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Hochtour - Glockner- und Schobergruppe (Hochtour 2008)

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Hochtour - Glockner- und Schobergruppe

Bericht: Rudi Plenk

 

Traumhafte Tage mit Pauli Fleißner vom 24. - 29. August 2008.

 

Die Verschiebung des Termins der heurigen Hochtour, verursacht durch die wunderbare Aufführung der Orffschen Carmina Burana, hatte eine tolle Nebenwirkung: Sechs Tage in den Bergen bei herrlichem Wetter.

Die Anreise erfolgte individuell mit Privatautos am Sonntag. Zu einem ersten Zusammentreffen aller Teilnehmer kam es dann am Rastplatz Mondsee: Pauli mit Gattin Gabi, Ferdl mit Gattin Ida, Sepp (Mengl) mit Tochter Marlene, Andrea, Michaela, Theo, Sepp (Ostermann), Walter, Bernhard, Christian, Gitti und ich. Leider hatte Herbert Raschbacher kurzfristig absagen müssen.

 

Glocknerfotos beim Aufstieg zur Oberwalderhütte
Etwas später als geplant wurde der Ausgangspunkt unserer Tour, die Franz-Josefs-Höhe, erreicht. Nach umfangreichen Umkleide- und Pack-Zeremonien brachen wir über den Gamsgrubenweg, welcher nach längerer Sperre nun mit vielen Tunnels gespickt und dafür steinschlagsicher ist, zu unserem ersten Ziel, der Oberwalderhütte am Großen Burgstall, auf. Der Glockner musste sich bereits dabei bei bester Sicht unzählige Fotos gefallen lassen. Am Aussichtspunkt Wasserfallwinkel wurde wieder zusammengewartet, bevor es dann über den Gletscherschliff, dem unteren Ende des Südlichen Bockkarkeeses und den Sommerweg auf den Großen Burgstall zur Hütte ging.

Spaltenreicher Aufstieg zum Johannisberg

Am Montag, dem 25.8. brachen wir plangemäß mit zwei Seilschaften zum Johannisberg auf. Bedingt durch die Neuschnee-Überdeckung der Spalten lernten die insgesamt 13 Teilnehmer die Vorteile des Gehens in der Seilschaft kennen. Die Anzahl der, immer glimpflich verlaufenden, Spaltenstürze war beachtlich. Trotzdem wurde der Anstieg, insbesondere der letzte Teil über den Firngrat, von allen genossen. Am Gipfel bot sich ein wunderbarer Ausblick auf Glockner, Wiesbachhorn, Gr. Bärenkopf, Fuschkarkopf, Schobergruppe und und und. Nur nach Westen hin versteckten sich die Berge der Venedigergruppe etwas hinter den Wolken. Beim Abstieg konnte man lernen, dass es sich Schneebrücken, welche beim Aufstieg hielten, nun anders überlegten. Am Nachmittag, bei der Hütte, stieß noch Christine zu uns.

 

Überschreitung Bärenköpfe
Am Dienstag, dem 26.8. bildeten wir wieder zwei Seilschaften (diesmal 7 plus 7) und begannen den Aufstieg zu unserem Ziel, dem Großen Bärenkopf mit einem Abstieg zum Südlichen Bockkarkees. Gleich die Randkluft ermöglichte es auch Christine, eine Spalte näher kennen zu lernen (willkommen im Club). Nach diesem etwas heikleren Teil ging es wesentlich einfacher weiter zur Bockkarscharte und über diese zur Keilscharte. Von dort erfolgte der Anstieg ohne Steigeisen, jedoch weiter am Seil über den Westgrat zum Gipfel des Großen Bärenkopfes, wo wir wieder eine wunderbare Aussicht auf unzählige Gipfel hatten. Zu erwähnen ist vielleicht, dass sich diesmal auch der Venediger zeigte und die Sicht nach Norden zu den Steinbergen, dem Steinernen Meer, Hochkalter und Watzmann noch besser war. Damit nicht genug, wurde auch der Vorschlag, zusätzlich noch den Mittleren Bärenkopf über dessen Ostkamm zu besteigen, von allen gut geheißen. Dabei war vor allem von Vorteil, dass - neben dem Ausblick auf die Stauseen (Weißsee, Mooserbodensee) - der Rückweg über den Kamm praktisch spaltenfrei und mit permanentem Blick zu Glockner und Glocknerwand möglich war

 

Wechsel zur Hochschoberhütte - vom Eis zu Almen
Der folgende Tag stand unter der Devise des Hüttenwechsels. Abstieg zur Franz-Josefs-Höhe, Fahrt mit den Autos zum Parkplatz der Hochschoberhütte und Anstieg zu dieser. Faszinierend erschien dabei der Wechsel von Fels, Eis und Schnee in der Glocknergruppe zu Hochwald, Almen und den engeren Tälern der Schobergruppe.

 

Vollbad im Leibnitzbach
Am Morgen des 28.8. brachen 13 Unentwegte, diesmal ohne Seil über Almböden und einfache Felspassagen in Richtung Hochschober auf. Nach einer kurzen Rast auf der Staniska-Scharte wurde nach etwa 3 Stunden der Gipfel erreicht. Der Rundumblick stand jenem der Vortage nicht nach. Insbesondere Hochgall, Rötspitze und Dreiherrenspitze stachen uns ins Auge. Der Abstieg erfolgte zunächst in Richtung der Lienzer Hütte, bevor wir unterhalb des östlichen Leibnitztörls wieder zur Hochschoberhütte abbogen. Den Gartlsee am Weg zum westlichen Leibnitztörl nutzten einige zu einem belebenden Fußbad. Nur ein Teilnehmer, der offenbar besonders verschwitzt war, kam um ein Vollbad im Leibnitzbach nahe der Hütte nicht herum. Wie sich am Nachmittag herausstellte, bestieg auch Christian, der am Morgen Schlaf nachholen musste, im Alleingang den Gipfel.


Schließlich stiegen alle Freitag früh, dem 29.8. gemeinsam zum Parkplatz ab. In einer Jausenstation in Oberleibnig genossen wir noch eine Weile die wunderbare Aussicht und das schöne Wetter, bevor wir die Heimreise antraten.


Ein Dankeschön unserem Betreuer Pauli für die klaglose Organisation, die Führung und die liederliche Gestaltung der Abende.


Rudi Plenk


Zu den Bildern von Glockner- und Schobergruppe.

 
 
 

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