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40. AV-Bergfahrt in das Gebiet „Achensee – Karwendel – Rofan“ (Tirol) vom 05. bis 08. September 2013 (40. AV-Bergfahrt in das Gebiet „Achensee – Karwendel – Rofan“ (Tirol) vom 05. bis 08. September 2013)

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40. AV-Bergfahrt in das Gebiet „Achensee – Karwendel – Rofan“ (Tirol) vom 05. bis 08. September 2013

Rofan

Pertisau (952 m), der malerische Ort am Westufer des Achensees, des größten Sees in Tirol, war das Ziel der heurigen Bergfahrt des OeAV Sektion TK Windischgarsten und das Hotel „Tyrol“ der Ausgangspunkt für traumhafte Bergtage im Rofan- und Karwendelgebirge.

30 Teilnehmer:

Aigner Gerlinde, Antensteiner Franz, Degelsegger Silvia, Grossauer Maria und Stefan, Humpl Herbert, Hunger Heidemarie und Franz, Klinser Margret, Kneidinger Walter, Koller Uli und Thomas, Kreuzhuber Herbert, Kroißmayr Christine, Neumann Cäcilia, Poppenwimmer Marianne und Walter, Prankl Rosi, Reisenbichler Klaus, Riener Franz (Busfahrer), Santner Anton, Schmid Ulli, Schmid Eugen, Steinermayr Anna, Sulzbacher Zäzilia und Dietmar,  Thallinger Anita und Klaus, Weilguni Hermine und Alfred,

Organisatoren: Herbert Kreuzhuber und Eugen Schmid.

Donnerstag 5.9.

Abfahrt um 6 Uhr  bei herrlichstem Wetter. Fahrtroute: Autobahn Windischgarsten – Sattledt – Salzburg – Rosenheim - Kufstein – Abfahrt Achensee/Zillertal – Maurach (970 m) Schnell und bequem gelangten alle Teilnehmer mit der Gondel der Rofanseilbahn zur Bergstation (1.831 m). Vorbei  an der Erfurterhütte und Mauritzalm wanderten alle am Enzianweg entlang der Ostflanke des Gschöllkopfes an Grashängen und Schrofen unterhalb des Spieljochs in Serpentinen empor und erreichten nach rd. 470 hm den höchsten Gipfel am Rofan, den Hochiss (2.299 m). Beeindruckende Weitblicke zum Alpenhauptkamm im Süden (Großglockner, Großvenediger, Olperer etc.), ins Karwendelgebirge im Westen und zu den nahegelegenen Gipfeln und Bergwiesen des Rofan gab es zur Belohnung. Der Abstieg führte über den Streichkopf zur Dalfazalm (1.693 m). Dort bot sich ein herrlicher Tiefblick auf den Achensee und ein gemütlicher und ausgedehnter Stopp mit willkommener Stärkung bei Gesang und Musik war unerlässlich. 3 Eifrige wagten noch den Abstieg nach Maurach zu Fuß, der Rest wanderte am Enzianweg mit weiteren 140 hm bis zur Bergstation der Rofanseilbahn und „gondelte“ von dort zu Tal. Der Bus brachte uns auf die westliche, gegenüber liegende Seite des Achensees, nach Pertisau, wo wir im ***Hotel „Tyrol“ Quartier bezogen.

Freitag 6.9.

Busfahrt durch das Falzthurntal bis zur Gramaialm (1.263 m). Von dort gemeinsamer Aufstieg vorerst gemächlich in den Gramaigrund und dann steiler werdend bis zur Lamsenjochhütte (1.953 m). Eine kleine Gruppe wanderte weiter über das westliche Lamsenjoch (1.940 m), die Hahnkamplspitze ( 2.080 m), den Binssattel (1.908 m) zur Jausenstation Gramai-Hochleger (1.756 m). Eine weitere Gruppe stieg in einigen Kehren rechts neben dem Geröllfeld aufwärts zum Wandfuß, diesem entlang auf einem teilweise ausgesetzten, mit Stahlseil versicherten Weg zur Lamsscharte, weiter durch das große Lamskar und über den Gipfelsteig (mit Klammern und Stahlseil versicherte A/B-Stellen) zur Lamsenspitze (2.508 m). Der Großteil der Gruppe (18) bezwang die Lamsenspitze über den mäßig schwierigen Klettersteig „Brudertunnel“ (B/C – ca. 200 hm), der von der Lamsenjochhütte direkt durch die Nordwand neben dem Lamsturm und zuletzt durch einen Tunnel führt. Nach dem Tunnelausstieg führte der Weg ebenfalls zur Lamsscharte, durch das an Schotter reiche Lamskar und über den Gipfelsteig zur Lamsenspitze. Abstieg beider Gruppen über die Lamsscharte  („Normalweg“) zur Lamsenjochhütte. Die „Früheren“ dann weiter über Binssattel und Gramai-Hochleger, die „Späteren“ (Klettersteiggeher) direkt über Gramaiergrund zurück zur Gramaialm mit gemütlichem Ausklang.Vor dem Abendessen konnten wir noch unseren Alpinreferenten Thomas Koller mit Uli begrüßen, die privat nachfuhren und am Samstag unsere Klettersteigbegleiter waren. Nach dem Bauernbuffet im Hotel „genossen“ wir noch das WM-Spiel Deutschland-Österreich. Einziger Trost: Die Weisswürscht in der Pause.

Samstag 7.9.

Franz brachte uns mit dem Bus wieder zur Talstation der Rofanseilbahn. Gemeinsame Auffahrt und Durchquerung des Rofangebirges. Begleitet vom Kuhglockenkonzert gings zuerst an der Mauritzalm vorbei, durch Latschen über die „Gruberstiege“ ins Hochtal Gruber bis zum Krahnsattel (2.002 m). 17 Teilnehmer stiegen von hier über den „Obholzer Gedächtnis Klettersteig – B/C) auf die Haidachstellwand (2.192 m), der Rest erwanderte diesen Gipfel über den Normalweg, der von allen auch wieder als Abstiegsweg genommen wurde. Ulli musste hier leider krankheitsbedingt umkehren und fuhr mit der Gondel wieder ins Tal. 6 bezwangen dann auch noch die rötlichen Wände des nördlich gelegenen Klettersteiges (C/D) auf den Rosskopf (2.246 m). In drei Gruppierungen gings weiter über die Gruberscharte  zur Rofanspitze (2.259 m) - die kleine Klettersteigpartie ließ die Rofanspitze links liegen – bis zum Schafsteigsattel und von dort den versicherten Schafsteig steil hinunter zum Marchgatterl, in einer Genusswanderung zum wunderschön in einem Talkessel liegenden Zireiner See (1.799 m) mit fantastischen Ausblick zum Rofanstock mit dem mächtigen Rofanturm als Blickfang, und über den Roßkopfsattel (1.895 m) zum Berghaus Sonnwendjoch (1.785 m). Nach verdienter, gemütlicher Stärkung folgte die nostalgische 35 minütige Abfahrt mit dem Einer-Sessellift nach Kramsach, wobei es traumhafte Ausblicke ins Unterinntal gab. Die Zeit erlaubte noch ein „Gastgartenflascherl und -tratscherl“, bevor uns Franz mit dem Bus zurück ins Hotel brachte.Der für manche etwas später ausklingende Abend gestaltete sich wie gewohnt in gut gelaunten, fröhlichen und auch singenden  Runden.

Sonntag 8.9.

Nach dem Frühstück und diesmal ohne Zeitdruck nahmen wir – wie in den vorangegangen Tagen bei Sonnenschein - Abschied vom Hotel Tyrol bzw. Pertisau und wanderten ca. 1 Std. entlang des Achensees am Marien- und Gaisalmsteig bis zur Gaisalm. Zufällig gabs dort das jährlich stattfindende Almfest. Nach dem Frühschoppen mit Radio Tirol gings mit dem Schiff über den Achensee bis Scholastika (Achenkirch), wo der Bus bereits auf uns wartete.

Umsorgt und sicher lenkte uns Franz nach diesen eindrucksvollen, sonnigen und fröhlichen Tagen in der herrlichen Tiroler Bergwelt des Rofan- und Karwendelgebietes über Lenggries – Bad Tölz (kurzer Stadtbummel und Kaffeepause, sowie Abschied von der hier seßhaften Islingbauertochter- bzw Schwester Josefine, die uns erfreulicher Weise 2 Tage in den Bergen begleitete) – Rosenheim – Salzburg wieder nach Windischgarsten zurück.

 
 
 

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