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Wischberg - Jof Fuart (Wischberg - Jof Fuart)

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Endlich auf luftiger Höh`, da tuat gar nix mehr weh!

Wischberg - Jof Fuart

Ein wunderschönes Herbstwochenende mit den besten sonnigen Aussichten hat sich angekündigt. Ideale Voraussetzungen für eine Tour auf den Wischberg.

 

1. Tag

Am Anreisetag ließen wir uns Zeit. Vor der Tour war noch eine Capuccino Pause in Raibl angesagt. Danach Weiterfahrt bis zum Parkplatz und Aufstieg über die Brunnerhütte. Zu Beginn des Aufstiegs zuerst einmal ein großer Schreck dreißig italienische Bergwanderer vor uns! Na Hoffentlich gibts Überholungsmöglichkeiten! Gott sei Dank hat diese Gruppe ein bisschen getrödelt und fotografiert, daher konnten wir doch etwas schneller weiter kommen und waren nach einer Stunde bei der Brunnerhütte angelangt. Eine Trinkpause war angesagt und bald darauf stiegen wir weiter bergwärts zum Gorizia Bivak. Dort legten wir unsere Klettersteigausrüstung an, denn es ging gleich steil weiter durch eine Schotter- und Felsrinne bis zur Forc. di Rio Bianco. Der Sentiero del Centenario lag nun vor uns. Ein alter Kriegssteig, teilweise ungesichert und dann wieder mit Seilversicherungen und Leitern versehen wurde von allen gut gemeistert. Zum Schluß noch ein Tunnel -  es hatten alle Lampen mit, daher war auch dies kein Problem. Auf der Forca del Vallone trafen wir mit der großen Gruppe wieder zusammen. Nun hieß es wieder mal bergab durch eine lange, roglate Rinne und danach waren es nur mehr wenige Höhenmeter bis zur Corsihütte. Der nächste Schreck: die Hütte war fast überfüllt! Gott sei dank hat unser Führer Alex alles rechtzeitig reserviert. Beim Abendessen gab es allerdings einiges an Gedränge und Sesselrucken bis jeder seinen Sitzplatz hatte. Da braucht man ja Platzkarten. Und es kamen noch in den Abendstunden weitere Bergsteiger an. Es dauerte nicht allzu lang und dann hieß es in unserer Gruppe Gute Nacht

 

2. Tag

Nach dem Frühstück ging`s gleich los. Aufstieg zum Anita Goitan Weg. Der eigentlich schönste Anstieg zum Wischberg . Die Sonne war heute unser ständiger Begleiter. Wolkenloser Himmel und tolle Aussichten und Tiefblicke beeindruckten immer wieder. Wir stiegen über Felsbänder, teilweise gesichert, durchstiegen auch eine tiefe Schlucht und danach wieder bergauf über Stufen und Leitern bis zum eigentlichen Gipfelanstieg. Ab hier wurde es mühsam und zach. Die letzten dreihundert Höhenmeter hatten es in sich. Nur schön langsam und konzentrieren war unsere Devise. Und siehe da, wir kamen alle ans Ziel Wischberg 2666 m . Die Mühe hatte sich gelohnt. Es gab eine fantastische Rund- und Fernsicht! Und immer wieder ein Kommen und Gehen es gab Hochbetrieb! Nach einer ausgiebigen Gipfelpause machten wir uns auf den Abstieg zur Moses Scharte bereit. Zwei Teilnehmer wählten den Normalabstieg zur Hütte. So wurde von den übrigen der A. Goitan Weg im Wischbergbereich bewältigt. Bei der Hütte angekommen, wurden die Rucksäcke wieder voll bepackt und nach einer Kaffe und Kuchenpause hieß es weiter gehen. Denn es lag noch ein langer Abstieg vor uns. Immer wieder mal stiegen wir bergauf und bergab, über Schluchten und an kleinen Wasserfällen vorbei. Dies war wahrlich der Königsweg. Haben die den König da getragen? Der is doch nit selber g`angen? Aber ja, de ham ja Zeit g`habt!

Endlich am Parkplatz angekommen wurde noch schnell ein Einkehrschwung ausgemacht und an der alten Grenze nach Tarvis ließen wir diese anstrengende, aber schöne Bergtour bei Pizza und Vino ausklingen.

Einen großen Dank an alle Teilnehmer für die Disziplin und Kameradschaft, denn nur so kann eine solche schwere Tour gelingen. Nicht zu vergessen sind die beiden verantwortlichen Führer Alex und Michi danke, danke für die gesamte Organisation.

 

Immer wieder Gelegenheiten finden,

mit Freunden all das zu genießen,

was unser Leben bunt macht.

Viele solche kleinen Inseln des Glücks,

die wünsch ich allen.

 

I.Schönfelder

 
 
 
 

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