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43. AV-Bergfahrt Ehrwald/Ausserfern - Zugspitzenarena (43. AV-Bergfahrt Ehrwald/Ausserfern - Zugspitzenarena 8.-11.09.16)

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43. AV-Bergfahrt Ehrwald/Ausserfern - Zugspitzenarena

Ehrwald, eine zweisaisonale Tourismusgemeinde mit etwa 2600 Einwohnern im Bezirk Reutte in Tirol, am Fuß des Wettersteingebirges mit der 2.962 m hohen Zugspitze war das Ziel der heurigen Bergfahrt des OeAV Sektion TK Windischgarsten und das Hotel „Alpenresidence“ der Ausgangspunkt für erlebnisreiche Bergtage im nahen Umkreis.

Bus: Fa. Riener, gelenkt von Kurt Pe`cko

Donnerstag 08.09.

Abfahrt um 6 Uhr  bei wolkenlosem Wetter.

Fahrtroute: Windischgarsten – Sattledt – Salzburg – Rosenheim – Irschenberg – Bad Tölz – Garmisch-Partenkirchen.

Gemeinsame Auffahrt mit Kreuzeck-Kabinenbahn auf 1.651 m.

Die 1. Gruppe (17 Pers.) wanderte über das Hupfleitenjoch (1.754 m) hinab durchs Höllental, vorbei an den Knappenhäusern (1.525 m – Zeugen des Erzbergbaues im 1. Weltkrieg) zur Höllentalangerhütte (1.387 m). Eine landschaftlich großartige Tour im Wettersteingebirge mit herrlichen Ausblicken auf die Zugspitze mit Höllentalferner, Waxensteine und ins Höllental. Nach kurzer Stärkung führte der Abstieg durch die imposante Höllentalklamm mit ihren Tunnels, Brücken und Stegen über den Wildbach (Hammersbach) mit all seinen Strudeln und Wasserfällen hinaus nach Hammersbach und zurück zum Bus (Talstation Kreuzeck/Alpspitzbahn).

Gruppe 2 (20 Pers.) wanderte von der Kreuzeck-Bergstation (1.651 m) ebenfalls Richtung Hupfleitenjoch, vorher jedoch links abzweigend zur Bergstation Alpspitzbahn (2.033 m) am Osterfelderkopf. Die Aussichtskanzel „Alpspix“ bot herrliche Einblicke ins nördliche Zugspitzmassiv und ins tiefe wilde Höllental

Nach Talfahrt mit Gondelbahn gings weiter ins Außerfern nach Ehrwald mit Quartierbezug im **** Hotel „Alpenresidence“, das keine Wünsche offen ließ.

 
 
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Freitag 09.09.

Gruppe 1a und 1b (25 Personen) fuhr mit der Seilbahn zur Ehrwalder Alm (1.502 m) und wanderte über die Hochfeldenalm (1.732 m)Feldernjöchl (2.045 m)Gatterl (2.024 m – Grenze zu Bayern) – Knorrhütte (2.051 m) aufs Platt (2.576 m). 10 Eifrige stiegen die letzten 400 hm auch noch am versicherten Steig auf die Zugspitze (2.962 m), den höchsten Berg Deutschlands. Die anderen 14 fuhren etwas bequemer vom Platt mit der Gondelbahn auf den Gipfel. Talfahrt mit der Tiroler Zugspitzbahn nach Ehrwald.

Da für Nachmittag eine Wolkeneinhüllung der Zugspitze prognostiziert war, „schwebte“ die 2. Gruppe gleich am Morgen mit der Tiroler Zugspitzbahn auf die Zugspitze (2.962 m), genoss dort den Ausblick (und auch Tiefblick zum Eibsee etc.) und fuhr bald wieder ins Tal. Der Bus brachte die Gruppe anschließend zur Talstation der Ehrwalder Almbahn. Nach Auffahrt mit der Kabinenbahn zur Ehrwalder Alm (1.502 m) wanderten alle auf dem „Koatigen Weg“ vorbei an der Seebenalm zum Seebensee (1.657 m). Einige zog es noch hinauf zur Coburger Hütte (1.917 m) mit Blick auf den etwas tiefer gelegenen Drachensee.

Die Wanderung führte wieder zurück zur Seebenalm und weiter - mit einem Abstecher zum fast ausgetrockneten Igelsee - zum Tirolerhaus (Einkehr) nahe der Bergstation Ehrwalder Almbahn. Talfahrt mit Seilbahn.

 
 
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Samstag 10.09.

Die Gruppen 1a und 1b (25 Pers.) wanderten vorerst ein Stück gemeinsam von Ehrwald-Schanz (930 m) über das Meirtljoch (1.983 m) auf die Upsspitze (2.332 m) und am Grat weiter zum Daniel (2.340 m), dem höchsten Gipfel der Ammergauer Alpen.

Abstieg über den Grünen Ups (1.852 m) – ein Teil wählte die kürzere Variante am Kärlessteig- , zur wegen Almabtrieb geschlossenen Tuftlalm (1.496 m) und den „Bösen Winkel“-Steig nach Lermoos (994 m).

Gruppe 2 (11 Pers.) stieg von Ehrwald (960 m - Bahnviadukt) über Panoramaweg nach Lermoos und weiter am Steig durchs Kärletal zur Tuftlalm (1.496 m) und zum Grünen Ups (1.852 m) auf. Abstieg wie Gruppe 1 über den „Bösen Winkel“-Steig nach Lermoos. Christine Schmid musste leider nach einem „Ausrutscher“ mit Folgen (Außenbandriß) von der Bergrettung ins Tal gebracht werden.

Die letzten Sonnenstrahlen dieses Tages wurden noch auf der Hotelterrasse  „konsumiert“.

Der für manche etwas später ausklingende Abend gestaltete sich wie gewohnt in gut gelaunter, fröhlicher, witzeerzählender und singender Runde.

 
 
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Sonntag 11.09.

Wieder bei herrlichem Sonnenschein gemeinsame Fahrt mit dem Bus durch das Außerfern nach Berwang (1.342 m).

Die 1. Gruppe (17 Pers.) bestieg den Thaneller (2.341 m) und genoss dort oben einen herrlichen 360 ° Rundumblick

auf die Lechtaler Alpen mit Namloser Wetterspitze und Hochvogel im Westen, zur  Zugspitze im Osten sowie zum Heiterwangersee, Plansee und dem Forggensee (D) im Norden.

Abstieg am gleichen Weg zurück, das letzte Stück jedoch auf der etwas kürzeren Variante nach Rinnen.

Gruppe 2 (19 Pers.) wanderte ebenfalls von Berwang (1.342 m) am Höhenweg zur Heiterwanger Hochalm (1.605 m) und weiter am Rundweg auf den Almkopf (1.802 m). NachRast und Stärkung auf Hochalm-Hütte Abfahrt mit der Sonnalm-Bahn (Sessellift) nach Berwang.

Nach „Einsammlung“ der beiden Gruppen gab’s in Lermoos im Hotel Hubertushof noch einen letzten Stärkungsstopp mit nachfolgender Besichtigungsmöglichkeit der 1754 erbauten Pfarrkirche zur Hl. Katharina, eine der schönsten Barockkirchen von ganz Tirol, bevor wir die staugeplagte Heimfahrt auf gleicher Route wie Hinfahrt über Garmisch-Partenkirchen-Bad Tölz-Irschenberg-Rosenheim usw. antraten.

Gewohnt sicher und angenehm lenkte Kurt den Bus und wir kamen um ca. 21:30 Uhr von diesen eindrucksvollen, fröhlichen, sonnigen, aber leider nicht ganz unfallfreien Tagen in der Zugspitzarena nach Windischgarsten zurück.

Eugen Schmid

 
 
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