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Eine Traumtour im Herzen Osttirols (Eissehütte - Zopetscharte am Venediger Höhenweg)

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Ein Augenblick der Seelenruhe ist besser als alles, was du sonst erstreben magst!

Eine Traumtour im Herzen Osttirols

Obwohl die Wettervorhersage noch unbeständig war, ließen es sich zehn Teilnehmer nicht nehmen, um mit mir ins Virgental zu fahren. Nach einer kurzen Pause in Lienz fuhren wir weiter. Endstation war Prägraten / Bichl. Unser Aufstieg führte uns über den sogenannten Wiesachsteig über die Mähder ins Timmeltal. Dieses Hochtal kann man als landschaftliches Jubel bezeichnen. Immer am Timmelbach entlang, über Brücken und Stege, vorbei an glücklichen Kühen kamen wir recht flott voran. Da man die Hütte (2571m) schon von weitem sah und der letzte Anstieg nicht enden wollte steil und mühsam waren wir froh, dass es nicht so heiß war. Kurz bevor wir die Hütte erreichten, fing es an zu nieseln. Nach einer wohlverdienten Stärkung und längerer Pause in der warmen Hütte, machten wir uns trotz leichtem Regen über die Grubachhöhe (2664m) auf zum Eissee (2600m). Nachdem wir am See bei Schneefall (!) ankamen, gab es diesmal kein großes Foto mit See.  Über die Kleinitzalm wanderten wir wieder zurück. Da nur unsere Gruppe und zwei Bergsteigerinnen mit Hund anwesend waren, hatten wir die Hütte eigentlich nur für uns allein! Mit Kartentipp`ln und G`schichtl`n Erzählen wurde es ein gemütlicher Tagesabschluß. Aber das Witze erzählen vor dem Einschlafen durfte natürlich nicht fehlen. Mit dem Versprechen, dass niemand schnarchen darf fielen dann doch die Äuglein zu. (Es haben sich fast alle daran gehalten!)

 

Der zweite Tag versprach viel Sonnenschein und wenig Wolken! Nach einem ausgiebigen Frühstück und der Krötenjagd des Hüttenwirtes (Rechnungen bezahlen) wanderten wir weiter. Höhenmeter um Höhenmeter ging es steil bergauf zur Zopetscharte (2958m). Schritt für Schritt im Mäusetritt wurden auch ein paar Schlüsselstellen überwunden. Auf der Scharte angekommen, konnte man einen herrlichen Panoramablick genießen. Beinahe ein Rundblick! Im Osten die Weißspitze und die wilden Hexenköpfe. Im Süden die Tulp- und Kreutzspitze und im Westen die noch zum Teil vergletscherten Simony- und Mahlhamspitzen. Ein unvergessliches Erlebnis, wenn man zum Ersten mal in dieses Gebiet kommt. Nach einer Rastpause stiegen wir wieder mal bergab. Bald erreichten wir grünes Gelände. Und dann endlich sah man ihn den Großvenediger. Noch mal einige Fotos geschossen und weiter ging`s. Bei der Johannishütte (2121m) angekommen, wurde ein Taxi bestellt. Die beinahe rasante Abfahrt durch das wilde Dorfertal war schon sehr beeindruckend! Vorbei am Serpentin Steinbruch (des is jo sogar eine farblich schöne Baustelle!) und über die Venediger Brücke kamen wir wohlbehalten in Bichl an. Unser Tagesprogramm war aber noch nicht beendet, denn wir wollten natürlich zu den Umballfällen wandern. Tosend laut und wild bahnte sich die junge Isel über Jahrhunderte ihren Weg durch dieses steile enge Tal.

 

Nach der Wanderung wieder auf der Pebellalm (1520m) angekommen, gab es den wohl verdiehnten Einkehrschwung. Mit kulinarischen Speisen aus der Region ließen wir diese zwei anstrengenden, aber schönen Tage ausklingen.

 

Ein großes Dankeschön an alle Teilnehmer dafür, dass diese Bergtour geschafft werden konnte!

 

(I.Schönfelder)

 
 
 
 

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