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Similaun (Similaunhütte)

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Similaun

Similaunhütte, Fineilspitze - viel Schneetreiben, viel Spaß 15.4.-16.4.2016

Mit viel Vorfreude starteten wir zu 16t bei gutem Wetter, aber leider schlechter Prognose…a bissl was geht immer…und waren gegen 10Uhr bei der Grawand-Gondel-Talstation in Kurzras. Schnell wie der Wind brachte uns die Gondel auf 3212Hm und vor der Tür pfiff er uns auch schon ordentlich um die Ohren! In 3Gruppen aufgeteilt glitten wir bei wenig Sicht wegen des diesigen Lichtes auf der Piste Richtung Osten hinunter bis auf 2900m. Frisch fröhlich fellten wir auf und querten entlang der Nordwesthänge von Schwarzer Wand, Fineilköpfe und Fineilspitze über den Hochjochferner zum Hauslabjoch, dort hatten die ersten noch Glück mit besserer Sicht, jedoch auch schon viel Wind mit Nebelfetzen, um flott mit Steigeisen die Fineilspitze so quasi im Vorbeigehen mit zu nehmen.

Wir stapften dann Similaunals Nachhut zu 5t gegen den Wind ankämpfend auf diesen lange ersehnten Gipfel (3514m)-klingt nicht nach viel Höhenmeter, hat sich aber doch schon etwas gezogen. Bei zunehmend dichterem Nebel tastete sich Walter mit gewohnt viel Fingerspitzen- oder besser gesagt –Schispitzengefühl über teils windgepressten, teils abgeblasenen Harschschnee vorbei an der Ötzi-Fundstelle und hinunter Richtung Niederjochferner auf den Sommerweg zur Similaunhütte. Im Süden ließen die dunklen, heranziehenden Wolken einen bezaubernd hellblauen Himmelsstreifen offen- leider half uns dieser nicht! Bei der Hütte angekommen, wurde das Schneetreiben immer dichter und waagrechter, was für Jürgen und Ralf das Entgegengehen erschwerte –Stella und Flo kamen erst mit der letzten Bahn auf den Gletscher und mussten sich bei schlechten Sichtbedingungen bis zum Hauslabjoch durchbeissen, schon von Jürgens Rufen trotz Frieren „magisch“ angezogen! Mit großem Hallo wurde die nun vollständige Runde begrüßt und zum Abendessen gebeten. Die vom vielen Glachter trockenen Kehlen brauchten ordentlich Benetzung von Bier und Whiskey, war es uns eine besondere Freude wieder mit Josef auf Tour zu sein! Dass die Wasserpumpe nicht mehr funktionierte und damit die Wasserreserven für den Hüttenwirt Markus rasant zur Neige gingen, war ganz unerfreulich, für uns funktionierte die Klospülung noch uneingeschränkt.
Wegen des fast zu gut geheizten Hauses war der Schlaf etwas seicht, außerdem lauschten wir immer wieder nach draußen: Geheule und Gerüttel an den Fensterläden!
So fielen alle Gipfelpläne nicht ins Wasser, sondern in den Schnee(und Nebel),gemütlich und etwas mieselsichtig bis missmutig brachen wir auf, um den Weg über das Hauslabjoch wieder zurück zu stapfen und auf der Schipiste zur Talstation der Grawand-Gondel zu „schmieren“ und im letzten Teil den tiefen Griesel-Schnee zu durchpflügen! Entgegen kamen uns die Schitourenläufer in kurzen Hosen!

 
 
 

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