immer wärmer. Der nahende Wetterumschwung beschert uns unangenehme und drückend warme Bedingungen. Wolfgang ist darauf bestens mit einem Handtuch vorbereitet. Am Raddepot angekommen reißt er sich die Klamotten runter und sitzt auch schon im eiskalten Jakobstalbach.

Am Ende folgt nur noch die Fahrt zurück zum Auto. Gut das wir die Mountainbikes dabeihaben. Damit war der Abstieg gleich deutlich angenehmer. Nur das nervtötende quietschen von Wolfgangs Bremsen trübt den Genuss ein wenig. Aber wirklich nur ganz wenig.

 
 
 

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