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"Das Element aller Dinge ist das Wasser; aus Wasser ist alles, und ins Wasser kehrt alles zurück"
 
Diese Aussage von Thales von Milet (625-545 v.Chr.) ist auf einer Infotafel im Hörfeldmoor zu lesen. Eigentlich sollte es nur die Rundwanderung 13 werden, wie sie im Wanderführer der Gemeinde Hüttenberg beschrieben wird. Dass der Ausflug ein ganz besonderes Erlebnis wurde, hatte mehrere Gründe.

Einmal hatten wir Wetterglück. Es war ideal zum Wandern, der angesagte Starkregen mit Gewittern ist ausgeblieben und auf das bißchen Regen auf den letzten Metern waren wir vorbereitet.

Dann war da Mag. Stephanie Wohlfahrt, eine freie Mitarbeiterin der ARGE Naturschutz. Sie hat uns äußerst kompetent und engagiert begleitet und sich auf die große Gruppe bestens eingestellt. Wir haben erfahren, wie sich dieses Niedermoor seit der letzten Eiszeit entwickelt hat und wie es trotz der vielen gegenläufigen Interessen von Grundbesitzern, Politik, Wirtschaft und Tourismus zu diesem Naturschutz- und Europaschutzgebiet mit Ramsarstatus kommen konnte. Wir haben die Frühjahrsblüher in ihrer Hochblüte erlebt und Barbara hat es mitgeschrieben: Fieberklee, Wasserampfer, akeleiblättrige Wiesenraute, Bocksbart, Klappertopf, Knäuelglockenblume, Wundklee, Baldrian, Kuckuckslichtnelke, Bachnelkenwurz, großer Wiesenknopf, Waldsimse, Sumpfstorchschnabel, Trollblumen, Knöterich, Schachtelhalme, Schaumkraut, Frauenmantel, Orchideen, Sonnentau, Wasserralle u.a.m. Stefanie hat uns als Besonderheit den Wasserschlauch herausgefischt, der kleine Lebewesen einfängt und verspeist. Eindrucksvoll auch die Sauerwiesen, die Kelchtöpfe, der Schwingrasen und dann die Vielzahl von Tierarten, darunter über 1000 Schmetterlingsarten (habe ich hoffentlich richtig verstanden!). Auf der Aussichtsplattformin der Nähe der 1247 erstmals erwähnten Burgruine Althaus hat sie uns eine schaurige Liebesgeschichte und die Legende von der Entstehung des Hörfeldmoors vorgelesen. Erika hat zur Wanderung passend eines ihrer Maigedichte gelesen.

Vom Körbler  wanderten wir zur Althauserbrücke, weiter parallel zur Straße nach Mühlen zum Emmi Antes Steg und zum Wasserpegel bei der Speckbauer Brücke und von hier am Hörfeldweg und am Althauserblick vorbei zurück zum Körbler.

Mit hauseigenen Produkten wurden wir im Gatshaus Körbler verwöhnt, und es hat allen geschmeckt. Burgi und Albin haben ihre Urkunden für die 50. Teilnahme an unseren Veranstaltungen erhalten, Heidi und Edi wurde nachträglich zum Geburtstag gratuliert. Über Neumarkt hat uns Horst schließlich sicher nach Hause gebracht und die Liste für die nächste Wanderung auf den Kordeschkopf füllt sich bereits. Es war schön, mit euch und durch Stephanie diese urtümliche und naturbelassene Landschaft kennengelernt zu haben, und wir danken für das Vertrauen.

 
Bericht und Fotos:   Diethard Rauter

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