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Power-Card-Wandern: Hundsmarhof 1 und 2 (Hundsmarhof)

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Wintermärchen

Power-Card-Wandern: Hundsmarhof 1 und 2

8.3.2008

Die Freude war riesengroß, dass wir so eine Winterwanderung gemeinsam erleben durften. Die Vorzeichen sprachen dagegen: leichter Schneeregen am Morgen und eine düstere Voraussage für den weiteren Tagesverlauf. Trotzdem kamen überraschend viele Teilnehmer zum vereinbarten Treffpunkt. Die geplante Wanderung wurde auf den 29.3.2008 verschoben. Für dieses Mal änderten wir den Plan, fuhren nach Heiligengeist, wanderten zum Hundsmarhof und nach einer ausgiebigen Einkehr zurück zum Ausgangspunkt. Die Entscheidung war richtig: eine Wintermärchenlandschaft, der tief verschneite Wald, ein gespurter Weg und die gemütliche Rast im Hundsmarhof, bei der wir das Geburtstagskind der Woche mit einigen Gstanzln hochleben ließen:

 

Schaut`s lei aufe zum Himmel, durt leichtn die Stern,

beim Alpenverein, liebe Rosi, haben alle die gern.

 

Aus dem tiafesten Herzen, der Wunsch drängt sich auf,

viel Glück und Gesundheit für deinen weiteren Lebenslauf.

 

29.3.2008

Der zweite Versuch hat geklappt. Von Pogöriach ging es, wie ursprünglich geplant,  über die Mooswiesen und Heiligengeist zum Hundsmarhof. Trotz Urlaubssperre war eine Mittagsrast dort möglich. Gestärkt kehrten wir über die fast apere Rodelbahn nach Pogöriach zurück. Die äußeren Bedingungen deuteten bereits auf den April hin, das konnte allerdings die Stimmung nicht trüben. Zum Schluß haben wir noch gemeinsam "unsere" Elisabeth mit Peter besucht. Erika Einöder hat ein sehr passendes Gedicht geschrieben und vorgetragen.

 

Verrückter Winter  (von Erika Einöder

 

Frühling jetzt mitten im Winter?

Da steckt das Klima dahinter!

Der Wandel, von dem man so viel spricht,

wo viele sagen, ihn gäb`es nicht.

 

Was immer auch der Grund mag sein -

die Blumen blühen schon im Hain

und die Vögel voll Vertrauen,

beginnen Nester schon zu bauen.

 

Verrückt sind diese Jahreszeiten,

die alle ineinander gleiten,

die Natur treibt ihr Spiel -

keiner weiß, was sie will.

 

Bis jetzt kam immer noch der Schnee

im März herunter von der Höh`,

deckte mit Flockenweiß im Nu

den allerersten Frühling zu.

 

Der Winter hing fast zum Protest

mit seiner Schwere im Geäst,

ließ Zweige brechen, Blumen frieren,

dacht`, er könnt`noch mal brillieren.

 

Ob es heuer auch so wird

und der Winter anstolziert?

Oder wird er Milde walten,

sich der Heftigkeit enthalten?

 

Sicher wird er es probieren

seine Macht zu inszenieren,

doch mit des Märzen Sonnenschein

wird er bestimmt Verlierer sein.

 

 

Diethard Rauter

 
 
 
 

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