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Rotbachlspitze (Rotbachlspitze)

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Rotbachlspitze

Rotbachlspitze (2896m), 30.4.2016

…oder die Suche nach dem weißen Gold, etc. …nach so viel launigen Sprüche von Geri, Josef und Sonja auf facebook fällt es mir schwer und leicht zugleich einen Kurzbericht, der eben diese launige Stimmung in unserer Gruppe( nach Bewältigung der Zu-Fahrts-Pannen mit Kommunikationsproblemen und Schneefahrbahn, da halfen keine Ketten über den Sommerreifen, nur der Teamgeist!) widerspiegelt, zu formulieren!!

Wir konnten fast bis zu 4.Kehre der abenteuerlichen Schotterstraße auf das Pfitscherjoch mit den 2VW-bussen fahren, was einerseits fein war und andererseits kein gutes Omen für eine Ski-Tour war…oder eben doch! Mit Skiern auf den Rucksack montiert oder teils in Deutscher-Handtaschen-Methode, teils in Tiroler und Oberösterreicher Schulterschupfer-Methode oder überhaupt vom Kavalier getragen ( Ihr seht schon, wir hatten viel Spaß und auch einen einigermaßen langen Trage-Weg) mühten wir uns kurz über die Wiese hoch, um dann weiter auf der Pfitscherjochstraße mit mehr oder weniger Schnee Tal einwärts der Sonne entgegen zu gehen, ständig das prachtvolle Panorama mit Hochferner, der vorderen und hinteren Weißspitze…und wie sie alle heißen , vor uns.

An der 5. Kehre, wo der Weg zum Messner-Biwak geradeaus weiterführt, Rotbachlspitze
schnallten wir alle unsere Skier an. Nach ca.500m nach Westen verließen wir endgültig die Jochstraße (auf 2100m) und Josef legte eine Genuss-Spur über die weiten Hänge Richtung Norden zu einer Scharte beim Grenzstein Nr.159 auf 2450m. Dort wechselten wir auf die Nordseite des Kammes, und nach einer kurzen flacheren Passage Richtung Osten baute sich der große Westhang zum Gipfel hin immer steiler auf. Walter zog eine gekonnte Spur hinauf und Josef führte alle seine „Schäfchen“ mit gebührenden Einzelabständen von 10Metern(und mehr) zum Gipfelkreuz. Die Steilheit von gut 30°und der auffrischende Wind machten den Mund schon recht trocken, so gab es wegen der fortgeschrittenen Tageszeit am Gipfel nur einen ordentlichen Gipfel-Schluck und -Foto…und dann „säbelten“ wir in fast Hang-langen Abständen mehr oder weniger mutig den Bruchharsch (vom feinsten) „nieder“. Die letzten Meter zur Scharte waren herrlich pulvrig und über einige Steine querten wir unter einer herrlich braun und silbrig glänzenden Felswand auf die Südseite, wo uns ein Traum-Firn zu Füßen lag…und genossen haben wir, was gegangen ist( ganz bis zur Neige, naja da war der Schnee dann halt aus)…und unter viel Gelächter fanden wir endlich auf der schneefreien Straße einen „windgeschützten“ Platz zum Jausnen…brauchten ja doch noch a bissl Kraft zum Ski-Heimtragen auf den letzten 2km! Auf der Terrasse des alten Wirtshauses in Stein tranken wir frierend unser erstes Bier, und beim „Hubertus“ in Sterzing feierten wir die traumschöne, genial gewählte, letzte Sektions-Skitour mit ganz großem und herzlichem Dank an alle „Führenden“ und „Geführten“
Ulli

Rotbachlspitze

 

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