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Überraschungstour (Mindener Hütte)

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 Lächeln, ein heisser Kaffee und GoreTex helfen bei schlechten Wetter

Überraschungstour

Eine kleine Gruppe unerschrockener Bergler machten sich trotz unbeständiger Wetterlage auf in die Hohen Tauern. Noch waren die Gipfel schneefrei, aber Wolken und Nebelschwaden umkreisten unser Gebiet. Der Aufstieg am Beginn des Tauerntales in Mallnitz führte recht zünftig steil durch den Koastwald  empor. Durch den breiten Latschengürtel begleiteten uns ein paar schwache Sonnenstrahlen, aber der berühmt-berüchtigte kalte Tauernwind brachte dunkle Wolken und leider auch den Regen mit. Bei der Hindenburghöhe (2316m) teilten wir die Gruppe .Klaus, unser Führer-Aspirant und ein Teilnehmer eilten voraus, um in der Mindenerhütte schon mal den Ofen einzuheizen. Mit den Gedanken an eine warme Unterkunft stiegen wir weiter. Das erste Ziel- Liesgele- (2406m) war bald erreicht. Der Regen wurde immer stärker und der Wind hat sich auf und davon gemacht. Über den Grat der Lahnerwand,  der bei normalen Bedingungen nicht schwierig ist, steigen wir mit größter Vorsicht in die Weißenbachscharte (2278m) ab. Danach kam noch ein Gegenanstieg bis zur Mindener Hütte (2430m), unserem Tagesziel .Anstrengende 1400Hm waren geschafft.

Beim Eintritt in die Hütte stieg uns Kaffeeduft in die Nase. Dafür verantwortlich waren unsere braven Hausmänner, die vorausgeeilt waren. Das Feuer knisterte im Ofen und verschaffte eine wohltuende Wärme. In so einer gemütlichen Atmosphäre und mit netten Freunden schmeckte die mitgebrachte Bergjause noch einmal so gut.

Waht da kalte Tauernwind ums Haus,

haltet`s ma in der warmen Hütten schon aus.

In da klan Kuchl riacht schon da Kaffee,

dann tuat da vom Aufstieg nix mehr weh!

Nach diesem gemütlichen ,nicht eingeplanten Aufenthalt hieß es gemeinsam abwaschen, Geschirr wegräumen und für die nächsten Wanderer Holz in die Kiste schlichten. Gesagt, getan, noch schnell ein Gruppenfoto und dann machten wir uns zum Abstieg bereit.

Nicht wie geplant über den Göttingerweg zur Mittelstation, sondern den Woisgenbach entlang, steil bergab über die Woisgenalm  und weiter in den Bockriegelwald zur Stockerhütte .Dieser Abstieg hatte es in sich ,steil, rutschig und nass von unten und von oben denn ab dem Waldbereich fing es an zu schütten. So viel Regenschutz konnte man gar nicht anziehen, dass man nicht nass wurde. Wie gebadetet Mäuse standen wir dann endlich am Strassenrand, in der Hoffnung, dass ein Auto vorbei kommt .Und siehe da, tatsächlich hielt eine Frau an und nahm einen Fahrer von unserer Gruppe mit. Unsere Autos standen nämlich im Ort und so ersparten wir uns einen langen Fußmarsch nach Mallnitz .So richtig trockenlegen konnten wir uns danach im Gasthaus Zur Guten Quelle, welches auch unser Einkehrziel war.

Glücklich und zufrieden nach dieser Überraschungstour fuhren wir nach hause.

 

I.Schönfelder

 

 
 
 
 

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