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Fotos „Weg frei“ nach Sturmschäden am Kienklausensteig

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„Weg frei“ nach Sturmschäden am Kienklausensteig

Sonntag, 4. November 2018

Kienklause / Höllengebirge
Helfer: Jürgen, Reinhard und Christian

Nach dem extremen Föhnsturm vom 29. Oktober wurde unserem Obmann Alois am 31. Oktober Dank eines aufmerksamen Wanderers ein Windwurfschaden an unserem Kienklausensteig oberhalb des Antoniusbründls gemeldet. Kurzentschlossen haben sich drei Helfer zusammengefunden, um den Weg von 5 umgestürzten Bäumen bei trockener Witterung freizuschneiden und im Zuge dessen auch gleich das Antoniusbründl einzuwintern.

Um kurz nach 8 Uhr starteten wir am Ende der Forststraße mit unseren vielen Gerätschaften los und sperrten den Kienklausenweg aufgrund der Steinschlaggefahr für aufsteigende Wanderer. Unterhalb der Niederen Rast stießen wir auf das erste Hindernis, einen alten Baumstamm, den wir mit etwas Mühe nach dem Zerschneiden aus dem Weg schieben konnten. Neben der Weginspektion haben wir im Aufstieg auch wieder lose Felsen und Schutt aus dem Weg entfernt. Am Bründl angekommen, reinigten wir nach kurzer Rast den Trog innen von Geröll bzw. Schlamm bzw. pumpten das Restwasser ab. Im Anschluss wurde der Zulauf verstaut und der Ausschnitt mit Blecheinfassungen winterfest gemacht.

Im oberen Bereich wartete auf uns eine aufwändige Aufforstung mit 4 großen Bäumen, die mit ihren dichten Ästen den Wegverlauf punktuell verbarrikadierten. Es galt den Weg freizuschneiden, die schweren Stämme abzutransportieren und die abgesägten Äste nutzten wir zugleich um Absperrungen für Wegabkürzungen zu schaffen. Darüber hinaus musste ein riesiger Wurzelstock schweißtreibend zerschnitten bzw. zerschlagen werden, weil er den Weg blockierte. Durch den Windwurf war auch der Weg in Mitleidenschaft gezogen, den wir in diesen Teilbereichen deshalb rekultivieren mussten. Zu guter Letzt demontierten wir noch ein Wanderschild für die Reparatur der Befestigung. In Summe mussten wir ganz schön anpacken, ging der Umfang über die übliche Wegsanierung deutlich hinaus. Trotzdem hatten wir Spaß bei der effizienten Arbeit und zum Glück ist viel Geschehen, aber nix passiert. Um 13:30 Uhr waren wir fertig und unser Weg ist  jetzt wieder in einem Topzustand!

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