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 Rast bei der Trogalm

Creta di Rio Secco - 02.Oktober 2011

 

An einem wunderschönen, wolkenlosen Spätsommermorgen hat sich eine gut gelaunte Bergsteigergruppe auf den Weg zur alten Tarviser Grenze gemacht, wo unser Tourenführer Alexander auch den Rest der Gruppe, u.a. auch Huberta und Alessio von CAI Tarvisio, begrüßen konnte. Noch schnell ein Schluck Kaffee, dann fuhren wir gemeinsam nach Pontebba und auf der jetzt durchgehend asphaltierten Straße Richtung Lanza-Paß bis zur Malga Caserute auf 1.437m Höhe.

 

Von hier ging es auf gutem Steig zuerst durch Wald, dann aber gleich steil, ausgesetzt und teilweise versichert durch die Südwände des Monte di Val Dolce aufwärts. Ein richtig feiner Morgensport! Nachdem noch eine kleine Kuppe überwunden war breitete sich vor uns das schöne Valle di Aip aus, umrahmt von den Felswänden des Trogkofels und der Roßkofel-Gruppe. Eine kurze Rast bei der Casera di Aip kam da sehr gelegen. Von hier konnten wir auch erstmals unser Tagesziel, den Gipfel der Creta di Rio Secco erblicken. Weiter wanderten wir durch das Tal über so manches Feuchtbiotop ostwärts bis zum Talschluß. Von hier ging es über Blockwerk und Geröll aufwärts in Richtung Lomasti-Biwak und dann rechts unter den Nordabstürzen der Creta di Pricotic hinauf ins sonnige Blockkar zwischen dem Roßkofel und unserem Ziel. Blockwerk und Geröll blieben uns dann weiterhin erhalten, zuerst in Richtung Forcje dai Claps, dann rostfarbenen Punkten folgend zum überraschen grasigen Gipfel in 2.203m Höhe.

 

Bei schönem Wetter, angenehmen Temperaturen und einer grandiosen Aussicht war eine Stunde Gipfelrast beinahe zu rasch verflogen! Gestärkt und gut gelaunt machte man sich dann doch an den Abstieg - bis am Steig unter der Creta di Pricotic dann ein schrecklicher Unfall das bis dahin so schöne Bergerlebnis beendete: Unsere Irene stürzte über eine kleine Felswand in eine steile Schuttrinne, fiel in dieser noch weiter abwärts und blieb erst nach ca. 25 Meters besinnungslos liegen. Während Alexander mit drei weiteren Bergkameraden/-innen zum Absturzopfer abstiegen, wurde von anderen die Rettungskette in Gang gesetzt, wobei uns Huberta hier eine unverzichtbare Hilfe war, da letztlich trotz der nahen Grenze aufgrund der Absturzstelle die italienische Flugrettung Zuständigkeit hatte. Ein weiterer Teil der Gruppe wartete inzwischen ungeduldig beim Bivacco E.Lomasti, um den Rettungshubschrauber an der nächstgelegenen Landestelle einzuweisen. Nach langem Warten ist dann das Rettungsteam endlich eingetroffen und hat die schwierige Bergung unserer Irene - die Stelle mußte wg. weiterer Absturzgefahr erst abgesichert werden - sowie die Erstversorgung bewundernswert gut durchgeführt und sie ins Krankenhaus nach Udine geflogen. Der Rest der Gruppe ist dann rasch und sehr still zu den Fahrzeugen abgestiegen.

 

Alles Gute Irene, wir denken viel an dich!

 

Willi Pohl

 
 
 
 

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