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Dr.Julius Kugy Gedenkwanderung (Dr.Julius Kugy Gedenkwanderung)

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Schautafel im Alpengarten Juliana

Dr.Julius Kugy Gedenkwanderung

"Das ist der Rastplatz Gottes, der uns glücklich macht. Hier kannst du einige Zeit verbringen und meditieren, du kannst träumen, wie du es eben willst... Du kannst den Triglav nicht sehen, aber du kannst ihn überall spüren. Er ist gegenwärtig im Tal und auf den Höhen. Aber die Soca erzählt und erzählt, sie singt und singt. Der Zauber der Trenta ist überall." Julius Kugy: Aus Vergangene Tage.

 

Zwei Gruppen - die naturkundliche und die Power-Card-Gruppe - vereinen sich am 20.Juli zu einer Wanderung in der Trenta, einen Tag nach dem für Freunde der Julischen Alpen so bedeutenden Gedenken an den 150.Geburtstag von Dr.Julius Kugy. Unter der Führung unserer Botanikexpertin Rosi Strafner und von Diethard Rauter fahren wir mit dem von Kapitän Horst Petritz gewohnt sicher gesteuerten Bus über die 50 Kehren des Vrsicpasses und schauen beim ersten Kurzhalt, einem Aussichtspunkt über der Zadnja Trenta mit schönem Tiefblick, zum Soca-Ursprung. Unser prominentester Teilnehmer, Dr.Karl Pallasman, erklärt die leider vernebelten Gipfel im Umkreis.

 

Nächster Halt ist beim vielbesuchten Kugy-Denkmal, wo des Erschließers der Julischen Alpen gedacht wird. Diethard bringt uns einige Episoden aus Kugys Leben und beziehungsreiche Zitate aus seinem Buch "Aus dem Leben eines Bergsteigers", Rosi erzählt Wissenswertes über den Botaniker und Karl Pallasman stellt den Europäer Kugy in den Mittelpunkt seiner Gedanken. Schließlich gesellt sich zu unserer Gruppe die Großnichte Kugys. Sie erheitert uns u.a. mit einem lustigen Gedicht über das Fotografiertwerden, das Kugy seinerzeit geschrieben hat.

 

Weiter geht die Fahrt zur Koca pri izviru Soca (Socaquellen-Hütte), wo ein Großteil zum Ursprung dieser wohl schönsten Karstquelle hochklettert. Nach kurzer Pause führt die Wanderung entlang der Soca nochmals vorbei am Kugydenkmal bis zum "Alpinum Juliana", dem botanischen Garten in der Trenta. Viel gibt es leider nicht mehr zu bewundern, da die Hauptblüte des Frühsommers vorbei ist. Trotzdem vermag Rosi einige aufregend-interessante, botanische Details vorzutragen. Zu sehen sind die vielgesuchte Trenta scarbiosa, weiters Edelweiß, behaarter Almrausch, Kreuzenzian, Mieren, schopfige Teufelskralle im Abblühen u.a.m.

 

Fortgesetzt wird unsere Wanderung nun am rechten Flussufer der Soca durch landschaftlich reizvolles Gebiet über dem smaragdfarbenen Fluss bis nach Trenta. Hier besuchen wir das Trenta Haus (Dom Trenta) mit dem gebietsbezogenen Museum. Rosi und Diethard haben hier eine deutschsprachige Führung organisiert, welche uns viel Bekanntes aber auch manch Neues näherbringt.

 

Mit dem Bus geht es darnach bis nach Soca, wo wir im Gasthaus Andrejc ein gutes und reichliches (Spät)-Mittagsmahl einnehmen und bei fröhlicher Kommunikation unsere Wanderung abschließen. Horst bringt uns am Ende über Kal Koritnica, durch das Koritnicatal, über den Predil und über Raibl sicher und rasch nach Hause zurück. Und es bleiben schöne Erinnerungen an die Kugy Gedenkwanderung in der Trenta...

 

Dolfi Scherer

 

Richtigstellung: Es war in der Nacht vom 13. auf den 14. Feber des schneereichen Jahres 1917, als die Lawine die 110 russischen Gefangenen tötete, die beim Bau der Straße über den Vrsicpass eingesetzt wurden (Gedenkkapelle bei Kehre 8).

 

 

 

 

 

 

 
 
 
 

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