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Hochtour Oetztal 8.-10.07.2016 (Hochtour Oetztal 08.-10.07.2016)

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Hochtour Oetztal 8.-10.07.2016

Die Anreise ins hintere Ötztal ist wie immer ein wenig zäh, unter 5 Stunden kaum machbar. Schlussendlich starteten wir unser Tourenwochenende von Obergurgl aus in Richtung Ramolhaus. Der Anstieg von knapp 1.100Hm ist aufgrund des herrlich angelegten Weges sehr kurzweilig und lohnend und nach knapp 3,5 h hatten wir auch die exponiert gelegen Hütte auf 3.008m erreicht. Junge, ausgesprochen nette Wirtsleit und eine hervorragende Küche zeichnen die Hütte aus.

 
 
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Am Samstag war das Wetter leider nicht  ganz so gut wie vorhersagt. Wir marschierten in Richtung Schalfkogel. Ohne Track und GPS wären wir chancenlos gewesen,  den eher „unauffälligen“ Weg über den noch vielen Schnee und Gestein unterhalb des kurzen Gletschers zu finden. Als wir den Grat erreichten,  waren wir auch ein wenig vom Zustand überrascht – praktisch war alles locker. Wir alle mussten doch sehr konzentriert und daher auch langsam die teilweisen heiklen Stellen bewältigen. Wir waren schon fast 4h unterwegs, dauernd  im Nebel und ohne vernünftige Sicht, somit entschlossen wir uns bei ca. 3.400m umzukehren, da das Wetter einen weiteren Anstieg sinnlos machte und irgendwie auch die Motivation bei allen nicht mehr wirklich vorhanden war.

Beim Rückweg „kürzten“ wir durch Abseilen vom Grat in Richtung Gletscher ab –eine kleine Actioneinlage, da das für einige Teilnehmer neu war. Gegen Abend lichtete sich der Nebel und wir hatten eine freie Sicht auf unseren Anstieg. Viele von uns konnten gar nicht glauben, dass wir so knapp unter dem Gipfel waren bzw. dass wir für die relativ kurz erscheinende Wegstrecke so lange brauchten.  Wieder eine Beweis, wie schlechte Sichtverhältnisse die Wahrnehmung trüben.

 
 
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Der Sonntag, bei Bilderbuchwetter stiegen wir zum nördlichen Ramolkogel, auch als Anichspitze bezeichnet,   auf. Unschwierig über Schnee und kleinflächige Gletscher. Nur das ganz letzte Stück steilte auf, aber auch das schafften wir ohne Seile.

 
 
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Nach 2 Stunden am Gipfel der Anichspitze oder des nördlichen Ramolkogel angelangt,  entschädigte der Ausblick für den „verhunsten“ Tag von gestern. Nach dem Abstieg zur Hütte genossen wir noch eine kurze Mittagspause bevor wir den weiteren Abstieg ins Tal antraten - es war ein abwechslungsreiches Wochenende im hintern Ötztal.

 
 
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