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Am Wienerhöhenweg unterwegs (Unterwegs am Wienerhöhenweg)

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Blick zum Wangenitzsee

Am Wienerhöhenweg unterwegs

1. Tag heiter bis wolkig

Unser Tourenziel war diesmal die Wangenitzseehütte in der Schobergruppe. Ausgangspunkt war die Raneralm, wo auch der Wiener Höhenweg seinen Anfang nimmt.

Gleich zu Beginn hat man einen herrlichen Ausblick in das Debanttal, das von einigen Dreitausendern umgeben ist.

Schleinitz(2905m), Alkuser Rotspitze(3053m), Hochschober(3240m) und das Matterhorn der Schobergruppe der Glödis(3206m) waren zu sehen.

Nach bequemen 1 ½ Stunden wurde Pause gemacht. All zu lange hielten wir uns nicht auf, da es merklich kühler wurde. Obwohl das Steiglein immer steiler in die Felsregion führte, kamen wir gut voran. Immer wieder hatten wir tolle Tiefblicke in das Debanttal.

Sogar die Lienzerhütte im Talschluß  war zu sehen.

Nach drei Stunden hatten wir die Obere Seescharte(2604m) erreicht. Der Blick zum Wangenitzsee und Kreuzsee war für alle Teilnehmer überwältigend sind es doch sehr große Seen und das in dieser Höhe!

Der Wangenitzsee liegt auf 2465m und ist mit einer Fläche von 21,57 ha und einer Tiefe von 48m der größte und tiefste Hochgebirgssee der Ostalpen.

Nach einem kurzen, aber steilen Abstieg mit einer leichten Schlüsselstelle Seilsicherung- erreichten wir das flache Seenplateau und waren bald darauf bei der Wangenitzseehütte(2508m) angekommen.

Freundliche Wirtsleute, eine gemütliche, warme Gaststube und kulinarische Köstlichkeiten aus der Küche rundeten diesen schönen Tag ab.

Das übliche Gerangel bei der Lagereinteilung durfte natürlich nicht fehlen, mit viel Humor schafften wir auch diese Hürde.

 

 

2. Tag  Sonnenaufgang blauer Himmel

Bald nach dem Frühstück marschierten wir los. Der Steig nach der Hütte in Richtung Gipfel erforderte Disziplin und Trittsicherheit, besonders bei der Schlüsselstelle Überstieg in das Kruckelkar das mit Seilen gesichert ist darf man kein Angsthase sein!

In einer Höhe von ungefähr 2750m wird es zunehmend felsiger und steiler .Bei normalen Verhältnissen ist dies kein Problem, aber bei Neuschnee wird es zunehmend kritischer.

Wir konnten noch bis in die Höhen von ungefähr 2950m steigen, dann war für uns das Aus da. Die Vernunft hatte Vorrang! Unter dem Motto Der Weg ist das Ziel machten wir die wohlverdiente Stärkungspause. Es wurde auch ein provisorisches Gipfelfoto gemacht und bald darauf stiegen wir wieder mal bergab .Bei Neuschnee und Fels kein einfaches Unterfangen. Aber mit gegenseitiger Unterstützung bei schwierigen Passagen

wurde alles bestens gemeistert.

Bei der Hütte angekommen gab es noch eine kurze Rast, unsere restliche Ausrüstung die wir in der Hütte verwahrt hatten, noch in den Rucksäcken verstaut und schon hieß es weiter geht`s denn wir hatten noch einen langen Weg vor uns.Etwas mühsam war der Gegenanstieg auf die Obere Seescharte, aber danach wanderten wir nur mehr bergab. Irgendwann wurde es immer ruhiger, kein Gelächter, kein Gemurmel, einfach nur Stille der Zeitpunkt des gemeinsamen Schweigens war angebrochen.

Am späten Nachmittag erreichten wir unseren Ausgangapunkt, die Raneralm .Eine gut bewirtschaftete Hütte mit Köstlichkeiten aus der Region veranlasste uns zur Einkehr.

Gestärkt und gut gelaunt fuhren wir danach nach hause.

 

I.Schönfelder

 

 

 
 
 
 

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