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Sextener Auslese - Jahrgang 2008 (Sextener Auslese )

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Aufstieg zur Hochbrunner Schneid - eine rassige Tour

Sextener Auslese - Jahrgang 2008

Schlecht, schlechter, Helltaler Schlechten-  zur ersten Tour kann man nur realpolitisch sagen Schwamm drüber. Die gute Unterkunft und das Essen beim Huber in Schmieden ließen den etwas feuchten Start bald vergessen.

 

Der Regen von gestern ist der Schnee von heute. Die Nacht war klar und Alois servierte uns 10 SchitourengeherInnen gleich einen Höhepunkt zur Verkostung. Von Sexten ging es ins Fischleintal auf die Hochbrunner Schneid (3045m). Christoph erlernte notgedrungen die Kickkehre in den steilen Rinnen und Flanken. Heinz lernte das nächste mal die richtigen Schi mitzunehmen.  Die letzten 150hm ging es vom Schidepot zu Fuß zum Gipfel. Haymo ließ seinen kindlichen Gefühlen freien Lauf und fuhr direkt vom Gipfel ab. Gemeinsam ging es dann der Aufstiegsspur entlang ins Tal bei 15cm Neuschnee  - Eine komplexe Tour, die alles enthält und fein ausgebaut aber nicht immer so perfekt machbar ist. Nord- bis westseitige Lage, im Abgang etwas eng und steinig. Hält lange in den Oberschenkeln nach.

 

Die Tofana di Rozes (3225m) war das Ziel der nächsten Verkostung. Mit dem richtigen Auto und dem richtigen Fahrer Bergbauer Heinz konnte bis zum Schnee gefahren werden.  Zuerst ging es südseitig durch die Rinne zur Scharte und dann über die NO Flanke und den steilen Gratrücken mit den Schiern bis zum Gipfel. Für Christoph war es sein erster Dreitausender und als Darmstädter ganz ergriffen. Die Aussicht war gewaltig, die Abfahrt im heiklen Gratbereich griffig und in der Flanke 20cm pulvrig. Die steile Rinne war bereits weich und problemlos zu fahren, nach herrlichen Firnschwüngen wurde der Schnee etwas tiefer. Die perfekte Tour, vollaromatisch und spritzig wie noch nie, 90 Alois Punkte für diesen Jahrgang.

 

Nach eingehender, nächtlicher Meditation auf der Toilette schlug Alois zum Abschluss die Cristallo Scharte (2808m) vor. Die Schi wurden ca 30min ins Val Fonda getragen. Über die Schlüsselstelle in der steilen Rinne ging es in das sich öffnende Kar bis zur Scharte. Obwohl bereits ziemlich verspurt gab es noch genug freie Fläche im trockenen und immer feuchter werdenden Pulverschnee zum Schwingen. Zum Abrunden eine Dessert Tour, süßlich, vollmundig und etwas schwerer zu Genießen.

Wie immer wurde dann bei einem oder zwei Bier die Tour besprochen und bewertet. Die Zusammenstellung der Verkostung war einmalig wie eben der Jahrgang  1935.

Für einige von uns war es wie ein Quicktipp mit Joker das erste mal dabei und dann 5300 Höhenmeter Genuß abgeräumt.

 

Wolfgang Gabriel      

 
 
 
 

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