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Wanderungen im Radurschltal 23.6.-25.6.2017 mit Bertl (Wanderungen im Radurschltal)

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Wanderungen im Radurschltal 23.6.-25.6.2017 mit Bertl


Zu 10t reisten wir mit den Öffis und einem Taxi am Freitagnachmittag  bis 3km vor die Radurschlalm an, von dort marschierten wir dem Bach entlang, vorbei an dem Skulturenpark, über den Winterweg mit den vielen kleinen Serpentinen hinauf zum Hohenzollernhaus(2120m)! Der Begrüßungs-Zirbeler schmeckte besser als jemals zuvor, was die familiäre, liebevolle Gastlichkeit nur unterstrich-Bertl, die beiden Monis und Lisbeth freuten sich sehr, ihr Versprechen von der letztjährigen Kaunergratrunde: bald wieder zu kommen, so schnell ein zu lösen.

Nach dem köstlichen Abendessen machten wir noch einen Erkundungsspaziergang taleinwärts bis zum ehemaligen Zollhaus und zur ersten „Bade-Lacke“ des begeistert zu Tale sprudelnden Radurschlbaches. So wussten wir schon, wo am Samstagmorgen bei strahlendem Sommerwetter sich unsere Wege teilen sollten: zu 6t zur Nauderer Hennesiglspitze (3042m) und zu 4t zum Glockturm (3358m).

Variante Hennesiglspitze: für die etwas mehr als 900Hm veranschlagten 3 Stunden ließen auf eine ausgedehnte Wanderung mit guten 6km in einer Richtung schließen, was es auch war: Gemütlich ging es dem Bach entlang Richtung Süden, dann bogen wir nach Westen um den nächsten Hügel ab und knobelten, welchen von den Gipfeln wir nun unser würdig erwählen wollten.  Noch vor dem Seekarjoch nahmen wir den zunehmend steiler werdenden Steig nach Süden: die Nauderer  Hennesiglspitze war erreicht! Besser konnte wohl die Aussicht und Fernsicht vom Glockturm aus auch nicht sein!!! Die Welt lag uns zu Füßen, na eventuell umgekehrt….nach ausgedehntem Mittagsschlaf traten wir den in der Nachmittagswärme fast nicht enden wollenden Rückweg an- die Vorfreude auf den legendären Kaiserschmarrn ließ unsere Wander- Motivation wieder deutlich ansteigen, sobald wir des Hohenzollernhauses ansichtig wurden.

Variante Glockturm: Noch im Schatten frühmorgens stiegen wir Richtung Nordosten die vielen Wiesenwegserpentienen zum Hüttekar hinauf und bewunderten die Blumenpracht. Über einen schier unglaublich gut gepflasterten Weg mit Riesenganitblöcken näherten wir uns rasch dem Rotschragenjoch, das wir aber links liegen ließen, und mit einer Blockkletterei gelangten wir zum Hüttekarferner. Wegen ca. 10cm weichen Schnees auf wässriger Gleitschicht auf Plankeis waren ab hier Steigeisen von Vorteil, somit kam das Riffljoch mit 3146m sicher und rasch näher. Ohne Steigeisen war Blockklettern und Balancieren am westlichen Gletscherrand angesagt- etwas zeit-und kraftraubend! Dank Geri´s Überredungskunst schafften wir 3Damen auch noch die letzten 200Hm über kleine, weiche Schneefelder, Felsblöcke und Geröll zum Gipfelkreuz. Die Rundumsicht war begeisternd: von Wildspitz bis Ortler und wie alle die Bergspitzen weiter im Westen heißen…außerdem schauten wir neugierig zu den nächstgelegenen Gipfeln, wo denn unsere Freunde seien!

Mit zunehmender Wärme versanken wir beim Abstieg ganz ordentlich im tiefen Papp-Schnee unterhalb des Riffeljoches, aber bergab war es nicht so anstrengend wie bergauf, außerdem machte es ziemlich Spaß im flacheren Teil zu rutschen und somit erreichten wir flott das untere Ende des Hütteferners. Hier war nochmals eine ordentliche Trinkpause nötig. Bezüglich des Erklimmens des kleinen Gegenanstieges zum „Platten-Weg“ gab es unterschiedliche Varianten, die alle gleichermaßen zehrend waren. Fast glücklicherweise zogen einige Wolken auf und wir marschierten schneller und langsamer zurück in das liebliche und blumenreiche Radurschltal, wo unsere Freunde schon den verdienten Hütten-Schluck auf der Terrasse des Hohenzollernhauses genossen. Das warme Wasser aus der openair-Solar-Dusche entspannte rasch die müden Glieder, und bei dem berühmten Kaiserschmarrn wurde nur mehr von der Schönheit der Bergwelt im Radurschltal geschwärmt. Spätabends konnten wir talauswärts noch einige Sonnwendfeuer und das Wetterleuchten sehen, dann  machten  Gewitter und der wegen der Trockenheit heiß ersehnte Regen unsere Abstiegsvarianten zunichte…und wir trotteten bei Nieselregen am späten Sonntagvormittag talauswärts, die einen 12km über das Ulrichskircherl direkt nach Pfunds, die anderen bis Wildmoos, von wo sie das Taxi wieder abholte. In Pfunds „riss“ ein verspäteter Linienbus unsere Gruppe auseinander, während wir in einem nahe gelegenen Gasthaus auf unsere Freunde warteten.

 

 
 
 

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