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Garnitzenklamm (Garnitzenklamm)

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Brückenreich - wasserreich - steinreich -erlebnisreich!

Garnitzenklamm

Wozu denn immer weit verreisen..

das Schöne und Interessante ist ja doch so nah!

 

Endlich versprach der Wetterbericht einen hochsommerlichen Tag. Das ist die Gelegenheit, um in die Garnitzenklamm zu gehen. Diese Tour hatte für die Teilnehmer einiges zu bieten. Es war kein Spaziergang, sondern eine alpine Wanderung, die den Teilnehmern vieles abverlangte. Trittsicherheit und vor allem Ausdauer waren gefragt. Vier Kilometer und 500 HM bis zum Klamm Ende warteten auf uns. Immer wieder gab es Hinweistafeln mit interessanten Informationen.

Die Garnitzenklamm verdankt ihre Entstehung einer geologischen Störzone im Gebirge, die dem abfließenden Wasser weniger Widerstand bot als die umgebenden Felsformationen, anderseits den nach der letzten Eiszeit abschmelzenden Gletschern, die gewaltige Bäche, vermischt mit viel Gesteinsmaterial zu Tal sandten. Die Garnitzenklamm ist also rund 10.000 Jahre alt.

Im Jahre 2003 war die Klamm nach einem heftigen Unwetter verwüstet und war auch daher gesperrt. Es gab vieles zu erneuern, Brücken, Stege und Sicherungen . So kann man jetzt diese Klamm gut durchwandern.

Um alle 4 Abschnitte zu bewältigen braucht man gute Kondition und genügend Ausdauer. I tat jo gern jammern, aba so lang die Trude hinter mir is, derf i des nit! Nach abwechslungsreichen drei Stunden waren wir am Klamm Ende angelangt. Dürf ma hiatz a bißl rasten und was essen? Weil sunst dapack i den letzten Aufstieg nimmer! Nach einer wirklich wohlverdienten Rast mit Jause, Schnaps und natürlich Trudes süßen Leckerlis machten wir uns zur letzten Etappe in Richtung Kühweger Alm. 45 schweißtreibende Minuten lagen noch vor uns. Mit viel gegenseitigen Aufmunterungen schafften wir auch diesen Abschnitt und endlich war die Hütte zu sehen. Zur Freude aller war diese auch schon offen, so konnten wir alle unseren Durst löschen und unsere Trinkflaschen mit Quellwasser füllen. Wir hatten ja noch einen langen Abstieg vor uns.

Zuerst einen Forstweg mit schönen Ausblicken ins Gailtal.- wie heißt den der Mugl? Reißkofel und Spitzegel wurden sofort erkannt ach ja, des kann nur der Golz sein.

Bald waren wir bei der Abzweigung zum Steig 410  und von nun an ging`s bergab. Unser Beutekärntner aus Bayern übernahm die Führung. na,ob des guat geht? So was nennt man Integrationsarbeit! Nur mit dem Tempo müß`ma ihn a bißl einbremsen, aber dies lernt er schon noch! A Bayer riecht das Bier, deshalb rennt er jetzt so!

Unseren Einkehrschwung machten wir beim Klammwirt gleich vor Ort. Mit Köstlichkeiten aus der heimischen Küche ließen wir diesen schönen Tag ausklingen. Ein großes Danke an alle Teilnehmer für die Disziplin und Kameradschaft.

 

Irene Schönfelder

 
 
 
 

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