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Bretterich Makernispitze (Bretterich Makernispitze)

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Wir haben`s geschafft, zwar war es beschwerlich,dafür ist uns`re Freude ehrlich!

Bretterich Makernispitze

In der Blumenwelt der Fragant unterwegs

 

Bei leichtem Nieselregen auf der Autobahn fuhren wir ins Mölltal. In Außerfragant wurde zusammengewartet und schon ging es bergauf. Auf der steilen, schmalen und kurvigen Strasse nach Grafenberg hoffte man, dass es keinen Gegenverkehr gibt. Am Ende der asphaltierten Strasse fuhren wir nach der Mautstelle auf einer guten, breiten Forststrasse weiter bis zum Parkplatz Rollbahn. Nach der üblichen Begrüßung wanderten wir den Rollbahnweg zur Fraganter Hütte. Eine knappe Stunde wurde dafür benötigt. Es gab eine kurze Begrüßung der Wirtsleute mit ihrem Hund, der uns freudig entgegen sprang. Gleich danach wanderten wir weiter zum Aufstieg des Bretterichs. Schon zu Beginn des wirklich steilen Anstiegs konnte man die Vielfalt der Blumen in voller Blüte sehen. Dieser Anstiegshang wurde in den achtziger Jahren noch gemäht! Die Blumenfreunde konnten sich kaum satt sehen, denn der Bretterich ist einer der artenreichsten Blumenberge.

Zu sehen waren Lanblütige Primeln und Witwenblumen, Türkenbundlilien (noch nicht ganz aufgeblüht), Kohlröslein u.v.a.

Nach dem Bretterichkreuz über felsige Steilstufen ging es weiter. Ab hier waren Katzenpfötchen, Tragent, Gipskraut, Purpur-Lein, Geschnäbeltes Läusekraut, Alpenröschen zu sehen und sogar das Edelweiß am felsigen, nordseitigen Abgrund wurde erspäht und natürlich fotografiert.

Diese Gebiet ist auch geologisch sehr interessant. Die Großfragant bietet einen geologischen Querschnitt durch den Südrand des Tauernfensters (Gesteine der Westalpen schauen aus den ostalpinen Gesteinsdecken fensterartig heraus).

Über den Bretterich-Kamm stiegen wir weiter. An manchen Stellen ist größte Vorsicht geboten. Es gibt kleine und größere Felsspalten und immer wieder der imposante Tiefblick auf der Nordseite. Mit viel Witz und Humor schafften alle diese Schlüsselstellen.

Pass auf, dass du nit eine fallst, bei mir is des eh wurscht, weil i bleib jo stecken!

 Der Wettergott hatte mit unserer lustigen Gruppe viel Verständnis und schickte die dunklen Wolken weit weg.

Bald darauf erreichten wir den Sattel, eine kurze Pause war angesagt und schon nahmen wir den sehr steilen Gipfelanstieg in Angriff.

Wo sind die Kameraden mit dem Helfersyndrom? Über die hohen Felsstufen sind meine Füaß zu kurz! In Teamarbeit wurden diese Hürden auch gemeistert. Und wer schaut auf mi? War die Frage eines Kameraden. Jo wenns`t a guate Jaus`n hast, dann schau i schon auf di! wurde gleich darauf schlagfertig geantwortet.

Im Leben geht es mal bergauf, mal bergab - man schafft dies alles mit dem Humor als Wanderstab!

 

Endlich war der Gipfel erreicht. Trotz bedecktem Himmel gab es Aussicht genug. Sogar die Pasterze konnte man in der Ferne erkennen. Wir hielten uns nicht lange auf und machten uns für den Abstieg bereit. Am Sattel angekommen, machten wir uns nicht wie geplant zum Schobertörl Abstieg auf ( zu große Restschneefelder im felsigen Gelände), sonder stiegen über die Striedenalm ab. Auch hier gab es noch genug Schneereste. Diese Schneefelder wurden freudig als Rutschbahn benützt. Lei nit niedersitzen i hab ka zweite Hos`n mit

Nach zwei Stunden erreichten wir die Hütte. Die vielen schönen Eindrücke der Fraganter Blumenwelt wurde dann von der Tierwelt um die Fraganter Hütte noch überboten! Die schnuckeligen und glücklichen Kühe, der liebenswerte Hütten Hund,  sowie die beiden Hühner, die sofort Berta und Fini getauft wurden! waren ein Erlebnis. Wir haben noch nie erlebt, wie Hühner um die Tische und zwischen den Beinen der Gäste um Futter betteln! Und wenn man nicht gleich reagiert hat, wurde man tatsächlich gezwickt!

Nach einer ausgiebigen Stärkung  machten wir uns auf den Retourweg wieder über die Rollbahn zum Parkplatz.

Nach dem Motto Hab Sonne im Herzen ging diese schöne, anstrengende Tour zu Ende. Ein großes Lob an alle Beteiligten für diesen schönen Tag.

 

I.Schönfelder

 

 
 
 
 

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