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Fotos Bergwanderung zum Löckermoos

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Bergwanderung zum Löckermoos

Sonntag, 4. September 2022

Gosau / Salzkammergutberge
Tourenführer: Alois Enzenberger und Klaus Kumpfmüller mit 7 Teilnehmer:innen.

Zeitlich am Morgen starteten wir unsere Bergwanderung von Hintertal aus zum Löckermoos. Der zeitweise sehr steile Waldweg war durch die starken Regenfälle der vergangenen Nacht sehr nass und rutschig, und so hatten wir alle Hände voll zu tun um gut vorwärts zu kommen. So gesehen war die Nässe ein Nachteil, andererseits wuchsen in der letzten Nacht jede Menge Schwammerl durch den Waldboden was sich später noch als Vorteil erweisen würde. Nach ca. 1,5 Std hatten wir die 600 Hm bis zu den Schleifstein-Hütten hinter uns gebracht und erstmals genossen wir die Aussicht auf den Gosaukamm. Nach einer kurzen Verschnaufpause gingen wir weiter Richtung Löckersee, dabei folgten wir dem wunderschön angelegten Holzpfosten-Weg mitten durch das Moor. Immer wieder nahmen wir die Infotafeln über Fauna und Flora in Augenschein und konnten so unser Wissen erweitern. Die einzigartige Lage und das schöne Panorama luden zu einer ausgiebigen Rast ein. Wir hatten noch das riesige Glück dass kurz bevor wir wieder aufbrachen, vier „ Weisen-Bläser“ des Weges kamen und uns ein musikalisches Ständchen darboten. Die Ruhe, die Einsamkeit und die Musik am Löckersee hatten schon etwas bezauberndes. Weiter ging es nun dem Pfad folgend vorbei an der hinteren Grubenalm zur vorderen Grubenalm bis zum „Wildfrauenloch“ einer 14 m tiefen Karsthöhle.

Wir waren alle schon sehr gespannt was uns da erwarten würde. Mit Stirnlampen ausgerüstet zwängten wir uns einer nach dem andern durch den engen Felsspalt welcher als Eingang diente. Leider war nach ca. der Hälfte für uns Schluss, da der Wasserstand des Baches welcher durch die Höhle fliest, durch die Regenfälle der Nacht zu hoch war und wir sonst alle nasse Füße bekommen hätten. Wie man auf den Fotos sehen kann würde so manche/r von uns auch als Höhlenmensch eine super Figur machen. War schon beeindruckend sich einmal als Höhlenforscher zu fühlen. Nachdem wir wieder das Tageslicht erblickten ging es dem Rundweg folgend weiter bis zu den Schleifstein-Hütten, wo wir bei der Badstubn-Hütte Einkehr machten und wir mit Speis und Trank verwöhnt wurden. Gut gestärkt wanderten wir weiter zu dem nahen Schleifsteinbruch denn wir natürlich auch sehen wollten. Die einmalige Gelegenheit wurde sogleich genützt um das Jausenmesser wieder fachgerecht zu schleifen. (eichte Handarbeit).

Da wir noch genügend Zeit hatten wollten der ein oder andere auf dem Rückmarsch durch den Schwammerlwald noch ein paar Pilze suchen. Bald hatte uns alle das Schwammersuch-Fieber erwischt, und unter der fachkundigen Aufsicht unseres „Pilzexperten“ Gerfried konnten wir einiges zusammentragen und von ihm lernen. Natürlich war bei diesen feuchten Verhältnissen so mancher Bodenkontakt (mit dem Hintern) nicht zu vermeiden, aber ich denke die blauen Flecken dort oder da, werden schneller vergehen als die schönen Eindrücke dieser etwas anderen Bergtour.

 
 
 
 

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