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Nordwaldkammweg (Böhmerwald), 17. - 25.5.2008 (Nordwaldkammweg (Böhmerwald), 17. - 25.5.2008)

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Nordwaldkammweg (Böhmerwald), 17. - 25.5.2008

Bericht: Georg Schobert

 

Ein Wanderweg an der mitteleuropäischen Wasserscheide, vom Böhmerwald durchs nördliche Mühlviertel - oft nahe der tschechischen Grenze - bis zum Nebelstein. Einer der großen 10 Weitwanderwege Österreichs und Teil des europäischen Fernwanderweges E6.


1.Tag:
Am Samstag, dem 17.5.2008 ging es los. Mit der Bahn fuhren wir nach Gmünd und weiter mit dem Bus nach Weitra. Wir, das waren Stefan Oswald, Michaela Staubmamnn, Hedy und Vinzenz Mandl, Elisabeth Puhr sowie Doris, Fritz und Georg Schobert.


Nach einem Weitwanderungs-Einleitungsbier im Gasthof Waschka marschierten wir durch das Gabrielental nach Wultschau und weiter auf den Nebelstein. Übernachtung im ÖAV-Haus.

2. Tag:
Das anfangs schöne Wanderwetter hatte sich geändert. Im Regen stapften wir über Eisenwerk, entlang der Lainsitz nach Joachimstal und weiter über Karlstift, die Rosenhofer Teiche nach Sandl. Quartier im Gasthof Fleischbauer.


3. Tag:
Weiter Regen. Trotzdem Abmarsch von Sandl über den Steinwald auf die Raphaelshöhe und weiter zur Braunsberghütte und St. Oswald nach Freistadt. Quartier bezogen wir in der Pension Hubertus.

4. Tag:
Regen, was sonst. Wir verließen Freistadt über St. Peter zum Jaunitztal und querten die ehemalige Pferdeeisenbahnlinie Linz Budweis. Leicht durchnässt machten wir in Waldburg Mittagspause. Danach ging es weiter über Harruck nach Schenkenfelden bis wir, gut durchnässt, schließlich die Waldschenke am Sternstein erreichten.


5. Tag:
Anstelle des Regens nur Nebel und leichtes Nieseln. Das nächste Quartier war aber bestellt, daher: Abmarsch von der Waldschenke auf den Sternstein, nach Guglwald, Afiesl, der Helfenberger Hütte bis Haslach. Dort entschädigte der sehr angenehme Gasthof zum alten Turm die Mühen.

6. Tag:
Das Wetter besserte sich etwas. Wir verließen Haslach und gelangten über Furtmühle an der Großen Mühl nach St. Oswald bei Haslach. Weiter ging es über Wurmbrand zum Oberhaagerhof. Dann erfolgte der Aufstieg auf den Bärenstein, von dem man einen schönen Blick auf den Moldaustausee von Lipno hat. Da der am Weiterweg liegende Gasthof in Schöneben zu wenige Gästebetten hat stiegen wir nach Hinterberg ab und quartierten uns im Bauernhof Pröll ein.

7. Tag
Das Wetter war nicht wirklich schön, besserte sich aber langsam. Die Gastgeberin brachte uns mit dem Auto bis Schöneben zurück. Wir folgten dem Weg 105 über den Fleischhackerberg, vorbei am Hochficht-Wirtshaus Zum Überleben nach Holzschlag. Danach erstiegen wir den Plöckenstein (Plechy) über die österreichische Seite, da wegen des Sturmes Kyrill die tschechischen Wege sehr erschwert passierbar bzw. überhaupt gesperrt waren. In der Folge erreichten wir das Dreiländereck Oberösterreich-Böhmen-Bayern. Nach Durchquerung des böhmischen Steinernen Meeres gelangten wir zum Schutzhaus auf dem Dreisesselberg mit schönen Zimmern und prima Essen.

8. Tag:
Endlich gab es Schönwetter. Nach der Besteigung der Felsformation Drei Sessel durchquerten wir das bayerische Steinerne Meer, überschritten wieder die Staatsgrenze, um über den Berg Teufelsschüssel den Ort Schwarzenberg zu erreichen. Nach einer Mittagspause ging es weiter über den Russenstein, Klaffer, Haindlmühle und Lichtenberg nach Hinterberg. Quartier nahmen wir wieder im Bauernhof Pröll.


9. Tag:
Der Weiterweg brachte uns von Hinterberg über Ulrichsberg zur Großen Mühl. Dieser entlang gelangten wir zum Stift Schlägl. Nach dem Mittagessen in der Stiftstaverne klang unsere Wanderung am Weg entlang der Großen Mühl mit Erreichen unserer Endstation Haslach aus, wo wir wieder im Gasthof Zum alten Turm Quartier bezogen.


10. Tag:
Heimreise: Mit dem Postbus gelangten wir nach Bad Leonfelden und weiter nach Linz und mit der Bahn über St. Pölten nach Tulln.


Gesamte Strecke: ca. 200 km, 5670 m bergauf, 6025 m bergab; Wanderkarten F&B 11, 262, 261

 

Georg Schobert

 

Ausschreibung als PDF zum Download.

 

 
 
 

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