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Falkert verrückt (Falkert verrückt - Power Card Wandern)

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Start im Nebel

Falkert verrückt

"(Gem)einsames Wandern - die Stille senkt sich ins Herz, wenn du es öffnest." (E.Proche) Wir waren bereit, das Herz zu öffnen, aber es sollte anders kommen. Nicht der Falkert wurde verrückt(versetzt), die Wanderung war in mehrfacher Hinsicht verrückt.

1. Tagelang war schönes, heißes Badewetter. Ausgerechnet für den Tag der Wanderung waren Starkregen und Gewitter angesagt und für die nachfolgenden Tage wieder Sonnenschein - verrückt, was?

2. Absagen, verschieben, verlegen, zuwarten, durchziehen? Bei der Abfahrt mit dem Bus schien die Sonne, es sah keieswegs schlecht aus. Gemeinsam haben wir entschieden, dass wir es versuchen - verrückt, was?

3. Nach der Auffahrt mit der Nationalparkbahn auf die Brunnachalm war es nebelig, aber es sah aus, als würde sich das Wetter nach dem nächtlichen Gewitter dort  bessern. Wir gingen los - verrückt, was?

Wir wollten über Mallnock, Klomnock, Steinnock, und Hundsfeldscharte zum Falkert. Beim Falkertsee sollte uns der Bus abholen. Es war vorgesehen, dass einige Teilnehmer spätestens am Mallnock umkehren, mit der Seilbahn abfahren und mit dem Bus zum Falkert fahren.

4. Wir waren 1 1/2 Stunden unterwegs, es wurde immer finsterer, es begann zu tröpfeln und die Entscheidung abzubrechen und umzukehren war eigentlich in Ordnung. 

5. Bald darauf ein erster Blitz, Donner und Starkregen. Wir waren ausgesetzt am Grat und hatten keine Chance eines Unterstandes - verrückt, was?

6. Der Regen wurde immer heftiger. Eine längere Blitzpause nutzten die meisten, um zum Gipfelrestaurant zurückzukehren. Nass bis zu den Unterhosen schwammen wir in unseren Schuhen - verrückt, was?

Durch eine Veranstaltung waren mehrere Geländewagen vor Ort. Mit diesen brachten wir einige Nachzügler noch sicher zur Bergstation. Wir alle waren, wie gesagt, total durchnässt aber froh, heil zurück zu sein. Valte hat sich seine 50. Teilnahme an den Power-Card-Wanderungen wohl anders vorgestellt. Der Umtrunk, zu dem uns Gerlinde anlässlich ihres runden Geburtstags eingeladen hat, der hat uns einigermaßen versöhnt. Wir waren um eine Erfahrung reicher, denn so etwas hatte sicher noch niemand erlebt.

Diethard Rauter

 

 
 
 
 

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