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Schitour zum Kotovo Sedlo (Kot-Sattel) (Schitour zum Kotovo Sedlo (Kot-Sattel))

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kurze Trinkpause bei der Tamarhütte

Schitour zum Kotovo Sedlo (Kot-Sattel)

Vergangenen Sonntag waren vom AV-Villach drei Touren ausgeschrieben, zwei davon fanden auf der Nordseite des Jalovec statt .

 

Meine Führungstour am Sonntag näherte sich mit großen Schritten und die Qual der Wahl (aus Schneemangel keine) stand mir bevor. Eine Woche vorher standen 4 Tourenmöglichkeiten fest. Am Samstag Abend entschied ich mich aus Wetter- und Lawinengründen für die Tour auf den Kotovo Sedlo (Kot-Sattel), am Fuße des Jalovec.

 

Am Sonntag starteten wir die Tour planmässig um 8.45h in Richtung Tamarhaus. Dort angekommen, entlockte der idylische und zugleich imposante Anblick mit der Hütte im Vordergrund und der gewaltigen Felskulisse im Hintergrund ein paar Ahhs und Ohhs. Leider zeigte sich der Jalovec nicht in seiner ganzen Schönheit, der Gipfel befand sich in Wolken. Einige der Teilnehmer hatten so eine Tour inmitten der Felsen noch nicht erlebt und es baute sich etwas Spannung auf. Als ich ihnen erklärte, dass der Weg ins Kugy Coloir nicht der unsere ist, sondern wir davor rechts abbiegen werden, waren sie etwas beruhigter. Ein bißchen aufgeregte Vorfreude blieb jedoch und das durfte ja wohl sein.

 

Als wir weitergingen, sahen wir bald auch die "Gruppe der Schibergsteiger" unter der Führung von Werner und erreichten im gemütlichen Tempo den steileren Teil der Tour, welcher dank Werners angenehmer Spurarbeit gar nicht mehr so steil war, wie es von der Ferne ausgesehen hat. Als wir in die Nähe des Eingangs vom Kugy Couloir kamen, warfen alle einen ehrfürchtigen Blick hinein. In der Rinne bewegten sich dunkelgraue Nebelschwaden und von aussen sah es aus, als ob man in die Hölle sah.

 

Für einen Teil der Gruppe war hier der Gipfel und mein lieber, geduldiger Begleitführer Alex fuhr mit den Leuten ab. Der Rest war froh, nicht in die "Hölle" zu müssen und marschierte glücklich hinter mir auf den Kotsattel. Nachdem immer mehr Nebel einfiel, beeilten wir uns mit der Vorbereitung zur Abfahrt. Gipfelfoto und -jause gab es diesmal leider nicht.


Die Abfahrt in einem Gemisch aus kompakten und etwas zerfahrenen Pulverschnee war ein Genuss, wenngleich für einige auch etwas kraftraubend. Bei der Ausfahrt durch den Wald, die einer Bobbahn glich, hatten wir noch ganz schön viel Spaß. Glücklich beim Tamarhaus angekommen, erfrischten wir uns bei einem Grapefruitradler und skateten noch über die Langlaufloipe bis zum Parkplatz zurück. Zum Ausklag genossen wir noch unser wohlverdientes Essen in Kranjska Gora und fuhren dann glücklich und zufrieden nach Hause.

 

Ich bedanke mich bei der netten Gruppe (Hanna, Mirko, Doris, Rudi, Verena, Michael, Martina, Franz und Alex) für die aktive und fröhliche Teilnahme und freue mich aufs nächste Mal. 

Bericht: Christine
Fotos:   Mirko


 

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