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Rudolfshütte (Rudolfshütte)

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Rudolfshütte

zu 17t am 13.4.-15.4.2018 auf die Rudolfshütte

 

Am Enzingerboden angekommen frühstückten wir genüsslich am letzten Öffnungstag des Gasthofes Paletti. Bei Regen und aufgeplatzten Bierdosen packten wir zusammen und warteten ein ganzes Weilchen bis die Windstärke soweit nachgelassen hatte, sodass die 6erGondeln, beschwert mit uns, ihre hoffnungsvolle Fahrt, heil oben an zu kommen, antreten konnten. Wir kamen alle wohlbehalten auf der Rudolfshütte an. Auch wenn die Sicht immer wieder von Wolkenfetzten und heftigen Windböen eingeschränkt war, waren wir doch neugierig auf die Landschaft rundum, so vermummten wir uns und gingen entlang der Piste in Richtung Medelzkopf. Nach gut einer Stunde Ankämpfen gegen Wind und Wetter hatten wir genug und wir fuhren auf harte Piste mit Triebschnee-Überzug ab und mussten für den berühmten, täglichen Gegenanstieg von ca 60Hm nochmals auffellen- den Hüttenlift um 2€ zu nehmen, wäre ehrenrührig gewesen....aber eine wunderschöne Sauna-Anlage mit Schwimmbecken wartete auf uns. Wer den Runter- und Rauf-Weg von unserer Unterkunft, der Erich Steinböck-Hütte, nur kurz, aber steil und eisig, schaffte, der hat sich sowohl das Abendessen als auch die Sauna mit Blick auf Staumauer und Hochfürleg verdient!!!

Das Abendrot vom Vorabend versprach nicht zuviel: ein Traumtag, genau richtig für die Besteigung des Stubacher Sonnblickes (3088m). In drei Gruppen aufgeteilt fuhren wir erst die knapp 100 Hm zum Weißsee ab und fellten dann auf um diesen in einer großen Rechtskurve zu überqueren, vorbei am Ombrometer rechts, und links dem bläulich schimmernden Gletscherbruch und weiter über den Sonnblickkees. Für die letzten 100Hm waren die Harscheisen von Vorteil- am Skidepot war es schwierig wegen der harten Schneeoberfläche die Skier sicher zu verankern. Die prophezeiten Herrscharen rückten auch immer näher, mit Hektik und einem "Ausrutscher", der harmlos endete. Schnell war der Plan gefasst, dem Trubel in Richtung Granatspitze zu entfliehen. Ca. auf der Höhe von 2930m querten wir zum Skidepot der Granatspitze, dort teilten wir uns in 2 Gruppen, die einen fuhren gleich über das "Kanonenrohr" ab und hatten "nur" halb-faulen Pulver. Die anderen montierten die Steigeisen und erklommen über den Blockgrat den Gipfel der Granatspitze(3086m)-hier waren wir kurzzeitig ganz allein! Zum Glück genossen schon alle das grandiose Panorama mit Blick auf Großvendiger und Stüdlgrat vom Sonnblick aus, sonst hätten wir ein noch schlechteres Gewissen gehabt, dass wir von der Besteigung des Blockgrates ohne Steigeisen abgeraten hatten... dafür pflügten wir im tiefen Papp-Pulver durch das gut 30Grad steile Kanonenrohr, davor und danach herrlicher Pulver...und zu guter Letzt beim Gegenanstieg zu unserem Berghaus Firn- ganz schön warm und zach! Wieder waren Sauna und Abendessen vom Buffet ein genüsslicher Ausklang dieses herrlichen Skitourentages. Doch von den in unserem Quartier gut Angekommenen kamen schon warnende sms wegen eisigen Abstiegs und heftigen Windes, der dann die ganze Nacht über heftig an den Fensterläden rüttelte.

Grau in Grau und wieder viel Wind machten uns am Sonntagmorgen nur mäßig unternehmungslustig, um in Richtung Hohe Fürleg auf zu brechen. Im weiten Bogen umrundeten wir den Weißsee um möglichst wenige Höhenmeter zu verlieren und um auf dem hartgefrorenen Schnee mit viel Rückenwind aus Südosten rasch höher zum Regenmesser zu kommen. Leider oder fast zum Glück brachte dieser Wind bald immer mehr Schneeflocken, sodass ohne viel Worte das Abfellen angesagt war und wir bei schlechter Sicht zurück zur Rudolfshütte ratterten und hochdackelten. Nach dem Gruppenfoto zum Abschied genossen wir wieder bei zunehmendem Sonnenschein(etwas zum Hohn) eine herrlich gewalzte und sehr gut aufgefirnte Piste zurück zum Enzinger Boden. Die Restaurant-Findung gestaltete sich danach etwas schwierig, aber in Brixleg an der Straße fanden wir einen "Imbiss", der unseren Hunger und Durst zur allgemeinen Zufriedenheit stillte.

 

 
 
 

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