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"Kein Weg ist lang mit guten Freunden an deiner Seite!" (Gartnerkofel)

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Der lohnenswerte Umweg zum Gartnerkofel

"Kein Weg ist lang mit guten Freunden an deiner Seite!"

Abwechslungsreich und in zwei Wegvarianten wurde diese Wanderung durchgeführt. Ausgangspunkt war jeweils der Parkplatz nahe der Gedächtniskirche am Naßfeldpass. Eine Gruppe wanderte den Weg 410 zur Watschiger Alm, weiter zum Kühweger Törl, zum Kammleiten (1998m) und wieder zurück. Die Mehrzahl der Teilnehmer stieg steil zum Auernig (1825m) auf, wanderte über den Auernig Höhenweg(411) zum Gartnerkofel (2195m) und den Weg 410 zurück zu den Autos.

Die Karnischen Alpen werden insgesamt als Bilderbuch der Erdgeschichte bezeichnet. Sie sind eines der "top-ten" Gebiete der Erde, die ein fast lückenloses Bild bis 500 Mio. Jahre zurück ermöglichen. Geologen präsentieren mit den Geo-Trails die wichtigsten Ergebnisse ihrer Forschung auch für Laien verständlich der Öffentlichkeit. Am Naßfeld ist so ein Naturpfad mit 14 Gesteinsbeschreibungstafeln und einigen großflächigen Panoramatafeln. Und dieser Geo-Trail war auch der Mittelpunkt unserer Wanderung. Dieses Neben- und Übereinander von Kalk und Schiefer haben wir diesmal bewußt erfahren und die reiche und vielfältige Flora bestaunt, die dieser wechselnde Untergrund bedingt. Die Wulfenia, deren Blütezeit im Juli ist, haben leider nicht alle gesehen.

Über die Herstellung einiger Käsesorten und von Milchprodukten aus frischer Almmilch wurden wir bei einer Führung in der Schaukäserei auf der Tresdorfer Alm informiert. Der Gailtaler Almkäse als bodenständige Marke unterliegt besonders strengen Qualitätskontrollen und ist weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt und beliebt.

Was man alles im Gailtaler Heimatmuseum zusammengetragen hat, davon haben wir uns im Schloss Möderndorf einen Überblick verschafft. Es ist eine volkskundlich, naturkundlich und kulturhistorisch bedeutende Sammlung, wobei jeder Raum seinen Schwerpunkt hat. Auch dem Alpenverein ist ein Raum gewidmet. Ein 300 Mio.Jahre alter Siegelbaum aus dieser Gegend und eine Lutherbibel aus dem Jahr 1541 sind wohl die wertvollsten Ausstellungsstücke. Für Heiterkeit sorgte ein Originalklassenzimmer mit einer Schulordnung aus dem Jahr 1898.

Mit einem sehr gepflegten und preiswerten Essen beim Bärenwirt in Hermagor wurde dieser Ausflug beendet. Preiswert deshalb, da einige ihr Gutscheinheft der Kleinen Zeitung einlösen konnten, das bei zwei Essen eines gratis vorsieht. Unsere zwei Siebziger haben wir bei der Gelegenheit hochleben lassen.

Diethard Rauter

 
 
 
 

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