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Eiskletterkurs Gasteinertal (Eisfallklettern)

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Eiskletterkurs Gasteinertal

Bericht von Norbert Neumayr

 

Froschmauleisfall / remember to r.e.m. / Eisgarten / Spiegelkabinett / Federweissfall

Vom 25. bis 27. Jänner 2008 fand der diesjährige Eiskletterkurs im Gasteinertal statt. Sechs Teilnehmer, Sepp Inhöger und ich als Ausbildungsteam trafen sich am Freitagvormittag in Harbach.

Am Froschmaul bis zum letzten Licht
Nach dem Quartierbezug in der Pension Elisabeth und dem Haus Schlager begannen wir mit dem Eisklettern am Froschmaul-Eisfall, der ja nur 15 Minuten von den Pensionen entfernt liegt. Nach dem Einklettern und einigen Technikübungen erkletterte eine Gruppe noch den in der Nähe liegenden Eisfall remember to r.e.m. So wurde es schon leicht dunkel, als wir den ersten Kontakt zum Gasteiner Softeis beendeten.

Vorstiegstraining im Eisgarten
Am Samstag verbrachten wir unseren zweiten Tag im Eisgarten - einer wunderschönen Eiswand mit verschiedensten Schwierigkeitsgraden. Die Wandhöhe beträgt hier ungefähr 60 Meter. Nach verschiedenen Kletterübungen, intensivem Vorstiegstraining, Standplatzbau und Seilschaftsablauftraining fuhren wir am Abend zufrieden, aber mit leichtem Ziehen in den Unterarmen und Waden, wieder zu unserem Quartier.

Nach einem Vortrag über die Haltekräfte von Eisschrauben sowie spektakulären Eiskletteraufnahmen von Sepp Inhöger endete dieser Tag noch mit einem zusätzlichen Sicherheits- und Motivationsschub.

Vom Sturm getrieben
Sonntags begann der Tag schon zeitig in der Früh. Eine Gruppe hatte sich den Federweissfall im Anlauftal vorgenommen, welcher auch erfolgreich bestiegen wurde. Der Abstieg im Schneefall (und ein leichtes Lüfterl) tat der großen Freude keinen Abbruch mehr.
Das Ziel der zweiten Gruppe war das Spiegelkabinett in Klammstein, wo wir leider nach der ersten Seillänge durch aufkommenden Sturm (leichtes Lüfterl) und Regen abbrechen mussten.

Bei Sepp Inhöger, einem großartigen Eiskletterer und Bergführer aus dem Gasteinertal möchte ich mich auf diesem Weg noch einmal für seinen Einsatz bedanken, wodurch dieser Kurs für uns alle ein großer Erfolg wurde. Danke auch an unsere Eiskletterpensionen Haus Elisabeth und Haus Schlager, wo wir vom Frühstück bis zum Abendessen von unseren freundlichen Gastgebern verwöhnt wurden.

Es waren zweieinhalb heiße Eisklettertage, die auch nicht zuletzt durch den großen Einsatz und die hohe Motivation der Teilnehmer so erfolgreich endeten - kurz gesagt:


HOT DAYS & COOL ICE

Norbert

 

Zu den Fotos von diesem "eisigen Wochenende".

 

Zur Ausschreibung der Eisklettertage.

 
 
 

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