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Rottenmanner Tauern 7.2.- 11.2.2009 (Rottenmanner Tauern )

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 Die Steiermark ist sehr waldreich

Rottenmanner Tauern 7.2.- 11.2.2009

Ich hatte das große Vergnügen mit den Buchenen aus dem Gegendtal 5 Schitourentage zu verbringen. Eigentlich war es mehr ein Sprachkurs ergänzt um die  Familien-, Besitz- und Liebesverhältnisse zwischen Treffen und Arrch  zurück bis ins frühe 18.Jahrhundert.   Der Joe hat über der Mitzi gewohnt und  die hat den Dominik gehabt  und der hat wieder ......

Unter der Führung von Sepp Temel sind wir bei der Anreise von Hohentauern aus  Richtung Bruderkogel (2299m) gegangen. Die Bäume haben unter dem Föhn nur so greapazt. Nachdem die vor uns gehenden Gruppen rudelweise in der Nebelschicht umgedreht haben, war auch für uns bei ca 2000m  Schluß.  Die Abfahrt im feuchten Schnee war besser als gedacht.

Beim Kirchenwirt in Oppenberg (1060m) angekommen, erwartete uns bereits die Wirtin, um uns steirisch einzukochen.

Am Sonntag war Schlechtwetter und somit ideal für die Hochgrößen (2115m). An der Waldgrenze war bei Schneefall, Wind und Nebel Schluß. Wir nahmen die schwarze Abfahrt durch den lichten Hochwald und die steilen Fraten bei 20 cm Pulver. Köpfchen in den Schnee und Schi in die Höh - Walters Schibelag ist jedenfalls gelb. Ingrid nahm die Steilhangausfahrt direkt durch den Wildbach.   

Die Paradetour in diesem Gebiet ist der Hochschwung (2196m). Das Wetter klarte auf und bei kühlem Wind und wolkenlosen Himmel erreichten wir endlich unseren Gipfel. Über den 17-er Hang (wir 7 gingen 2-mal, Seppi 3 mal den Hang)  ging es im unverspurten Pulverschnee zu Tal. Für uns war das ein Prachttag für die Daheimgebliebenen zum ohntnen (= leise vor sich hin jammern).

Bei kalter Nordströmung ging es am nächsten Tag durch das Riednertal Richtung Seekoppe (2150m).  Nach 3 Stunden gab es anstatt des vorhergesagten Schneefalls ein Sonnenfenster und wir standen im Sturm am Gipfel. Dadurch übermütig ging es noch auf den Riedner Zinken um von dort direkt ins Tal abzufahren  Der Schnee war hart und griffig, über steile Flanken ging es an Felsen vorbei bis in den Graben und von dort durch den eng gesteckten Wald steiler hinab in den Talboden möglicherweise eine Erstbefahrung mit hohem Erlebniswert.  Wir hatten keinen Ausfall, weil jeder das Hirschkalbragout mit Semmelknödel geniessen wollte. 

Die Heimfahrt war wieder vom Sturmtief begleitet. Nachdem der Zirbitzkogel auf dem Heimweg liegt wurde er mitgenommen. Bei der Auffahrt hat Elfi alle beim Kettenanlegen geschlagen, beim VW Bus mit Vorderradantrieb übungshalber zuerst an den Hinterrädern und dann erst an den Vorderrädern.

Das waren fünf starke Tage und Winnie träumt von einer mehrtägigen Führungstour Feldpann Alm, weil dort ist immer unverspurter Pulver und der Wind bläst auch.

Wolfgang Gabriel     

 
 
 
 

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