Logo Zweig Villach

Herbstwanderung Ratece/Planica (Ratece/Planica - Power Card Wandern)

Ehrenamt im Alpenverein

Öffnungszeiten AV-Büro
Dienstag     16:00-19:00 Uhr
Donnerstag 16:00-19:00 Uhr

Tourenportal Alpenvereinaktiv
alpenvereinsjugend homepage
 
 

inserieren im Vereinsmagazin

Mitglied werden
zur Anmeldung
Bild /villach_wAssets/mixed/bilder/highlight/rat02.jpg

Start bei der Sprungschanze in Planica

Herbstwanderung Ratece/Planica

"Flieg, Adler flieg!" und laß dich nicht, wie in der Fabel, zum Huhn machen. Träume nicht dein Leben, sondern lebe deine Träume. Die Schiflugschanze in Planica hat uns zu diesem Motto angeregt. Es ist beeindruckend, wenn man bedenkt, dass sich unsere Schispringer da wie junge Adler  200 Meter und mehr in die Tiefe stürzen.

Vom Parkplatz sind wir den markierten Weg zum Tamar-Haus gewandert. Immer wieder hat sich der Nebel gelichtet und den Blick abwechselnd auf die schneebedeckten Massive von Ponca, Jalovec und Mojstrovka freigegeben. Die Hälfte der Teilnehmer ist zur Nadice-Quelle aufgestiegen und hat sich davon überzeugt, wie das Wasser mitten aus der Felswand herausstürzt. Die anderen haben sich in der Zwischenzeit in der Tamarhütte gestärkt, und gemeinsam sind wir auf der Straße zurück gewandert.

Unsere Herbstwanderung haben wir im Schotterbett oberhalb vom Planica-Haus mit einem Picknick im Freien abgeschlossen. Einen Tisch und Bänke hatten wir im Bus mitgenommen, Herbert hat für uns Maroni gebraten, Aufstrich und Brote waren vorbereitet und vor allem der Glühwein hat nicht nur geschmeckt, er war noch heiß. Elisabeth wurde für ihre 100. Teilnahme am Power Card Wandern geehrt und zu danken ist einmal mehr Horst, der uns sicher nach Hause brachte. Da auch das Wetter passte, denke ich, dass alle diese gelungene Herbstwanderung in angenehmer Erinnerung behalten werden.

 

Noch ein Auszug aus dem Gedicht von Sissy Orgler: "Flieg, Adler flieg zurück..."

"Adler, breite deine Flügel aus und streife übers Land.

Siehst du die Wälder, die zum Vergnügen gerodet wurden,

den blauen Dunst über unserem Tal.

Die breiten Straßen neben dem Inn,

wie ein Wurm ziehen Autokolonnen dahin.

Flieg Adler, flieg zurück und erzähl mir was du siehst."

 

"Ich sehe Demut vor der Natur

und ich fliege über die wilde Schönheit unseres Landes.

Keine hohen Schornsteine, aus denen schwarze Wolken aufsteigen.

Ich sehe tiefgrüne Seen mit klarem Wasser,

mächtige alte Bäume in unberührter Natur,

Häuser, die sich in die Landschaft fügen.

Ich sehe freie Flüsse und Bäche, ohne graue Mauern,

Bauern bestellen den Acker und arbeiten hart,

drei Generationen sitzen am Tisch!"

 

"Adler, schärfe dein Auge und schau hinunter auf die Menschen.

Siehst du diese Ignoranz, allem Leben gegenüber,

wie eng ihre Stirn geworden ist.

Merkst du die Gier nach Profit und diese Arroganz,

ohne Scham.

Das ICH an erster Stelle.

Siehst du den Ausverkauf unserer Erde, des Wassers und der Berge!"

 

"Oh, kleiner Mensch verzage nicht!

Ich sehe auch Gutes.

Manche mit großem Herzen.

Ich sehe helfende Hände, die austeilen und anpacken,

doch noch zu wenige.

Sei zuversichtlich und behalte den Glauben,

schau in deine Seele, was brauchst du um glücklich zu sein?

Nur in dir selbst beginnt Freiheit und Frieden,

erst im Zerfall beginnt das Wahre!"

 

Diethard Rauter

 

   

 
 
 
 

Datenschutzhinweis

Bitte beachten Sie, dass der folgende Link eine externe Website öffnet, für deren Inhalt wir nicht verantwortlich sind und auf die unsere Datenschutzbestimmungen keine Anwendung finden. Informieren Sie sich bitte auf der neuen Webseite über den dortigen Datenschutz.

Ziel: