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Wanderwoche im Lesachtal, 06. - 13.08.2016 (Wanderwoche im Lesachtal, 06. - 13.08.2016)

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Wanderwoche im Lesachtal, 06. - 13.08.2016

Renate Kadluba organisierte diese herrliche Woche im Lesachtal im Andenken an denWanderfreund und Bergkameraden Josef Svrcek (1934 – 2015), der im Vorjahr in der Nähe der Mukulin-Alm tödlich verunglückt ist.

Lesachtal (slow. Lesna dolina) ist eine Gemeinde mit 1363 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2016) in Kärnten. Sie umfasst mit den Ortschaften Liesing, Maria Luggau, Birnbaum und St. Lorenzen die westlichen zwei Drittel des Kärntner Lesachtals zwischen der Tiroler Grenze und Kötschach-Mauthen. Der östliche Teil des Tals mit der Ortschaft St. Jakob gehört zur Gemeinde Kötschach-Mauthen. Beide Gemeinden liegen im politischen Bezirk Hermagor im Bundesland Kärnten.

Das Lesachtal erstreckt sich über etwas mehr als 20 Kilometer in West-Ost-Richtung parallel zur italienischen Grenze. Der Talboden steigt dabei von 800 m auf rund 1200 m ü. A. an. Der höchste Punkt im Gemeindegebiet ist die Hohe Warte mit einer Höhe von 2780 m ü. A.. Im Unterschied zum restlichen Gailtal hat der Fluss hier eine enge und bis zu 200 Meter tiefe Schlucht gebildet. Das dünn besiedelte Siedlungsgebiet befindet sich hauptsächlich auf den Verebnungen nördlich oberhalb der Schlucht. Die Gailtal Straße (B 111) verläuft hoch über dem heutigen engen Talgrund am nördlichen Talhang, auf dem sich auch die größeren Ortschaften befinden.

Das Lesachtal wird im Norden von den Gailtaler Alpen und Ausläufern der Lienzer Dolomiten begrenzt, im Süden von den Karnischen Alpen, auf deren Hauptkamm die Staatsgrenze zu Italien verläuft.

Samstag, 6.8.2016: Ferrata Senza Confine

Renate Kadluba, Sigurd Wallner, Christa und Günter Steinböck, Otto Pachler und Michaela Staubmann waren schon am Freitag angereist und bestiegen den Cellon (Frischenkofel) über den Klettersteig „Via ferrata senza confine“, den „Weg ohne Grenzen“. Der Zustieg zum Klettersteig erfolgte über einen Stollen, der im 1. Weltkrieg angelegt wurde, da auf der Cellon-Schulter österreichische Stellungen lagen.

Für die meisten Teilnehmer galt aber: Samstags Anreise nach Podlanig in den „Gasthof Strenge“.

Hier wurden wir 8 Tage lang verwöhnt, von Chefin Sonja köstlich bekocht und von Thomas freundlich bewirtet. Die Gemütlichkeit des Hauses ließ die Tage nach den Erlebnissen am Berg oft in fröhlicher Stimmung ausklingen. Wirt Thomas überraschte uns mit seiner wunderschönen Stimme und sang mit Henriette und Renate einige Lieder.

Am Samstag, 6.8.2016 reisten an:

Christine Riedl und Hubert Engl, Helga und Georg Schobert, Maria Trinkl, Edeltraud Jenner, Maria Kieberger, Elisabeth Marhold-Wallner, Gabi Koberger, Henriette Schramm, Margit Hebenstreit, Margit Stemmen und Burkhart Grössing, Gabi Filzwieser, Veronika Almer, Gabi Hoffmann, Maria Fritthum, Rudi und Gitti Plenk.

Helly und Willi Schiessel kamen am Sonntag nach.

Renate betreute die Bergsteiger-Gruppe, während Sigurd die Klettersteig-Gruppe führte. 28 bergbegeisterte Menschen erlebten im Lesachtal, in Renates Heimat, eine wunderschöne Urlaubswoche.

Sonntag, 7.8.2016: Große Kinigat (2689m)

Unsere erste Tour führte uns von Kartitsch („Sportzentrum“, 1.353 m) in Osttirol durch das Winklertal zur Prinz Heinrich Kapelle (1.962 m, schöner Almboden), weiter zur Obstanserseehütte (2.304 m) und weiter bergauf zur Pfannspitze (2.678 m). Teilweise seilversichert erreichten wir die Große Kinigat (2.689 m). Hinunter zum Filmoorsattel (2.453 m) ging es wieder über einen seilversicherten Steig und über ein breites, steiles Schotterkar. Weiter führte der Weg vorbei an der Filmoorstandschützenhütte (2.406 m) zum Mittersattel (2.329 m) und hinunter zur Tscharrhütte (1.935 m) und im Erschbaumertal talauswärts. Wir bewältigten ca. 1.500 Hm im Auf– und Abstieg.

Die Klettersteig-Gruppe mit Margit Stemmen, Burkhard, Margit Hebenstreit, Gabi Hoffmann, Sigurd, Christa und Günter bewältigte den Kinigat-Klettersteig (mit etlichen D-Stellen).

Nachdem die Klettersteiggruppe mit den Autos wesentlich weiter hinauffahren konnte und auch keinen Aufenthalt auf der Obstanserseehütte hatte, erreichte diese auch den Gipfel früher und kam daher nicht umhin, dafür der Filmor-Standschützenhütte einen Besuch abzustatten. Beim Mittersattel nahe der Hütte trafen wir wieder zusammen.

Montag, 8.8.2016: Hochweißsteinhaus – Monte Peralba (2.694 m)

In St. Lorenzen nach Süden ins Frohntal bis zum Parkplatz bei der Zollhütte (1.559 m), weiter zur Ingridalm (1.651 m) – Frohnalm – Hochweißsteinhaus (1.868 m). Weiter zum Hochalpjoch (2.280 m) und nun über einen Klettersteig (AB) und leichter Kletterei auf den Monte Peralba (Hochweißstein, 2.694 m).

Wir wurden mit einem herrlichen Rundum-Ausblick belohnt: Im Norden die vergletscherten Hohen Tauern und im Süden die Dolomiten (Belluneser, Ampezzaner und Sextener). Am Gipfel waren Renate, Willi, Edeltraud und die 3 Marias. Abstieg wie Aufstieg. Mit Pausen waren wir ca. 8 Stunden unterwegs und bewältigten ca. 1.140 Hm im Auf-und Abstieg.

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