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Überschreitung Glödis - Hochschober (Überschreitung Glödis - Hochschober)

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Überschreitung Glödis - Hochschober

Hochschober

Unterwegs aufs Matterhorn der Schobergruppe

Und wieder einmal ruft die Schobergruppe . . . . So plante ich als Führungstour die Besteigung von zwei schönen und imposanten Felsgestalten in Form einer Überschreitung.

Am Freitag um 17h stiegen wir über den Naturlehrpfad vom Parkplatz Seichenbrunn zur Lienzer Hütte auf. Nach dem Bezug des Lagers, einem guten Abendessen und einer kleinen Tourenplanung begaben wir uns zur nächtlichen Ruhe und waren erfreut, dass es keine nennenswerten Schnarcher (wir hatten ein Lager für uns alleine) unter uns gab.

Am Samstag starteten wir planmäßig um 7.15h. Zügig marschierten wir in Richtung Glödis, unserem ersten Tagesziel. Unterwegs machten wir dann Gebäckdepot von Schlafsack etc. da wir am Rückweg die Sachen wieder mitnehmen konnten und nicht alles zum Gipfel mitschleppen wollten. Noch war der Gipfel sehr gut zu sehen, jedoch verschlechterte sich das Wetter leider sehr bald und es fing sogar zu graupeln an. Der Gipfel verschwand im Nebel, trotzig marschierten wir weiter bis wir den Gipfelgrat erreichten. Nach einer kurzen Stärkung und Adjustierung der Ausrüstung (Helm und Klettersteigset) traten wir den Endspurt an.

Über den gut versicherten Klettersteig erreichten wir mühelos den Gipfel, die tolle Aussicht mussten wir leider auf morgen verschieben . . .  Dafür konnten wir noch die spektakuläre Seilbrücke begutachten, über welche wir dann auch am Abstiegsweg trippelten bzw. wackeltenJ.

Nachdem wir wieder bei unserem Gebäckdepot angelangt sind, verbesserte sich das Wetter zunehmend, was wir freudig begrüßten - hatten wir ja noch einen weiten Weg vor uns – nämlich die Überschreitung über das Leibnitztörl zur Hochschoberhütte.

Um 17h erreichten wir müde aber glücklich die außerordentlich gemütliche Hochschoberhütte. Dort gab es sogar einen guten Kaffee (sorgt für guten Laune bei der Tourenführerin) und nach einem ausgiebigen und ausgezeichnetem Abendessen mit selbstgebrannten Schnaps verschwanden wir recht bald in unserem Lager . . .

Am Sonntag gingen wir die Hochschoberüberschreitung zuerst sehr gemütlich an. Über Nacht sind die Temperaturen auf 0 Grad heruntergegangen, es war s . . . kalt. Dafür gab es eine wunderbare Herbststimmung, die Luft war klar, die Sicht traumhaft schön. Trotz etwas müder Beine vom Vortag, erreichten wir den Gipfel über den Westgrat in flotten 3 Stunden und durften diesmal eine großartige Fernsicht auf alle großen Gebirgszüge genießen. Der Großglockner und der Großvenediger waren zum Greifen nah. Der Glödis sieht von dieser Seite sehr spektakulär aus. Nach einer ausgiebigen Stärkung traten wir den Heimweg über die steile Ostflanke an und erreichten mit ein paar kurzen Pausen um 15h die Lienzer Hütte, von wo wir über die Straße zum Parkplatz zurückkehrten. Ein paar Mutige erfrischten sich noch die Füße im Gösnitzbach. Glücklich und zufrieden ließen wir das schöne Wochenende bei einem guten Essen am Heimweg ausklingen.

Ich bedanke mich bei meiner Gruppe für die aktive und fröhliche Teilnahme.

Bericht:  Christine Lastin

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