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Sadnighaus (Sadnighaus)

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Sadnighaus

Sadnighaus 28.4.-31.4.2019

Über den Felbertauern, gestärkt mit Super-Leberkäse beim Fleischer in Jochberg, kamen wir zu 13t in den sonnigen Süden...und über eine schmale Straße fast bis ans Ende der Welt, besser gesagt in den Vorgarten des Paradieses: das Astental mit dem Sadnighaus auf 1880m.

Ohne Stress konnten wir um 11Uhr noch zur  südseitig ausgerichtete Tour auf den Hilmersberg 2673m, also mit 800 Hm über weite, nur mäßig steile Hänge zum höchsten Punkt...ohne Gipfelkreuz aufbrechen! Vom Glockner-Anblick bei strahlend blauem Himmel konnten wir kaum genug bekommen, also Fotoschooting ...bis uns einfiel, dass Margit, die liebevolle und charmante Hüttenwirtin, uns Kuchen zur Jause versprochen hatte! Davor gab es noch eine super Abfahrt auf leicht aufgeweichtem Pulver auf noch nicht richtig durchgefirntem Schnee. 2verschiedene köstlichste Kuchen, genug Elektolyt-Getränk und gemütliche Sauna-Runde bis zum Abendessen. Da waren dann wir zu 22t ( Bertl und Romi fehlten leider)in einem sehr gemütlichen Wintergarten zum 5-Gang-Menü versammelt. Amuse gueule....und so genüsslich ging es weiter, bis wir spät abends nach einem amüsanten Geplauder mit Diplom-Sommelier David reichlich müde in die kuscheligen Betten sanken.

Das herrliche Wetter und der Glocknerblick lockten schon wieder, diesmal mit etwas längerem Anmarsch und höherem Ausblick vom Stellkopf 2851m aus. Dem Talboden entlang oberhalb der Kröllalm , dann über eine breite Grundlahn turnend, folgten wir dem mäßig ansteigenden Gelände nach Nordenwesten zum Butzentörl und dann gute 100Hm am Rücken zum schönen, massiven, schmiedeisernen Gipfelkreuz des Stellkopfes. Nach der Hitze im Talboden waren froh über das kühle Lüftchen am Gipfel. Das großartige Panorama von 3-Zinnen bis Großglockner  belohnte für jeden Schweißtropfen...und erst die Abfahrt auf herrlichem Firn,je nach Hangneigung mehr oder weniger tief! Leider brach Martins Bindung bei der Überquerung der 3. und letzten Grundlahn, so musste er im Langlaufschritt zurück zum Sadnighaus, während wir noch einen Firnhang mehr hatten, wir mussten dafür den Gegenanstieg in der Mittgassonne von gut 150Hm in Kauf nehmen...da war die Kehle schon ziemlich ausgetrocknet! Ein köstlicher Wurstsalat war die perfekte Ergänzung zum Bier auf der Sonnenterasse! Mit Petersfisch, Garnelen und Muscheln verwöhnte uns Klaus, der Haubenkoch.

Jürgen und Geri führten die"Schneehasen UND Willi" auf den Mohar 2604m- das Schwärmen über diese Genusstour mit der super Firnabfahrt südseitig war uns allen eine Freude, eine Vorfreude auf die Abschlusstour am Sonntag!

Davor wollte noch der  Sadnig 2745m, bzw. das Schobertörl 2360m Richtung Magernigspitze erklommen werden.

Zum Schobertörl ging es von der Auernigalm zur Burgstalleralm über relativ steiles und schon etwas schneearmes Gelände auf die Hochfläche zwischen Magernigspitz und Rotwandeck. Da die Sonne schon merklich mehr Kraft hatte, zogen wir den Genuss der Abfahrt den Mühen eines weiteren Aufstieges vor, wartete ja wieder der Gegenanstieg...und zum Glück reichlich Hopfensaft, diesmal mit herrlichem Chilli con carne.

Nach einer schneidigen Abfahrt mit Fellen fast bis zur Auernigalm bogen wir nach rechts in den schattigen Graben zur Lindleralm und weiter hinauf bis auf 2200m, um dort über den Sommerweg die Felskante zur Hochfläche vor dem  Kabitzenbühel zu überwinden. Den ließen wir rechts liegen und stiegen nach einer kurzen Abfaht über abwechslungsreiches  Gelände zur Sadnigscharte 2484m auf. Die nächsten 200Hm waren etwas anspruchsvoller: zuerst Spitzkehren auf teilweise hart gefrohrenem Schnee nordseitig, dann auf abschüssigem griffigen Schneefeld ostseitig einige Sitzkehren vorbei am kleinen Sadnig, dann sehr weiches schmales südseitiges Firnband und zuletzt eine steile Querung zum Skidepot...jetzt waren nur mehr eine Stapferei und ein bissl Blockkletterei bis zum Gipfelkreuz mit rieseigem Steinmanderl zu bewältigen. Wieder begeisternder Rundumblick ohne ein Wölkchen. Zurück zu den Skiern gab es 2 Varianten, Raimund und Andreas rutschten mit Riesenschritten durch weichen, firnigen Schnee südwestseitig hinuter, die Nordseite war zum Abklettern. Mit mehr oder weniger Muffensausen meisterten wir die steilen Abschnitte bis zur Sadnigscharte-hier freuten wir uns alle von Herzen über den gelungenen Gipfelsieg. Genüssliches Schwingen und ein kleiner Gegenanstieg zur Felskante, die wir die Skier 10Meter bergab tragend beseigten, dann zwischen weit auseinander stehenden Lärchen durch tiefen Pulver...und weiter rechts im Kar hinunter zum Astenmoor traumhafter Firn- Genuss lass nicht nach!!! In der Nachmittagssonne fellten wir auf und stiegen gemütlich, und durstig,zurück  zur Sonnenterasse des Sadnighauses auf, zugegebenermaßen, die letzten Meter schwangen wir wieder auf der Firnpiste. Das Abendessen war wieder ein großer Genuss. Wegen derZeitumstellung wollten wir etwas früher schlafen gehen...naja!

Das Superwetter und die gemeinsame Besteigung des Mohar am Sonntag mit Traum-Firnabfahrt ließen keine Wünsche offen, außer, wieder zu kommen!

Sadnighaus

 

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