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Schitourenwochenende in Innervillgraten (Innervillgraten)

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Schitourenwochenende in Innervillgraten

vom 25.1.-28.1.2018 diesmal hat Innervillgraten geklappt!

 

Donnerstags frühmorgens rollten wir mit dem Morgenverkehr durch das Pustertal  und erreichten kurz nach 9Uhr unser Super-Quartier: Alpenpension Bad Kalkstein(1455m). Das ist der perfekte Ausgangspunkt für die Skitouren der nächsten Tage: die Tour beginnt gemütlich mit dem Aufstieg auf der Rodelbahn...und endet nachmittags mit einer flotten Sause direkt vor dem Haus!

...so probierten wir das zu 13t am 25.2.18 gleich aus, um den winterlichen Sonnenschein ab dem Ort Kalkstein bei der Taleinwärts-Wanderung entlang des Alfenbaches zu genießen.Nach gut 2km bogen wir auf einem Ziehweg nach Norden ab und gewannen so gemütlich an Höhe. Bis auf ca 2150m bei einem herrlichen Aussichtsplatz über der Baumgrenze vor einem Heustadel gingen wir gemeinsam, dann war für die einen zum Eingehen genug getan, für die restlichen 8 war das Erkunden der Landschaft und der Schneequalität weiter Anreiz um noch eine gute Stunde über das Zollhaus zur 2500m hohen Pürglers Kunke auf zu steigen...und der Rundumblick war begeisternd: von den 3Zinnen über den Hochgall bis zum Großvenediger....der Abfahrtsgenuss war ein wechselnder von leicht angeharscht bis leicht windgepresst und im Schatten richtig pulvrig! Im Glaspalast des Gasthauses in Kalkstein trafen wir uns zur verdienten Nachmittagsjause mit Barbara vor dem Kamin!  Danach blieb noch genügend Zeit zum Relaxen in der überaus komfortablen Saunalandschaft bis zum Abendessen um 19.30.,wo wir mit Schweinsschnitzerl und Eierschwammerl verwöhnt wurden.

 

Für Freitag wollten wir uns auf der Nordabfahrt vom Marchkinkele eine Chance für Pulverfreuden geben. Wegen eines Skitouren-Events mussten wir etwas früher los (nachdem ich punktgenau Moni in Sillian abholen konnte-war dies gut möglich)und wir zogen in manierlichen Abständen unsere lange Spur durchs Marchental zum Gisser Törl(2397m)...jetzt erst zeigte ich weit westlich der Gipfel des Marchkinkele, naja die 150Hm packten wir dann auch noch, mussten uns aber unterwegs am Grat dorthin warm anziehen, da mit heftigen Windböen auch dichter Nebel von Nordwesten aufzog. So schossen wir rasch unsere Gipfel-Nebel-Fotos und beeilten uns zum Abfahren. Erst am Gisser Törl wärmte uns wieder die Sonne den Rücken, bis wir wieder nach kurzem Abrutschen in den Schatten des Marchentales eintauchten und dafür Pulver ohne Ende fanden, auch wenn er fallweise etwas kofferartige Beschaffenheit hatte, was wohl in einem Graben  Gerti zum Verhängnis wurde. Dank ihres Mutes und Klausens Doppelrucksacktragens gelangten wir ohne Hubschrauber zurück zu unserem Quartier. Nach Bier-und Sauna-Genuss konnten wir dann endlich alle 19 gemeinsam die besten aller Schlutzkrapfen verkosten, von denen nicht zu wenig!

 

Jürgen suchte für den Samstag das Hohe Haus(2784m) als Rundtour mit insgesamt ca 18km Länge und gut 1200Hm Aufstieg aus. Aus diesem Grund stellten er und Stella bereits in aller Früh ein Auto bei der Reiterstub´n im Winkeltal ab. Dann ging es zu 9t im VW-Bus auf einer vereisten schmalen Straße zum Startpunkt im Einattal unterhalb des Höggehofes- wir wünschten einander einen Traum-Skitourentag bei Traumwetter...und freuten uns auf das Wiedersehen! Denn wir, die anderen 9, hatten das Gaishörndl mit 2615m als Tagesziel auserwählt. Das Alfental, vorbei an den wunderschönen Holzhäusern, kannten wir ja schon, allerdings nicht die über Nacht abgerutsche Grundlawine auf der Südseite! Also flott weiter, solange die Erwärmung durch die Sonne nicht ähnliche Rutscher begünstigt. Über abwechslungreiches Gelände mit gemächlichem Anstieg erreichten wir das  Becken vor dem Pfanntörl, und von da an steuerten wir direkt nach Norden auf das Gaishörndl zu.  Die letzten Meter zum weithin strahlenden Gipfelkreuz legten wir über den Ostrücken zurück. Wieder war das Panorama ein Genuss...und damit für Walter K. und Geri der Tag rund wurde, sausten sie über den abgeblasenen Südgrat zum Pfanntörl und nahmen das Toblacher Pfannhorn(2663m) mit neuerlichen 150mAufstieg gleich noch im Laufschritt mit, während wir gemütlich unter dem Pfanntörl in der Nachmittagssonne jausneten. Bevor die wärmenden Sonnestrahlen verschwanden, "staubten" die beiden herbei und wir suchten und fanden gemeinsam mehr oder weniger windgepressten Pulver bis zum Talgrund. Kaum waren wir zurück im Gasthof, kam der Anruf von unseren Freunden: die wichtigste Info wurde ausgetauscht-superpulver! Also stellte Walter sein Auto für den Sonntag zum Abholen bereit! Und nach begeistertem Schwärmen und gemeinsamen Bier in der Reiterstub´n brachten wir mit Audi und VW-Bus wieder alle glücklich zu Sauna und Abendessen in unseren Gasthof zurück.

 

Am Sonntag chauffierte uns Stella zu 7t zum Ausganspunkt unterhalb des Höggehofes, denn die Abfaht vom Hohen Haus in das Winkeltal wollten auch wir genießen! Nach guten 3Stunden und 20Minuten und nur 2Spitzkehren unmittelbar am Gipfelgrat erreichten wir durch das Einattal über die Villponer Lenke das "Hohe Haus"-ohne Gipfelkreuz. Das Panorama von den Dolomiten bis hin zum Glockner ist begeisternd, vereinzelt zogen malerische Wolken auf! Einigen wenigen Spuren nach Nord folgend war im oberen Teil immer wieder Superpulver zu finden, lässig aber nicht zuver-lässig. Ab der Waldgrenze folgten wir anfänglich sehr steil dem Sommerweg zurück ins Winkeltal Richtung Osten, von dort weg genossen wir in traumtiefem Pulver im steilen "weit Gesteckten"die Abfahrt bis zum Talgrund, dann gings leicht fallend zuerst auf einem Ziehweg, dann auf der gut geräumten Straße zur heiß herbei gesehnten Reiterstub´n- besser geht´s nicht!!

Das andere Dreamteam von Maria, Jürgen und Stella machte sich und unseren lieben, in die Jahre gekommenen Tourenfreunden die gemeinsame Freude des 3. bzw 4.Gipfelsieges, nämlich auf der Kreuzspitze(2624m). War es doch schon der 4.Tourentag,  1080Hm und ca 7km bis zum Gipfel- wiederum eine grandiose körperliche und mentale Leistung jedes einzelnen. Die Abfahrt, da zuvor schon viel befahren und eher nach Südwesten ausgerichtet, war eher pistenmäßig hinreichend gut zu fahren! Den späteren Nachmittag bis in den Abend hinein verbrachten wir mit der schleichenden Rückfahrt durch das Pustertal zurück nach Brixen, auch hier wussten wir uns die Zeit mit lustigen Geschichten und dem Verzehr von kleinen Köstlichkeiten zu vertreiben!

 

 
 
 

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