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Unter den Götterbändern des Dr. Kugy unterwegs (Kugytag)

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Unter den Götterbändern des Dr. Kugy unterwegs

Unter den Götterbändern des Dr. Kugy unterwegs

Nach einer etwas turbulenten Anfahrt in die Seisera wurde ein Auto beim Parkplatz Oizinger-Wiesen deponiert und wir fuhren weiter bis zum Parkplatz bei der Malga Seisera.(1004m)

Um 8 Uhr 30 marschierten wir bei strahlend schönem Wetter auf dem gut markierten Weg 616 im Schotterbett des Talbodens bis zur neuen Brücke des Torrente Seisera und dann gemütlich im Wald der Unteren Spragna bergauf. Vorbei an der Abzweigung zum Biwak Stupparich weiter ansteigend über einige überraschend lebhaft sprudelnde Bäche, bis zur Wandstufe, die die Untere Spragna von der Oberen trennt. Nun ein Stück steiler aufwärts bis zu den kleinen Wasserfällen, wo die Fotografen die Rast für ein paar schöne Aufnahmen nutzten. Nochmals kurz eine Wandstufe mit vielen leuchtenden Schwalbenschwanz-Enzianen und die Abzweigung zum Biwak Mazzeni war erreicht.

Wir hielten uns hier aber nicht lange auf, querten den beeindruckenden Kessel der Oberen Spragna und folgten dem Steig unter den Wänden der Cima de Lis Codis steil bergauf, bis wir einen schönen, sonnigen Rastplatz auf einer grünen Kuppe in 1.827m erreicht hatten. Nach halbstündiger Rast nun auf Schuttpfad bzw. im Fels mit leichter Kletterei steil in eine Schlucht und wieder hinauf, bis ein Steiglein auf eine weitere grasige Kuppe mit dem letzten Kampfbaum führte (ein selten schöner Aussichtspunkt).

Von hier wieder steil hinunter in das Kar Studence mit einem  Mini-Gletscher und im Schutt der Randmoräne stiegen wir über Felsen in eine Scharte.(1962m) Danach aber wieder ein mehrmaliges Auf und Ab entlang der Wände des Wischbergs, unter den Götterbändern des Dr. Julius Kugy, etwas heikel in Schutt und Geröll, bis zuletzt die Nabois - Scharte -1970m erreicht war. (12.00Uhr)

Während es zwei Teilnehmer unserer Gruppe der Steinbock-Mutter mit Kitz nachmachen wollten und noch den Gr. Nabois bestiegen, ist der Rest der Truppe, von Hunger und Durst getrieben, direkt zur Pellarini Hütte (1630m) abgestiegen. Bei Sonnenschein und warmen Temperaturen wurde fast zwei Stunden ausgiebig getafelt. Zuletzt erfolgte noch ein längerer, aber kurzweiliger Abstieg zum Sammeltaxi, das die Chauffeure zurück zum letzten Parkplatz und ihren Autos brachte. Die doch müden Bergsteiger wurden dann eingesammelt und wir fuhren in Richtung Heimat.

Die konditionsstärksten unserer Gruppe haben zuletzt doch noch an der schönen abendlichen Feier zum 150Jahrjubiläum des Erschließers der Julischen Alpen, Dr. Julius Kugy, im Gasthaus Kugi in Lind bei Pöckau teilgenommen.

 

Willi Pohl

 
 
 
 

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