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Wo die Säumer anno dazumal unterwegs waren! (St. Pöltener Hütte am Felbertauern)

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Am alten Säumerübergang beim Tauernkreuz!

Wo die Säumer anno dazumal unterwegs waren!

 

 

 

 

 

 

Eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben wo sind denn die Männer geblieben? Wahrscheinlich am Strand oder beim Radln, so waren ich allein unterwegs mit sieben Madln!

Abfahrt sehr früh, denn es versprach ein heißer Tag zu werden, war unsere Devise und das war gut so. Nach einer Kaffeepause in Lienz fuhren wir weiter bis zum Matreier Tauernhaus. Bei angenehmer Wandertemperatur marschierten wir los. Der erste Anstieg in Richtung Grünsee war recht zünftig steil. Da waren alle froh, dass es noch nicht so heiß war und der recht erfrischende Tauernwind wurde als angenehm empfunden. Am Grünsee (2245m) angelangt, den herrlichen Venedigerblick und eine kleine Stärkung genossen, wanderten wir weiter bergwärts. Nach der zweiten Steilstufe erreichten wir den Schwarzsee (2344m). Über moosigen Almboden ging es wieder mal weiter über Fels und Stein auf das nächste Plateau zum Grausee (2500m). Ein Schneefeld wurde problemlos gequert und dann war unser höchster Punkt die Messelingscharte (2563m) erreicht. Auch hier wieder tolle Ausblicke! Der nächste Abschnitt unserer Tour war so richtig zum Genießen und Schauen! Aber noch waren wir nicht bei unserem Tagesziel! Plötzlich hieß es müaß ma do über den Bichl drüber? Ja, das müß`ma! Eine letzte Steilstufe mit Felskontakt und Kraxlerei der Weinbichl (2545m) - wurde erklommen, überschritten und dann war die St. Pöltener Hütte (2481m) erreicht! Nach anstrengenden fünf Stunden konnten wir in einer gemütlichen, warmen Hütte unsere Mittagsrast machen. Mit viel Schmäh und Spaß wurde der Hüttenwirt beinahe von unserer Frauenrunde überrumpelt des hab i nit alle Tag! aber er war schlagfertig genug und hatte es dann schon etwas bedauert, dass wir bald nach dem Essen aufbrechen mussten. Es war in den späteren Nachmittagsstunden Bewölkung und kurze Schauer angekündigt, und wir wollten doch trocken ins Tal kommen. Für den Abstieg wählte ich die gemütlichere Variante mit viel flachen Abschnitten am Tauernbach entlang um dann über die Böd`n und Mähder zu unserem Aufstiegs-Steig zu gelangen. Auch hier sah man gewaltige Einschnitte in die Natur (neuer Forststrassenbau!)

Noch einmal tief durchatmen und der letzte steile Abschnitt ins Tal wurde in Angriff genommen. Müde, aber glücklich, diese Tour geschafft zu haben, kamen wir bei unserem Ausgangspunkt an.

Eine schöne, anstrengende Bergwanderung in einer traumhaften Kulisse lag hinter uns und ich möchte mich recht herzlich bei meiner Frauengruppe für das Gelingen dieser Tour bedanken!

 

(I. Schönfelder)

 
 
 
 

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