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Abenteuer Jugend WM Ecuador (Junioren WM Ecuador)

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El condor pasa - oder wo geht es hier zur Kletterwand? 

Abenteuer Jugend WM Ecuador

Drei Kärntner Mädels sind ausgezogen den Kletterolymp zu erklimmen.

Meschik Pia, 13 Jahre, Kofler Stefanie 17 Jahre, beide ÖAV Villach und Swoboda Eva-Maria, 16 Jahre, Naturfreunde Dobratsch haben vom 23.-26. August 2007 an der Jugend Kletterweltmeisterschaft in Ibarra/Ecuador teilgenommen.

Jeweils begleitet von ihren Vätern begann das Abenteuer für die drei mit dem Abflug vom Flughafen Klagenfurt am Sonntag 19. August. Über Frankfurt, Carracas nach Quito, der Hauptstadt des Andenstaates Ecuador/Südamerika. Mit dem Taxi erreichte man das ca. 100 KM entfernte Ibarra um 0:30 Uhr Ortszeit Montag morgens. Allerding standen die 6 vor einer verschlossenen und vergitterten Hotelanlage. Mit entsprechender Lärmentwicklung wurde man doch auf die Spätankömmlinge aufmerksam. Nach einer 27 stündigen Anreise konnten endlich die Hotelzimmer bezogen werden. Nach nur 5h Schlaf, wurde der kommende Tag  bereits zum Training mit den übrigen Mitgliedern des österreichischen Nationalteam genutzt. Weitere 2 Tage blieben noch zur Aklimatisierung im 2200 m hoch gelegenen Ibarra.

Donnerstag, 23. August erster Wettkampftag. Pia schafft den ersten Qualidurchgang im Schwierigkeitsklettern bis zum Top, Steffi und Evi platzieren sich unter den besten 20.

Freitag, 24. August zweiter Wettkampftag. Pia wird 11., Stafanie 15. und Evi 24. alle erreichen damit das Halbfinale der besten 26 .

Samstag, 25. August dritter Wettkampftag. Stefanie kann wegen einer Erkrankung ( Magen-Darm) im Halbfinale leider nicht starten. sie liegt den ganzen Tag im Hotelbett.

Pia erwischt ebenfalls keinen guten Tag und wird 26., Evi 23.

Bei den anschließenden Finalbewerben ist das österreichische Nationalteam die erfolgreichste Nation. Drei x Gold (Ernst Johanna, Schubert Jakob, Schranz Christine) ein x Silber (Lechner Mario) und ein x Bronze (Rudigier Max). Die weiteren Sieger im Schwierigkeitsbewerb kommen aus Frankreich, Tschechien, und Japan.

Die anschließend geplante Qualifikation für den Speedbewerb musste wegen eines starken Gewitters abgesagt und auf Sonntag verschoben werden, Gott sei Dank für die im Bett liegende Steffi.

Sonntag, 26. August vierter Wettkampftag. Stefanie ist zwar noch nicht fitt, startet aber trotzdem in der Speedqualifikation und erreicht den 10. Rang. Ebenfals 10. wird Pia Evi scheidet als 19. aus. In den folgenden KO Duellen scheidet Pia aus und erreicht den 11. Endrang. Steffi schafft den Einzug in das ¼ Finale, und verliert hier ganz knapp gegen die amtierende Weltmeisterin Yana Cheresneva (RUS) um 19/100 Sekunden und belegt den 5. Endrang. In Anbetracht ihrer Erkrankung ein beachtliches Ergebnis. Die Goldmedaillen im Speedklettern gehen an Russland (3), Ukraine (2) und Venezuela (1)

Mit der feierlichen Siegerehrung ging die WM im fernen Ecuador zu Ende.

Während ein Großteil der Teilnehmer am Montag bereits wieder die Heimreise antrat, stand für unsere Kärntner Land und Leute auf dem Programm. Die Besteigung eines 5.000 `ers musste wegen eines Schneesturms abgebrochen werden. Im Dschungel machte Pia Bekanntschaft mit der giftigsten Schlange Ecuadors. Abenteuerliche Busfahrten durch  faszinierende Landschaften und  junge ecuadorianische Verehrer machten unseren hübschen Mädels etwas zu schaffen.

Am 5. September wurde die Heimreise gestartet. Von Quito über Carracas und Frankfurt nach Klagenfuert in 23 Stunden.

Das nächste sportliche Ziel ist die Jugend WM 2008. Und dabei geht es noch etwas weiter. Sydney/Australien !!!

 

Paul Steinkellner     

 

 
 
 
 

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