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Fotos Osterhorn-Trilogie mit Hoher First und Gruberhorn

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Osterhorn-Trilogie mit Hoher First und Gruberhorn

Sonntag, 29. Mai 2022

Lämmerbach / Osterhorngruppe
Tourenführer: Alois Enzenberger und Klaus Kumpfmüller + 5 TeilnehmerInnen

Unsere gestrige Bergtour führte uns ins Osterhorngebiet. Eine Trilogie war geplant, als Duett sollte es enden.

Dem schlechten Wetterbericht zum Trotz fanden sich sieben wetterresistente Berggeher ein und so brachen wir zeitig von Lämmerbach auf zur Genneralm. Es war noch trocken und recht gute Sicht also gingen wir weiter Richtung Gennersattel wo wir wieder zahlreiche Bergblumen entdecken konnten (Trollblume, Akelei, Alpenglöckchen, Wiesenflockenblume etc..) .Kurz vor dem Sattel zweigten wir ab und folgten dem Schafluckensteig.

Die folgende Querung der Reinsberg-Ostflanke verlangte viel Aufmerksamkeit und „Zehenspitzengefühl“ unsererseits. Zum Einen waren doch noch einige Altschneefelder vorhanden und zum Anderen war das kleine Steiglein von den Regenfällen der letzten Tage recht nass und extrem rutschig geworden. Die „ vierbeinigen Gemsen“ die wir erblickten störte das freilich recht wenig. Nach dem erfolgreichen Durchstieg der Schaflucke empfing uns auch schon „ Frau Holle“ mit beginnendem Schneegestöber. Um diese Jahreszeit auf 1600 m und dass in unserer Gegend, soetwas hatten wir in dieser Form auch noch nie und wir waren überrascht und begeistert von diesen Wetterkapriolen die von nun an unsere stetigen Begleiter waren. Bei bester Laune wanderten wir weiter bis zum Hohen First. Auf Grund der schlechter werdenden Sichtverhältnisse beschlossen wir nur eine kurze Pause einzulegen.

Der nun folgende Wegabschnitt der uns über die „Schneid“ zum Gruberhorn führte war problemlos und so standen wir „die glorreichen Sieben“ nach einiger Zeit vor unserem ersten Gipfelkreuz. Gipfeljause bei Schneetreiben dass kennen wir eigentlich nur von den Schitouren, aber dieses Wetter hat auch seine guten Seiten. Bis jetzt keine Menschenseele weit und breit zu sehen. Damit wir nicht zu sehr auskühlen nahmen wir den Abstieg zum Gennersattel alsbald in Angriff. Dieser war wieder extrem rutschig und somit nicht ungefährlich. Die allgemein sehr gute Verfassung und Trittsicherheit aller Teilnehmer war hier natürlich schon gefragt und beruhigend gleichzeitig. Allesamt am Gennersattel gut angekommen wurde eine kurze Lagebesprechung abgehalten. Da die Sicht und Wetterlage nicht mehr besser werden würde, beschlossen Klaus und Ich das Gennerhorn nicht mehr zu erklimmen um das Risiko einer möglichen Verletzung zu minimieren. Da alle Teilnehmer einverstanden waren gingen wir ab hier den Wanderweg Richtung Genneralm und weiter zum Ausgangspunkt nach Lämmerbach zurück.

Nach guten sechs Stunden Gehzeit freuten wir uns jetzt doch schon sehr aufs nahe Gasthaus mit warmer Speis und Trank. Mit bester Laune genossen wir die wohlverdiente Einkehr, und am Ende dieser doch etwas ungewöhnlichen Tour waren wir uns alle einig: es war trotzdem sehr schön, wir haben viel erlebt und das beste daraus gemacht, und um dass geht es ja schlußendlich.

Also auf zum nächsten Abenteuer.

 
 
 
 

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