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Großer Priel

13.09.2019 - 14.09.2019 in Hinterstoder, Totes Gebirge, Oberösterreich

Wenn alles ganz anders kommt, als geplant! 

Eigentlich hätten wir für Anfang August unsere zweitägige Tour auf den Großen Priel über den Normalweg vom Stodertal über das Prielschutzhaus geplant. Leider mussten wir sie auf Grund des schlechten Wetters auf dieses Wochenende verschieben. Durch die Terminänderung hatten auch nicht mehr alle Teilnehmer Zeit und so sank unsere Gruppengröße von 7 auf nur mehr 4 Personen. Leider fanden sich auch keine neuen Teilnehmer. Am Tag vor dem Tourstart mussten uns dann noch die restlichen 2 Mitgeher auf Grund einer Verletzung und Erkrankung absagen. Somit blieben nur mehr Sabrina und ich übrig.

Da der Freitag sonnigstes Wetter versprach, beschlossen wir zeitig in der Früh aufzubrechen um noch am ersten Tag den Gipfel zu erreichen. Da wir auch nur mehr zu Zweit waren, packten wir auch unsere Klettersteigausrüstung ein, um uns den neuen Priel-Klettersteig anzusehen.

Die Fahrräder ebenfalls eingepackt waren wir rasch am Polsterstüberl angelangt und weiter dann zu Fuß hinauf zum Prielschutzhaus. Nach einer kurzen Stärkungspause ging es über den Bloßkogel (1.546m) zum Einstieg des neuen Priel-Klettersteig. Dem Stahlseil folgend, die ersten schwierigen Passagen überwunden ging es hinauf zum Gipfel des SO-Sporn (1.890m). Schon relativ bald merkten wir, das uns heute das sich ewige hochziehen am Stahlseil nicht besonders beeindruckte und so beschlossen wir den Klettersteig abzubrechen und stiegen über den 1. Notausstieg ab und querten hinüber zum Normalanstieg. Dort trafen wir zufällig Simon und Michi, die von der Welserhütte kamen. Dem Normalanstieg folgend ging es dann über die Brotfallscharte hinauf zum Gipfel, wo wir uns dann eine wohlverdiente Pause gönnten.

Im Abstieg durften wir dann in Gesprächen vertieft und den Markierungen folgend irgendwie eine Abzweigung übersehen haben und so wunderten wir uns so 100-150 hm tiefer warum wir geradewegs in Richtung Schermberg unterwegs waren. Kurz die Lage gecheckt wo wir denn nun eigentlich sind, drehten wir um und stiegen wieder zurück. Nun wieder auf dem richtigen Abstiegsweg ging es zurück zum Prielschutzhaus. 

Die restlichen Sonnenstrahlen, bevor sie hinter dem Fleischbanksattel verschwand, genossen wir auf der Terrasse bevor es zum Abendessen in die Hütte ging. Bei netten Gesprächen mit Gleichgesinnten genossen wir einen gemütlichen Hüttenabend.

Am nächsten Tag beschlossen wir nach dem Frühstück ins Tal abzusteigen, um den restlichen Tag gemeinsam mit unseren Kindern zu verbringen.

Eine tolle und lange Tour bei herrlichem Wetter und ganz anders als ursprünglich geplant.

Martin Leibetseder

18 Bilder

 
 
 
 
 
 
 

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