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Kleiner und Großer Muntanitz (Großer Muntanitz 3232 m)

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Wahrlich ein "High-light!

Großer Muntanitz 3232m

Kleiner und Großer Muntanitz

 

              Eine Bergtour, wahrlich wia a Granat`n!

 

1. Tag:

Ein Wochenende mit besten Wetterbedingungen für eine Hochtour lag vor uns. Villach Kals eine lange Fahrt, aber ein lohnendes Ziel!

Nach einer recht gemütlichen Seilbahn Auffahrt kamen wir an der Bergstation Adlerlounge an. Schon hier gab es einen tollen Ausblick in die Glocknergruppe. Diesmal gab es ein Begrüßungsfoto mit Großglockner im Hintergrund. Bald wanderten wir am Kalser Törlhaus vorbei am Steig 502 in Richtung Hohes Tor (2477m).

 

Ein Weg von vielen Kilometern beginnt mit dem ersten Schritt!

 

Schon hier gab es steile, grüne Hänge mit Tiefblick nach Matrei. Immer wieder mal bergab bergauf erreichten wir in engen, steilen kehren das Hohe Tor. Eine wohlverdiente Trinkpause nach den schweißtreibenden HM war angesagt. Danach erreichten wir den Sudetendeutschen Höhenweg (schmaler Steig in steilen Grashängen). Man musste immer mal stehenbleiben, um das Panorama genießen zu können. Und plötzlich, nach einer weiteren Kehre kamen wir in das Gebiet Dürrenfeld. Dieser Name besteht zu recht! Wohin das Auge blickt: Steine, Schotter, Steine, Geröll, Fels und wieder Schotter. Jetzt war auch bald eine Jausenpause angesagt. Aber zuerst mussten wir aus den Steinschlagrinnen heraus. Kurz darauf erreichten wir ein kleines Plateau, wo wir Halt machten und schon kam Besuch! Eine Schafherde war fast aus dem Nichts aufgetaucht! Wo finden denn diese Tiere hier was zum Fressen? Na ja, in deiner Brotdose! J

Bald darauf kamen wir auf der Dürrenfeldscharte (2873m) an. Der Abstieg war recht steil und mit Seilversicherungen versehen, die aber alle problemlos meisterten. Unser Tagesziel, die Sudetendeutsche Hütte, war auch schon zu sehen. Eine Gruppe Gipfelstürmer stieg auf den Gradötz (3003m), während die übrigen Teilnehmer zur Hütte wanderten.

Nach der üblichen Lagereinteilung und Bestellung für`s gemeinsame Abendessen machten wir es uns auf der sonnigen Terrasse gemütlich. Es dauerte dann nicht mehr lange und unsere Gipfelstürmer waren auch da. Die Hütte war gut besucht und so kam nie Langeweile auf. Ein abwechslungsreicher Tag neigte sich dem Ende zu und so gingen auch bald alle zu Bett. So ein hartes Lager ham ma aber nit verdient. Andere haben`s auch ausgehalten, so werma des schon überstehen.

Guat Nacht!

2. Tag:

Pünktlich um sieben Uhr gab`s Frühstück und in der Morgensonne machten wir uns auf den Weg. Durch eine steile, sandige Rinne gelangten wir auf den Sattel (2962m) an und wanderten  weiter dem Gipfel zu. Aber zuerst mussten wir den Kleinen Muntanitz (3192m) besteigen und dann hieß es plötzlich: Fest halten und am Seil steil bergab aaaber mit Vorsicht! Auch diese Schlüsselstelle wurde gemeistert und nun war der eigentliche Gipfel bald erreicht! Welch großartiges Panorama! Im Osten die gesamte Glockner  - und Schobergruppe, im Süden die Lasörlinggruppe und im Westen das Venedigergebiet. Und wir am höchsten Punkt der Granatspitzgruppe, auf dem Muntanitz (3232m) bei prachtvollem Wetter. So konnten wir all das genießen und uns eine richtige Gipfelrast mit Jause und Gipfelschnaps gönnen. Nach einer knappen Stunde machten wir uns auf den Abstieg bereit.

Immer wieder mit kleinen Pausen, ums das tolle Panorama zu genießen. Bei der Hütte angekommen, gab es noch eine Stärkung aus der Küche, danach Getränke nachfüllen und das restliche Gepäck verstauen und los geht`s. Wieder mal bergauf! Bis auf die Gradötzscharte waren es zweihundertsiebzig HM und das in der Mittagshitze!

 

Gemeinsames Steigen gemeinsames Schweigen!

Stille im Hohen Raum welch ein Traum!

 

Der Abstieg war zu Beginn der Route schwierig und mit großer Versicht zu begehen. Immer wieder waren Schotter und Steinschlagrinnen zu queren. Aber auch das wurde geschafft und endlich war man im Almgebiet angekommen. Endlich Grün und Grün so weit das Auge reicht. Welche Wohltat. Bei diesen Temperaturen gab es öfter mal eine Trinkpause. Nach nicht endend wollenden Serpentinen und Kehren kamen wir im Kalser Dofertal an. Einkehrschwung im Tauernhaus blieb nicht aus. Beim gemütlichen, gemeinsamen Essen ließen wir diese zwei wunderbaren Tage ausklingen.

Anschließend fuhren wir mit dem Hüttentaxi, welches wir uns wahrlich verdient haben, zu unserem Ausgangpunkt zurück.

Einen großen Dank an alle Teilnehmer, dass diese Tour so gelingen konnte!

 

(I.Schönfelder)

 
 
 
 

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