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Bergtour zur Mittleren Guslarspitze (3128 m) (Guslarspitze)

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Bergtour zur Mittleren Guslarspitze (3128 m)

Guslarspitze

Noch etwas schlaftrunken aber voll motiviert treffen wir (14 Teilnehmer) uns am 29. Juli 2017 pünktlich um 6:00 Uhr beim Feuerwehrhaus in Umhausen zu unserer Bergtour auf die Mittlere Guslarspitze. Unsere bunt gemischte Truppe verteilt sich rasch auf einige gut gefüllte Pkw und trifft sich wieder am Parkplatz in Rofen. Nun heißt es den Rucksack schultern und Abmarsch. Unser Rentnerehepaar Bernadette und Erich gemeinsam mit ihren Enkelsöhnen Matthias und Maximilian geben das Tempo vor und wir versuchen Schritt zu halten.

Das Wetter heute ist ein Traum und so geht es zügig ohne viele Pausen zur Vernagthütte hinauf. Von der gestrigen Radltour rund um den Tschirgant noch etwas grämmig erreiche ich als Letzter die Hütte. Fürs Frühstück zu spät und fürs Mittagessen zu früh fällt die Bewirtung etwas mager aus. Mehr Sorgen bereiten uns aber die Schuhsohlen von Kathrin P. Diese haben sich während des Aufstieges fast vollständig von ihren Bergschuhen gelöst. Mit Klebeband und Improvisation gelingt uns eine notdürftige Reparatur, sodass Kathrin die Tour fortsetzen kann. Bald brechen wir auf und queren zuerst einige ausgedehnte Schutt- und Moränenfelder bevor es zuletzt noch einmal steil zur Mittleren Guslarspitze hinauf geht. Da der Gipfel genug Platz für größere Gruppen von Bergsteigern bietet und zudem mit einem herrlichen Panoramablick aufwartet, genehmigen wir uns eine ausführliche Gipfelrast.

Vielleicht ist es Zufall, dass gerade heute einige meiner treuesten TourenteilnehmerInnen der letzten 25 Jahre mit dabei sind. Am 13. September 1992 führte ich meine erste Vereinstour für die ÖAV Sektion Umhausen zum Acherkogel bei Ötz. Wie heute auch damals dabei waren Andrea und Manfred.

So bedanke ich mich ganz herzlich bei allen Teilnehmern, die mir über die vielen Jahre das Vertrauen geschenkt und die Treue gehalten haben und mache gleichzeitig den Platz frei für die nächste Generation von Alpenvereinstourenführern.

Nachdem alle Eindrücke aufgesaugt, alle Fotos geschossen sind und Kathrins Schuhsohlen immer noch halten, geht’s gemütlich zum Hochjoch Hospiz hinunter. Hier serviert uns dann Thomas Pirpamer ein Mittagessen, das alle Sprachen spricht.

Glücklich und zufrieden wandern wir schließlich hinaus nach Rofen.

Hansjörg Fiegl

 
 
 

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