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Fahrtechnik Training 2008 (MTB Training )

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Radfahren ist Mannschaftsport

Fahrtechnik Training 2008

Das erste, was einem bei dem Wort Fahrtechniktraining einfällt, sind vermutlich Schleuderkurse, Brems-Übungen und ähnliches, wie es zeitweise von verschiedenen Automobilclubs angeboten wird. Daß derartiges aber auch mit weniger als vier Rädern, ja sogar ohne Motor Sinn macht, durften wir letztes Wochenende teilweise wieder, teilweise zum ersten mal erfahren.

Grundsätzlich ist man ja auf dem Bike ja auf der Straße und im Gelände - denselben Problemen ausgesetzt wie im Auto: Es gibt rutschigen Untergrund, enge Kurven, das alles kombiniert mit unvorhergesehenen Hindernissen und fallweise vielleicht auch mal den kurzen, genussvollen Tritt auf das Gas- bzw. Bike-Pedal. Da sich beim Bike allerdings die Knautschzone auf den Sitzpolster in der Fahrradhose beschrankt, ist gerade hier die volle Kontrolle in jeder Situation umso wichtiger. Und genau das sollte uns der Kurs vermitteln.

 

Den Anfang machte am ersten Tag die obligatorische Kennenlernrunde. Es gab einige neue Wissbegierige, doch auch das eine oder andere vom letzten Kurs bekannte Gesicht war dabei. Denn abgesehen von dem Spaß, den so ein Training macht, findet sich auch beim besten Biker selbst nach ein paar Kursen immer noch der eine oder andere Aspekt, der sich verbessern lässt. Den restlichen Vormittag gestalteten Georg und Jakob mit ein paar Übungen, die das Gleichgewicht und die Balance schulten und jenen, die es noch nicht wussten, eine alternative Möglichkeit zeigte, gemeinsam zu biken nämlich mit den Händen auf dem Lenker des Nachbarn. Nach einigen Kurvenübungen, Sprüngen und Bunnyhops, die selbst den Osterhasen vor Neid hätten erblassen lassen, hatten wir uns dann unsere Mittagsjause redlich verdient.

Der Nachmittag führte uns anschließend in Richtung der Gerlitzen und des Ossiacher Sees. Hier konnten wir wieder einmal feststellen, dass der Kopf zum Biken genau so wichtig ist wie die Wadln und auch ein entsprechendes Training braucht. Frei nach Jakobs Motto geht nicht, gibts nicht! lernten wir, wozu ein Biker auf seinem stählernen Ross eigentlich imstande ist, wenn er auch bei schwierigen Passagen einen kühlen Kopf bewahrt und gemeinsam mit dem Bike selbst die unwirtlichsten Abfahrten meistert und sehr wichtig - auch noch einen Mords-Spaß dabei hat. Es zeigte sich auch, dass das richtige Absteigen vom Bike, sollte mal etwas nicht ganz so laufen wie geplant gelernt sein will

Nach diesem Nachmittag, der sicher beim einen oder anderen den Puls nicht nur aus reiner Anstrengung etwas in die Höhe getrieben hatte, ging es dann ab nachhause, um sich für den kommenden Tag bei einem leckeren Teller Pasta und einem Glaserl Wein zu erholen.

 

Der nächste Tag war dann unter anderem geprägt von allerlei Kurven. Ein Schelm, wer böses dabei denkt, denn natürlich ging es da nicht um die Kurven der Bikerinnen, welche sich erfreulicherweise auch zahlreich bei dem Kurs eingefunden hatten, sondern um alles, was uns das Gelände so an befahrbaren (und für den einen oder anderen passionierten Biker sicher trotzdem erotischen) Rundungen zu bieten hat. Gleich zu Anfang radelten wir zum Aufwärmen in Richtung Ossiacher Tauern, wo sich auch der restliche Tag abspielen sollte. Georg und Jakob zeigten uns abwechselnd, welche Möglichkeiten sich bieten, um sowohl am Schotterweg als auch im Wald mit Wurzeln und Steinen alle Kurven souverän zu meistern. Besonders der Teil im Wald hat wieder einmal gezeigt, dass der auf den ersten Blick einfachste Weg nicht unbedingt immer der Beste ist.

Der restliche Tag wurde dann dazu verwendet, um das erarbeitete Wissen dieses Wochenendes praktisch einzusetzen und zu festigen. Bei einem traumhaften Bike-Wetter und dem einen oder anderen Postkarten-Ausblick auf den ins Sonnenlicht getauchten Ossiacher See ging es dann kreuz und quer über den Ossiacher Tauern. Die Ausfahrt zeigte auch einigen von uns, dass es in der näheren Umgebung Villachs eigentlich weitaus mehr schöne Bike-Touren gibt, als man zu kennen glaubt und dass man für eine schöne Tour nicht unbedingt erst eine lange Anfahrt mit dem Auto in Kauf nehmen muss.

Den Ausklang fand der zweite und letzte Tag des Kurses dann schließlich bei einem gemütlichen, gemeinsamen Essen, welches wir uns zweifellos alle verdient hatten. Es wurde noch diskutiert und geschwärmt, auch schon der eine oder andere Plan für den Sommer wurde geschmiedet, bevor wir dann die Heimfahrt antraten.

 

Nach diesem Wochenende waren wir uns alle einig, dass wir zusammen ein interessantes, lustiges und lehrreiches Wochenende verbracht hatten. Ein herzliches Dankeschön noch mal an Georg und Jakob für die Planung und den reibungslosen Ablauf, die meisten von uns sind sicher im nächsten Jahr wieder dabei!

 

Alex

 

 
 
 
 

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