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Fotos Mountainbike Überschreitung Sella Nevea -Val di Resia

Bild Mountainbike Überschreitung   Sella Nevea -Val di Resia

Mountainbike Überschreitung Sella Nevea -Val di Resia

21.08.2021 in Sella Nevea - Val di Resia

Es ist immer etwas Besonderes wenn man außergewöhnliche Erlebnisse mit Freunden teilen kann. Eine Überschreitung mit dem Mountainbike in Friaul ist für Enduristen ein reiner Genuß.  Geniale Weit und Tiefblicke kombiniert mit einem fordernden Trail läßt einem das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht weichen.....

Am Samstag fand sich die motivierte Biker Gruppe auf den Weg nach Friaul um vom Schigebiet Sella Nevea eine Überschreitung nach Val di Resia  zu befahren. Zu den Anforderungen zählten vor allem Motivation aber auch Ausdauer bei den einigen Tragepassagen und gute Fahrtechnik im alpinen Gelände. Hauptschwierigkeiten bis S4 aber der Hauptanteil in S2 garniert mit einer genialen Abfahrt im Wald mit einer Spitzkehrenorgie bei S3.

Gegen 9:50 wurde die Gondel Richtung Rifugio Gilberti bestiegen wo die Gruppe die ersten Ausblicke auf die umliegenden Julier wahrnehmen konnten.

Bei der ersten Abfahrt konnten sich die Teilnehmer auf das kommende einmal ein Bild machen. Loser Schotter mit engen Kurven machte zunächst alle munter und gespannt auf was da komme.......

Mit einer längeren Tragepassage ging zunächst einmal 150HM über einen Pfad hinauf zum Sattel Bila Pec wo ein verfallenes Kasernengebäude einen stummen Zeitzeugen aus längst vergessen Tagen hergibt. Hier gabs für die TN  Margit Riedl, Barbara Strassnig , Fink Lukas, Christoph Strauss und Roland Friedrich mit dem Tourenleiter Wolfgang Wagner den finalen Check für Material bzw. Ausrüstung bevor es auf den langen Trail Richtung Sella di Grubia zum Biwak Marussich ging.  Die Aussicht am Fuße des Kanin Massives Richtung Montasch Zug ist unbeschreiblich und auch der Trail ist kaum zu beschreiben.  Von steilen Stufen, Schneefeldern, Tragepassagen über schmale Pfade war hier alles zu finden und bremste entsprechen die Bikergruppe auf gemütliches Wandertempo ab.

Ein kurzer Stop am Bivacco Marussic,h wo sich auch gerne die Höhlenforscher am Kanin einquartieren, lies uns ein wenig verschnaufen bis es weiter über die  Forchia di Terrarossa  über eine "interessante"  Felsspalte weiter zum Sella Buia ging .Ein etwas einfacherer  Trail der Alta Via Resiana lief entlang des sehr  steil abfallenden Wiesenrückens vom Picco di Mezzodi garniert  mit kurzen Tragepassagen über steile oder sehr schmalle Abschnitte.  Ein kleine Reifenpanne wollte hier am "Gipfelkreuz" noch behoben werden und wurde auch gleich für eine kurze Verschnaufpause genützt.

Kurz darauf war der Sella Buia erreicht und das Biwack Igor Crasso war damit bald erreicht. Mittag war schon lange vorbei und wir gönnten uns hier unsere Gipfeljause mit den ersten Ausblicken in das Resia Tal.

Positiv fiel uns das fair trade Prinzip des Biwaks auf wo Getränke gegen eine Geldspende zur Verfügung gestellt wurden. Respekt !

Wie es sich herraustellte sollte sich ab hier der fahrtechnisch genüßlichste Teil auftun. Spitzkehren garniert mit Steilstufen und wieder flowigen Passagen liesen mir das grinsen nicht mehr aus dem Gesicht.   Ein grenzgenialer technischer Trail zog seine Bahn über 1000Hm bis ins Tal in das enzückende Dorf Stolvizza, die Heimat der Scherenschleifer. Hier findet sich auch ein kleines Museum (Museo dell'Arrotino) zur Geschichte dieser Sprach-Enklave.Die Scherenschleifer des Resiatals sind auch außerhalb des Tals bekannt, denn dieser Beruf zwang die Handwerker in den meisten Fällen dazu auszuwandern und Arbeit in ganz Europa zu suchen.

Die ansteigende Temperatur im Tal lies uns eine kleine Trattoria am Weg aufsuchen um sich mit einem kühlen Getränk zu erfrischen ;-)

Von hier fuhren wir auf kleinen Straßen , später auf den Ta Lipa Pot und wieder zurück auf die STraße Richtung Resiutta wo unsere Fahrzeuge von Renate und Erik Wagner überstellt wurden.  Natürlich durfte ein reinigendes Bad nach der Tour nicht fehlen und wir besuchten dazu den Dorfstrand von Povici di sotto wo das eiskalten Wasser des Resia Baches uns angenehme Abkühlung versprach.

Damit endete eine der besten Überschreitungen die man mit einem MTB im Kanaltal fahren .

Ich freue mich schon auf die nächste Führungstour in diesem Raum und hoffe wieder ähnliche Erlebnisse zu finden.


Bericht Wolfgang Wagner




 
 
 
 

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